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US-Boy Hasquet wechselt an die Volme

US-Boy Hasquet wechselt an die Volme

Jordan Hasquet heißt der erste Neuzugang von Phoenix Hagen für die Saison 2011/2012 in der Beko Basketball Bundesliga. Der 2,06 m große Amerikaner ist für die Power-Forward-Position vorgesehen und überzeugte die Hagener Verantwortlichen bei einem ...
1305547801/img_Hagen_Kopie.jpg... viertägigen Probetraining.

Der 112 kg schwere Mann aus Montana gilt als athletischer und vielseitiger Spieler mit hohem Basketball-IQ. Er ist ein guter Rebounder, der sowohl zum Korb ziehen als auch aus der Distanz werfen kann. Für das NCAA-Team der Montana Grizzlies, für das einst auch der Phoenix-Guard David Bell spielte, legte er eine herausragende College-Zeit aufs Parkett. Hasquet kam in 123 Partien auf durchschnittlich 11,4 Punkte, 5,9 Rebounds und 1,7 Assists bei einer Dreierquote von 36,5 Prozent.

2009 folgte dann der Wechsel nach Europa. In der ersten Schweizer Liga LNA spielte Jordan Hasquet für die Starwings Basket Regio Basel, für die er durchschnittlich 10,8 Punkte und 4,1 Rebounds sammelte. Basel erreichte das Halbfinale der nationalen Meisterschaft und gewann den Landespokal. Anschließend wechselte Hasquet nach Zypern zu Hasapis Omonia Nicosia, wo er aus persönlichen Gründen allerdings nur für kurze Zeit blieb.

Für Phoenix-Coach Ingo Freyer ist der neue Vierer ein Hoffnungsträger: „Er ist sehr vielseitig, kann am Brett punkten, gut werfen und spielt mit viel Energie. Jordan war im Probetraining extrem aufmerksam, gut zu coachen und spielintelligent.“ Auch Geschäftsführer Oliver Herkelmann hält Hasquet für einen guten Griff: „Er hatte eine beachtliche College-Karriere und hat auch in der Schweiz sehr ordentlich gespielt. Er hat in den Tagen hier in Hagen nicht nur sportlich, sondern auch menschlich einen guten Eindruck hinterlassen.“

Basketball spielte in Jordan Hasquets Leben immer eine außergewöhnliche Rolle. „Eigentlich habe ich von Anfang an in einer Halle gelebt. Ich habe viel in den Basketball investiert. Das war auch im Sommer harte Arbeit, wo ich auf andere Dinge verzichtet habe“, sagt Hasquet. Die familiäre Vorbelastung tat ihr Übriges. Schon Großvater Bob spielte für die Grizzlies, ebenso wie Mutter Doris und Vater Pete. Und irgendwie war es Ironie des Schicksals, als sich Jordan im Alter von 19 Monaten der Oberschenkel brach. Er war über einen Basketball gestolpert.

Heimatverbunden war Hasquet schon immer. Es kommt nicht so oft vor, dass ein „Hometown-Spieler“ zu den herausragenden Akteuren in der Geschichte eines Colleges gehört. „Ich hatte auch die Möglichkeit, mich Washington State oder Santa Clara anzuschließen. Aber ich habe mich entschieden, für Montana zu spielen. Es scheint so, als ob das richtig gewesen ist.“ Jetzt will der Mann mit dem College-Abschluss „Information Systems Major“ in Hagen heimisch werden. Und irgendwann in der Zukunft möchte er vielleicht auch einmal die Perspektive wechseln: „Es könnte schon sein, dass ich eines Tages Basketball-Coach werde.“

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Quelle: Phoenix Hagen

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