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Ulm erwischt Eisbären eiskalt

Ulm erwischt Eisbären eiskalt

Den Gegner mit 24 Punkten Unterschied bezwungen und dennoch ist von überschwänglicher Euphorie im Team von ratiopharm ulm nichts zu spüren. \"Ein gutes Spiel\", in dem über 40 Minuten \"sehr ordentlich gespielt\" wurde, nennt Head Coach Thorsten Leibenath den 82:58-Erfolg in Bremerhaven nüchtern. \"Sehr zufrieden bin ich mit der ausgeglichen Teamleistung\", so der 36-Jährige und hebt dennoch einen Spieler heraus. \"Tommy hat heute das beste Spiel für uns gemacht\", so das Lob für sechs Assists, fünf Rebounds und zwei Punkte. Mason-Griffins starke Vorstellung kompensierte auch den grippegeschwächten Per Günther, der in 17 Minuten ohne Punkt blieb.
Das erste Viertel verlief indes so, wie man es erwarten durfte, wenn zwei starke Gegner aufeinander treffen. Nämlich sehr ausgeglichen. Dabei hatten die vor diesem Spieltag auf Platz sechs geführten Gastgeber bis auf die Anfangsminuten immer die Nase vor dem Tabellenzweiten aus Ulm. Bis auf das 0:3, das Steven Esterkamp an alter Wirkungsstätte bereits nach 27 Sekunden gelang, führten die Norddeutschen bis zum 20:17-Viertelstand konstant.

Doch das sollte sich in den zweiten zehn Minuten ändern. Einem 7:0-Lauf (20:24, 14.) folgte kurze Zeit später ein weiterer unwiderstehlicher Run der Gäste: 11 Punkte in Folge hatte ratiopharm ulm erzielt als Sebastian Betz in der 17. Minute von \"down town\" einklinkte. \"Im zweiten Viertel hat uns der defensive Rebound viele Fastbreaks ermöglicht. Außerdem haben wir Bremerhaven so die zweiten Chancen weggenommen\", erklärt Leibenath einen Erfolgsfaktor. Insgesamt hatte sein Team in diesen zehn Minuten 25 Zähler erzielt, Bremerhaven lediglich 11. Was neben dem gewonnen Reboundduell (22:16) bis zur Pause besonders auffällig war: Die vier Ulmer Steals bzw. die acht Ballverluste, zu denen die Eisbären gezwungen wurden.´

Die zweiten 20 Minuten begannen dann mit offensiver Magerkost. Knapp drei Minuten vergingen bis beide Teams gemeinsam auf vier erzielte Punkte kamen (31:46). Doch die nun energischer zupackende Verteidigung der Eisbären, die ratiopharm ulm in 30 Sekunden zu zwei Ballverlusten zwang, bestimmte bald das Tempo des Spiels. Doch die Ulmer ließen sich auch dadurch nicht verwirren; vor allem weil sie unter den Körben mit John Bryant und Dane Watts nun zwei verlässliche Scorer gefunden hatten (36:53, 26.). Die beiden Riesen waren für 14 der 22 von Ulm im dritten Viertel erzielten Punkte zuständig (beide je 7). Doch auch die Guards waren aus der Distanz zur Stelle. Je ein Dreipunktewurf von Isaiah Swann und Steven Esterkamp schraubten die Führung auf 20 Punkte hoch (41:61, 29).

Und diesen Vorsprung ließ sich ratiopharm ulm nicht mehr nehmen. Mit einer überzeugenden Teamleistung (sechs Spieler punktete zweistellig) sicherten sich die Ulmer nicht nur den fünften Auswärtssieg, sondern auch den zweiten Tabellenplatz nach neun Spieltagen. In der Auswärtstabelle ist ratiopharm ulm derzeit sogar noch besser platziert: Nämlich auf Rang 1. \"Doch das alles sind lediglich Momentaufnahmen\", mahnt Leibenath. \"Wichtig für uns ist das nächste Spiel gegen Hagen. Hier dürfen wir uns nicht durch die Nebengeräusche ablenken lassen\", so Leibenath vor dem letzten Spiel in der Kuhberghalle. Am 10. Dezember steht dann bekanntlich der Umzug in die ratiopharm arena an.

ratiopharm ulm spielten:
Isaiah Swann (10), Tommy Mason-Griffin (2, 5 Reb, 6 Ass), Per Günther (2 Reb, 2 Ass), Sebastian Betz (11), Femi Oladipo, Michael Wenzl (2), Rocky Trice (10, 2 Steals), Steve Esterkamp (6), Dane Watts (13, 5 Reb), Keaton Nankivil (12, 5 Reb), John Bryant (16, 8 Reb).

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