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TV-Spiel: Brose Baskets gegen den „Wolf im Schafspelz“? Frankfurt will für Überraschung sorgen

TV-Spiel: Brose Baskets gegen den „Wolf im Schafspelz“? Frankfurt will für Überraschung sorgen

Wer soll in der Beko BBL den auch in dieser Saison wie eine gute geölte Maschine von Sieg zu Sieg marschierenden Titelverteidiger Brose Baskets schlagen? Nach sieben Spieltagen thront das Team von Trainer Chris Fleming schon wieder als einzige ungeschlagene Mannschaft ...
1320393449/img_Justin_Gray_FRAPORT_SKYLINERS.jpg... an der Tabellenspitze und hat seine Gegner dafür mit im Schnitt 28 Punkten Differenz geschlagen. Allerdings kamen die Bamberger Gegner fast durchweg aus der unteren Tabellenhälfte. Beim einzigen Spiel gegen einen Gegner aus der oberen Tabellenhälfte, ratiopharm ulm, fiel der Bamberger Sieg selbst in eigener Halle ziemlich knapp aus (64:59).

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Am siebten Spieltag treffen die Bamberger wieder auf einen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte: Die FRAPORT SKYLINERS kommen nach drei Niederlagen in Folge als Vierzehnter in die Stechert Arena. Aber gehören die Frankfurter, in der letzten Saison Zweiter der Punktrunde und Dritter nach den Playoffs, wirklich in diese untere Tabellenregion? Zu Saisonbeginn wurden sie in allen Prognosen zu den sicheren Playoff-Kandidaten gezählt. Die Bamberger tun somit gut daran, die Hessen nicht an ihrem Tabellenstand messen. Andernfalls könnten sie nämlich eine böse Überraschung gegen einen „Wolf im Schafspelz“ erleben. SPORT1 überträgt am Samstag (5. November) ab 20:00 Uhr live aus der Bamberger Stechert Arena. Parallel ist das Spiel im Internet unter www.sport1.de und www.Beko-BBL.de zu verfolgen.

Bamberger Erfolg verteilt sich auf vielen Schultern

Vielleicht hat Frankfurts Trainer Muli Katzurin sich mit seiner Mannschaft ja am Donnerstag das Bamberger Euroleague-Spiel gegen Malaga angeguckt. Da konnte man nämlich – gegen einen sehr starken spanischen Gegner – sehen, dass auch die Brose Baskets Fehler machen, dass sie zum Beispiel gegen eine Zonenverteidigung zu statisch agierten und Schwächen beim Rebound offenbarten. Auch in der Beko BBL rangieren die Bamberger in dieser statistischen Kategorie mit 34,4 Rebounds nur in der „unteren Tabellenhälfte“ (Schlusslicht bei den Rebounds sind allerdings mit 31,7 die FRAPORT SKYLINERS ...).

Die meisten anderen Statistiken, vor allem die teambezogenen, dokumentieren jedoch eindrucksvoll die Bamberger Stärken speziell im Zusammenspiel. Die Bamberger haben die beste Wurfquote (53,9 Prozent), die meisten Assists (20 pro Spiel) und forcieren beim Gegner die meisten Ballverluste (20,2). In den klassischen individuellen Statistiken findet man kaum Bamberger Akteure in Spitzenpositionen. In der tief besetzten Mannschaft verteilen sich die Aktionen dafür auf zu viele Schultern. Mit im Schnitt 12,6 Punkten ist Casey Jacobsen schon der vereinsinterne Topscorer, gefolgt von sieben Spielern mit mehr als 8 Punkten pro Spiel.

Dass Bamberger Spieler indes in den defensiven Statistiken ganz vorne stehen, unterstreicht, wie grundlegend die den Gegner oft regelrecht einschnürende Bamberger Verteidigung für den Erfolg ist, wie sehr das gesamte Bamberger Spiel von der Verteidigung lebt. Tibor Pleiß ist der zweitbeste Wurfblocker der Liga (2,4 im Schnitt), Marcus Slaughter der viertbeste (1,8). Bei den Steals finden sich mit P. J. Tucker, Anton Gavel, Brian Roberts und Karsten Tadda gleich vier Bamberger unter den Top 10 in der Beko BBL.

Die FRAPORT SKYLINERS suchen noch ihren Rhythmus

1320393521/img_Predrag_Suput_Brose_Baskets.jpgDie FRAPORT SKYLINERS treten die Reise nach Bamberg natürlich mit schwerem Gepäck an. Eine solche Niederlagee wie das 57:83 in eigener Halle gegen ALBA BERLIN am letzten Wochenende hinterlässt ihre Spuren. Die Frage wird sein, was Trainer Muli Katzurin daraus macht, ob es ihm gelingt, den Frust in eine Trotzreaktion der Mannschaft umzuwandeln. Viele seiner gleich nach dem Spiel gemachten Äußerungen deuten darauf hin, dass er genau das vorhat, dass er seine Spieler bei der Ehre packen will.

Die Frankfurter haben in ihrem neuen Spielmacher Justin Gray, der den vierten Platz in der Korbjägerliste (17,3) und den neunten in der Assistwertung (4,2) belegt, ihren herausragenden Akteur, der aber im letzten Spiel beim prestigeträchtigen Duell gegen seinen Vorgänger DaShaun Wood die Nerven verlor und sein Team mit 3/14 Würfen in den Abgrund riss. In Bamberg werden die Hessen einen souveräneren Auftritt ihres Anführers brauchen. Zweitbester Korbjäger ist der junge US-Power Forward Jon Leuer (13,0 Punkte und 7,3 Rebounds), der den Frankfurtern mit seinem großen Talent in dieser Saison noch viel Freude bereiten kann.

Ganz im Gegensatz zu den Bambergern rangieren die Frankfurter in den Teamstatistiken aber durchweg auf den unteren Plätzen, was unterstreicht, dass das Team noch seinen Rhythmus sucht. Die FRAPORT SKYLINERS haben die schwächste Reboundbilanz, die drittschwächste Wurfquote (40,9 Prozent) und verzeichnen die wenigsten Steals (2,8 pro Spiel als Team). Angesichts solcher Zahlen wäre ein Frankfurter Sieg bei den auf nationaler Ebene in Bamberg seit dem 63:65 am 6. Juni 2010 (gegen Frankfurt) ungeschlagenen Brose Baskets natürlich eine Riesensensation.

image_1288779294890.png Vorbericht Brose Baskets | Vorbericht FRAPORT SKYLINERS

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