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TV-Spiel: FC Bayern München gegen ALBA BERLIN – Demirel und Pesic mögen sich trotzdem

TV-Spiel: FC Bayern München gegen ALBA BERLIN – Demirel und Pesic mögen sich trotzdem

Wo immer die Basketballer des FC Bayern München in dieser Saison schon Station machten (in Bonn, Göttingen Oldenburg und Quakenbrück), meldeten die Gastgeber „Ausverkauft!“ Am Samstag (26. November, 20 Uhr, live auf SPORT1) werden im TV-Spiel der Woche nach ...
1322145978/img_Marko_Pesic.jpg... dem jetzigen Stand auch die Münchener zum ersten Mal in der Saison vor einem komplett ausverkauften Audi Dome aufspielen – gegen einen Gegner, der solche Kulissen gewohnt ist, ALBA BERLIN.

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Auf beiden Seiten werden dabei in der ersten Reihe die Sportdirektoren des FC Bayern und von ALBA mehr oder weniger nervös auf ihren Sitzen hin- und her rutschen, die vor 18 Jahren noch in Berlin gemeinsam die Schulbank drückten und bei ALBA und im Nationalteam, aber auch abseits des Basketball-Parketts so manches andere Abenteuer gemeinsam gemeistert haben:

Egal, wie das Spiel ausgeht - Marko Pesic (35) und Mithat Demirel (33) werden auch danach noch Freunde sein.

Die „Bayern des Basketballs“ zu Gast beim ... FC Bayern

Darüber hinaus wird es vor und nach dem Spiel noch mehr große Hallos geben, denn mit Steffen Hamann, Demond Greene, Aleksandar Nadjfeji und Jan Jagla spielen vier ehemalige „Albatrosse“ beim FC Bayern, wo jetzt wie einst in Berlin Teambetreuer Eicke Marx die Handtücher reicht. Auf der anderen Seite kennen die Berliner Nationalspieler natürlich den neuen Bayern-Cheftrainer Dirk Bauermann noch als Bundestrainer und ALBA-Assistenztrainer Mauricio Parra war bis 2010 noch Assistenztrainer der Münchener in der ProA.

Das alles wird aber nach dem Sprungball keine Rolle mehr spielen, denn 6.700 Zuschauer (abzüglich der Berliner Schlachtenbummler) wollen im Audi Dome die Bayern siegen sehen – gegen den Club, den bis vor kurzem noch viele als das „Bayern München des Basketballs“ beschrieben haben. Aber das geht ja nun nicht mehr, seit der FC Bayern selber im Basketball Nägel mit Köpfen macht.

So wie die Fußballer des FC Bayern und die ALBA-Basketballer das schon seit Jahren gewohnt sind, finden sich nun auch die Bayern-Korbjäger in der Rolle des gejagten Feindbildes wieder. „Die Situation, dass egal wo man hinfährt, die Halle voll ist und jeder alles daran setzt uns zu schlagen, kannte ich ja schon aus meiner Zeit als Spieler bei ALBA“, zieht Marko Pesic den Vergleich: „Aber was ich jetzt bei den Auswärtsspielen des FC Bayern erlebe, ist um einiges intensiver. Da spürt man, was die Marke FC Bayern München bewegen kann.“

Dass ALBA sich diese Position in zwanzig Jahren schwer erarbeitet hat, die den Bayern-Basketballern jetzt allein wegen ihrer Verwandtschaft zu den Fußballern praktisch in den Schoß fällt, stört Mithat Demirel dabei überhaupt nicht: „Es ist doch schön, wenn es mehrere Clubs gibt, die erst für die tollen Atmosphären in den Hallen sorgen, in denen es dann soviel mehr Spaß macht zu spielen. Von Vereinen, die offen große Ziele propagieren, profitiert die ganze Liga.“

Respekt vor allem vor den Trainern Bauermann und Herbert

1322145614/img_image_1297156732119.jpgAllenfalls würde sich Demirel manchmal wünschen, dass in Deutschland bei aller Loyalität zum eigenen Team auch einmal Applaus für einen gelungenen Spielzug des Gegners von den Rängen kommt wie er das als Spieler zum Beispiel in Spanien erlebt hat. Schließlich stehen sich am Samstag in München sieben (wenn man Demond Greene und Yassin Idbihi mitzählt sogar neun) Nationalspieler gegenüber, denen die Fans ja auch im Sommer gemeinsam zujubeln, wenn sie das Nationaltrikot tragen. Beide Clubs investieren mit langfristigen Verträgen für diese Nationalspieler viel, um ihrem Teams ein Gesicht zu geben.

Auf der anderen Seite wissen natürlich gerade die Nationalspieler nur zu gut, dass sich mit plakativen Ankündigungen wie „Ich mag Bamberg nicht“ (Heiko Schaffartzik vor dem Spitzenspiel der letzten Woche) oder „Ich will Schaffartzik abstellen“ (Steffen Hamann jetzt auf BILD.de) vortrefflich die Werbetrommel für ein Spitzenspiel rühren lässt. Das kommt bei den Fans wahrscheinlich besser an, als die respektvollen Töne der beiden befreundeten Sportdirektoren.

Auf die Frage, wer beim Gegner das meiste Kopfzerbrechen bereite, antwortet Mithat Demirel: „Der FC Bayern ist für mich vor allem eine gut eingespielte Mannschaft, die in Dirk Bauermann einen sehr erfahrenen Trainer hat und gut gecoacht wird.“ Für Marko Pesic ist umgekehrt Gordon Herbert der entscheidende Mann bei ALBA: „An allererster Stelle haben die Berliner einen sehr guten Trainer, der in den letzten beiden Jahren in Frankfurt Unglaubliches geleistet hat und jetzt in Berlin eine Mannschaft baut, die nur sehr schwer zu schlagen sein wird.“

Die makellose Bilanz von 5:0 Heimsiegen sorgt bei Pesic aber auch für ein gesundes Selbstvertrauen: „Wir wissen, wer da kommt, aber wir wissen auch, dass wir zu Hause mit unserer Leidenschaft gute Chancen haben, das Spiel zu gewinnen.“ Mithat Demirels Prognose könnte – wie vor 18 Jahren in der Schule – vom selben Spickzettel kommen: „Nach dem Heimsieg über Bayern bildet das Gastspiel bei den Bayern für uns eine vielleicht noch größere Bewährungsprobe. Aber wenn wir so konzentriert spielen wie zuletzt, werden wir das Spiel gewinnen.“

image_1288779294890.png Vorbericht FC Bayern München | Vorbericht ALBA BERLIN
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