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TV-Spiel der Woche: Feiertag in Bonn - Aufsteiger FC Bayern München kommt

TV-Spiel der Woche: Feiertag in Bonn - Aufsteiger FC Bayern München kommt

Zwei Tage nach dem Beko BBL Champions Cup ist SPORT1 natürlich auch dabei, wenn am 3. Oktober die Beko BBL mit dem ersten Spieltag endgültig in die neue Saison startet. Ab 14:00 Uhr überträgt der TV-Sender am Montag (3. Oktober) in gewohnter Manier das Gastspiel des ...
1317378347/img_FC_Bayern_Muenchen.jpg... Aufsteigers FC Bayern München bei den Telekom Baskets Bonn, das am Rhein schon im Vorfeld hohe Wellen schlägt. Parallel ist das Spiel im Internet auf SPORT1.de zu sehen.

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Wohl noch nie in der Geschichte der Liga hat ein Aufsteiger schon vor dem ersten Spiel für so viel Aufsehen gesorgt wie der FC Bayern. Das Heimspiel gegen diesen Neuling mit dem großen Namen, der sich anschickt, aus dem Stand in der Beko BBL gleich ganz oben mitzuspielen, lässt den Bonner Telekom Dome gleich am ersten Spieltag aus den Nähten platzen. Schon Tage vor dem Spiel zeichnet sich ab, dass das Spiel gegen die Bayern als das erste ausverkaufte Saison-Auftaktspiel in die 16-jährige Baskets-Erstligageschichte eingehen wird.

Saisondebüt des FC Bayern unter schlechtem Stern?

Dabei hegen die Bonner die Hoffnung, dass sich das Bayern-Gastspiel gleich am ersten Spieltag auch sportlich als Glücksfall erweisen könnte, denn die Saisonvorbereitung der Bayern (6:3 Siege) verlief alles andere als optimal. Zu dem schon vorab bekannten Problem, dass neben Trainer Dirk Bauermann gleich vier wichtige Nationalspieler erst nach der Europameisterschaft und damit sehr spät zum Team stoßen würden, kamen weitere Rückschläge. A2 Nationalspieler Bastian Doreth und Robin Benzing verpassen den Saisonauftakt wegen Verletzungen, zudem bat US-Center Sharrod Ford kurzfristig – eineinhalb Wochen vor dem Saisonstart - aus persönlichen Gründen um die Auflösung seines Vertrags.

Wie weit diese Rückschläge das Team zurückgeworfen haben, zeigten Testspiele in Treviso und in Bamberg, wo der FC Bayern überraschend deutlich unter die Räder kam. „Wir brauchen noch einige Zeit, bis wir richtig eingespielt sind“, bat Sportdirektor Marko Pesic die Fans um Geduld und konnte schon am Donnerstag beim 78:73 über Fenerbahce Istanbul im letzten Testspiel einen deutlichen Fortschritt beobachten. Routiniers wie der nicht zuletzt in Bonn immer noch verehrte Aleksandar Nadjfeji (15 Punkte gegen die Türken) oder der vielseitige US-Guard Je’Kel Foster (12) halfen den angeschlagenen Bayern wieder auf die Beine. College-Star Ben Hansbrough, mit 16,6 Punkten Bayerns Topscorer in der Preseason, fährt entsprechend selbstbewusst nach Bonn: „Wir wachsen immer mehr zusammen.“

Telekom Baskets wollen zurück in die Playoffs

1317378367/img_Chris_Ensminger_Telekom_Baskets_Bonn.jpgBonns Cheftrainer blickt auf der anderen Seite auf eine vergleichsweise ungetrübte Saisonvorbereitung zurück, in der es keineswegs nur Siege (Gesamtbilanz 4:6) gab, in der Michael Koch aber ohne größere Verletzungssorgen sein in weiten Zügen neu formiertes Team in Ruhe kontinuierlich aufbauen konnte:

„Defensiv haben wir noch Arbeit vor uns, offensiv sieht das aber schon sehr gut aus.“ Man sieht sich am Rhein also gerüstet, um die im letzten Jahr mit der verpassten Playoff-Teilnahme enttäuschten Fans mit besseren Resultaten und der Rückkehr in die Playoffs zu versöhnen. Ein Auftaktsieg gegen den FC Bayern München würde die Baskets dabei schon am ersten Spieltag in die richtige Spur führen.

Dirigiert vom aus Griechenland nach Bonn zurückgekehrten US-Spielmacher Jared Jordan erwies sich vor allem der litauische Forward Simonas Serapinas in den Testspielen mit im Schnitt 16,7 Zählern als konstante Punktemaschine und übertrumpfte damit sogar seinen als „Scharfschützen“ angekündigten Landsmann Benas Veikalas (12,3).

Ebenfalls im Schnitt zweistellige Punktzahlen legten in der Preseason Bonns neuer US-Power Forward Tony Gaffney (14,2) und der mit 13,4 Punkten pro Spiel und dem Bonner Korb offenbar auf seinen x-ten Frühling zusteuernde unverwüstliche 37-jährige Chris Ensminger.
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