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Überzeugend auftreten und siegen

Überzeugend auftreten und siegen

Der Auftritt bei den Telekom Baskets Bonn am letzten Sonntag war für das Team der LTi GIESSEN 46ers so etwas wie ein Neustart in die Saison. Die Mannen um Kapitän Elvir Ovcina bildeten eine verschworene Einheit, spornten sich immer wieder gegenseitig an, ...
... machten es dem Gegner durch ein hohes Maß an Aggressivität und Einsatzbereitschaft in schöner Regelmäßigkeit schwer zu Korberfolgen zu kommen. Eigenschaften, die unbedingt erforderlich sind, wenn man den Kampf gegen den Abstieg aus der Beko Basketball Bundesliga erfolgreich bestehen möchte.

Eine ähnlich überzeugende Darbietung wie im Telekom Dome wollen die LTi 46ers am morgigen Samstag (15. Januar 2011, 20 Uhr) im Heimspiel gegen die EnBW Ludwigsburg abliefern. An deren Ende soll endlich wieder ein doppelter Punktgewinn und eine Siegesfeier mit den Fans stehen. Das Hinspiel in der Barockstadt endete im Oktober mit einem 64:58-Erfolg der Truppe von "Vladi" Bogojevic.

Point Guard Brandon McKnight, der bei dem Beko Basketball-Bundesligisten aus der Lahnstadt in den letzten Tagen ein Try-Out (Probetraining) absolviert hat, wird im Spiel gegen die Schwaben nicht im 46ers-Trikot auflaufen. In den Trainingseinheiten hinterließ der 27-jährige US-Amerikaner zwar einen guten, aber keinen überragenden Eindruck, sein Try-Out-Vertrag wird nicht verlängert.

„Wir wollen mit den beiden letzten uns zur Verfügung stehenden Lizenzen für Nachverpflichtungen ein klares Signal an die Mannschaft senden und sie nochmals signifikant verbessern“, erklärte Sportdirektor und Cheftrainer "Vladi" Bogojevic. Die erste der beiden noch möglichen Nachverpflichtungen lässt möglicherweise nicht mehr allzu lange auf sich warten, denn die LTi 46ers befinden sich in aussichtsreichen Verhandlungen mit einem potenziellen neuen Spieler.

Der morgige Gegner des Gießener Teams hatte nach einem Fehlstart (4:12 Punkte) in die Saison zwischenzeitlich die Kurve bekommen, zuletzt aber wieder drei Niederlagen in Folge einstecken müssen. Im Zeitraum von Mitte November bis Mitte Dezember schwammen die Ludwigsburger auf einer Erfolgswelle, feierten sechs Siege in sieben Spielen. Eine treibende Kraft für den Umschwung war Donatas Zavackas. Der 30-jährige Power Forward, der mit Lietuvos Rytas 2009 den Eurocup gewann und in den ersten Wochen der laufenden Saison verletzt fehlte, ist mittlerweile der beste Rebounder (5,6 pS) und der zweiterfolgreichste Punktesammler der "Gelben Riesen" (12,8 pS). Der Litauer gilt als sicherer Dreipunkteschütze (42,5 Prozent Trefferquote) und versenkt auch von der Freiwurflinie starke 86 Prozent seiner Wurfversuche im Korb.

Topscorer der im Sommer vom neuen Trainer Markus Jochum nahezu komplett runderneuerten Mannschaft ist Shooting Guard Alex Harris. Der US-Boy, der in der Vorsaison in Slupsk (Polen) unter Vertrag stand, markiert im Schnitt 15 Punkte pro Spiel und hat für Lubu bislang 39 Prozent seiner Würfe von jenseits der 6,75-Meter-Linie versenkt. Spielmacher des Teams ist „Rückkehrer“ Jerry Green. Der inzwischen 30-jährige US-Amerikaner und „Most Valuable Player“ der Bundesliga-Saison 2006/2007 verteilt im Schnitt 4,2 Assists und sorgt darüber hinaus für 8,1 Punkte. Green‘s Feldwurftrefferquote liegt mit augenblicklich 38 Prozent allerdings noch deutlich hinter jener aus der Saison 06/07 (49 Prozent).

Mit dem 34-jährigen Forward Toby Bailey (8,9 Punkte, 36% Dreier), der in der letzten Saison für die Artland Dragons spielte, haben die Ludwigsburger einen weiteren Routinier in ihrem Kader. Viel Energie von der Bank liefern Guard David McCray (22 Minuten, 6,7 Punkte) und Ex-46er Johannes Lischka (18 Minuten, 6,6 Punkte, 3,8 Rebounds). Auf der Centerposition bietet Ludwigsburg den aus Bonn nach Baden-Württemberg gewechselten John Bowler (23 Minuten, 10,9 Punkte, 4,8 Rebounds) sowie den aus der australischen Liga gekommenen, 2,11 Meter großen Rick Rickert (21 Minuten, 8,3 Punkte, 4,4 Rebounds) auf.

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