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Und ewig lockt das Nordderby

Und ewig lockt das Nordderby

Bei den New Yorker Phantoms Braunschweig läuft der Motor rund wie ein Reihensechszylinder. Acht Siege holten die Basketballer aus der Löwenstadt in den letzten 10 Spielen. Braunschweigs Fans fiebern bereits dem 19. Spieltag entgegen, wenn die Mannschaft ...
... von Sebastian Machowski am Sonntag, 16. Januar, im Nordderby die EWE Baskets Oldenburg empfängt (17 Uhr, Volkswagen Halle).

„Die Partie gegen Oldenburg ist ein besonders wichtiges Spiel für uns. In erster Linie setzen wir alles dran, damit für uns ein Heimsieg herausspringt. An zweiter Stelle kommt, dass wir möglichst den direkten Vergleich gewinnen. Wir haben am Sonntag ein 4-Punktespiel. Bei noch 16 ausstehenden Spielen muss man solche Faktoren bereits mit einbeziehen“, betonte Headcoach Sebastian Machowski. Das Hinspiel hatten Marcus Goree & Co. mit 68:72 verloren. „Ich hoffe, dass wir in den nächsten beiden Heimspielen viele Zuschauer haben und gegen diese starken Teams gut aussehen. Bereits gegen Bonn ist uns ein spannendes Heimspiel gelungen. Ich wünsche mir, dass uns die Fans in Hinblick auf die Playoffs unterstützen.“

Auf der Verletztenliste steht nach wie vor LaMarr Greer. Der 34 Jahre alte Leistungsträger der Braunschweiger hatte sich am vergangenen Samstag im zweiten Viertel des Auswärtsspiels beim BBC Bayreuth einen Außenbandteilabriss im rechten Sprunggelenk zugezogen. Der Routinier war beim 93:82-Auswärtssieg auf dem Fuß eines Gegenspielers gelandet, hatte die Partie aber noch zu Ende gespielt. „Jetzt muss jeder Einzelne noch mehr Verantwortung auf dem Parkett übernehmen“, sagte Phantoms-Sportdirektor Oliver Braun.

Nach dem personellen Umbruch im Sommer gerieten die EWE Baskets während des Saisonverlaufs in der Beko BBL und in der starken Eurocup-Gruppe A ins Schlingern. Der Deutsche Meister von 2009 konnte lediglich eine der sechs Partien auf internationalem Parkett gewinnen. Der US-Powerforward Steven Smith und der serbische Pointguard Nemanja Protic mussten daraufhin die Koffer packen.

Mit Luka Bogdanovic und Eddie Gill kamen zwei erfahrene Spieler zu den Baskets, deren Integration in das schnelle Spiel der Mannschaft von Trainer Predrag Krunic erfolgreich verlief. Der zuletzt in Frankreich und Spaniens Topligen unterwegs gewesene 2,04 Meter-Powerforward Bogdanovic gibt den Weser-Emsländern mit rund 9 Punkten Stabilität. Der 32 Jahre alte große Gill war in der Vergangenheit für insgesamt fünf NBA-Klubs aktiv (Punkteschnitt: 3,1), er bewies bei seinen Auftritten mit 3,5 Assists in fünf Spielen ein gutes Auge für die Mitspieler.

Spektakulär ist das Spiel von Oldenburgs Publikumsliebling Rickey Paulding. Der 1,96 Meter große Forward steht mit im Schnitt 36 Minuten die meiste Zeit auf dem Spielfeld, und hat sich nach einem zwischenzeitlichen Leistungstief wieder gefangen: Elf Zähler pro Partie und rund fünf Rebounds finden sich beim unberechenbaren Dreipunktschützen wieder. Die besten Statistikwerte liefert aktuell Oliver Stevic mit knapp 13 Zählern und acht abprallenden Bällen.

Ein Glücksgriff war die Verpflichtung des 31-jährigen litauischen Nationalspielers und Olympiateilnehmers Mindaugas Lukauskis (11,5 Punkte). Der ehemalige Bremerhavener Louis Campbell (10 Zähler, über vier Assists) gehört ebenfalls zu tragenden Pfeilern der Krunic-Truppe. Center Aron Baynes glänzte in der Beko BBL lange Zeit nicht bei den Statistikwerten, ist jetzt aber im Kommen. Gegen die Gloria GIANTS Düsseldorf gelangen dem Australier 19 Punkte und 13 Rebounds (Eurocup: 13,4, 5,6). Mit Robin Smeulders kehrt ein ehemaliger Braunschweiger an seine alte Wirkungsstätte zurück. Der Collegeabsolvent trug vor einigen Jahren noch das Dress der Zweiligabasketballer der SG FT/MTV Braunschweig.

Wichtiger Hinweis: Tickets für das Nordderby vorab sichern
Um längere Wartezeiten an den Kassen zu vermeiden, bitten wir die Besucher, sich bereits im Vorfeld Tickets über die Hotlines 0531-7017288 und 01805-995080 oder am besten über die Funktion print@home für das Nordderby zu erwerben.

Vorteil print@home: So funktioniert es
Nach dem (Online)buchen erhalten sie automatisch eine Email. Am heimischen PC lässt sich die Eintrittskarte anschließend problemlos ausdrucken. Der große Vorteil: Sie haben keine Wartezeit mehr an der Kasse/Abholkasse und können direkt ihren Sitzplatz in der Volkswagen Halle einnehmen.
Eintrittskarten können zudem an allen bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden.

Öffnungszeiten vor dem Spiel
Kasse: 15 Uhr
Einlass Volkswagen Halle: 16 Uhr
Spielbeginn: 17 Uhr

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