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Veilchen landen viel umjubelten zweiten Saisonsieg

Veilchen landen viel umjubelten zweiten Saisonsieg

80:75-Sieg über WALTER Tigers Tübingen / Schwarze Serie ist beendet / BG und Ahelegbe gehen getrennte Wege Gut zwei Monate musste die BG Göttingen auf einen Sieg warten. Im Spiel gegen die WALTER Tigers Tübingen hatte das Warten endlich ein Ende. Dank einer couragierten Leistung gewannen die Veilchen mit 80:75.
Ganze 14 Spiele dauerte die schwarze Serie der BG. Nun ist sie endlich vorbei. Göttingen kann doch noch gewinnen und verkürzte dank des 80:75-Erfolges den Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze auf zwei Punkte.

Die Schlusssirene in der Lokhalle wirkte am Samstagabend wie ein kollektiver Befreiungsschlag. Der Großteil der 2775 Zuschauer lag sich in den Armen und bejubelte den zweiten Saisonsieg ihrer Veilchen. Zuvor hatten sich die BGer und die WALTER Tigers Tübingen über 40 Minuten einen beherzten Kampf geliefert. Neuzugang Matt Bauscher gab ein starkes Heimdebüt ab und avancierte mit 17 Punkten (darunter drei Dreier) zum Topscorer des Abends.

„Ich hoffe, dass war heute nicht das Highlight, sondern erst der Anfang“ pustete BG-Headcoach Michael Meeks nach dem Spiel durch. „Tübingen kam als Team der Stunde zu uns. Sie sind eine Mannschaft, die sehr gut das Tempo in einem Spiel bestimmt. Daher mussten wir unbedingt ihren Rhythmus brechen. Wir haben die Mannschaft darauf vorbereitet was es heißt in der Lokhalle zu spielen. Es ist eine spezielle Situation. Es ist so, als steht ein unsichtbarer sechster Mann auf dem Feld. Die Mannschaft hat hart gekämpft und musste alles geben, um diesen Sieg zu erzielen. Ich hoffe, die Jungs sind jetzt auf den Geschmack gekommen. Es wird weiterhin ein harter Kampf werden” fiel Meeks’ Analyse des Spiels aus.

Die Veilchen lieferten in der Offensive eine der besten Saisonleistungen ab. 80 Punkte und 50 Prozent Trefferquote aus dem Feld bei 16 Assists sprechen für eine wesentliche Leistungssteigerung. Die Tübinger kamen mit dem Schwung einer Siegesserie nach Göttingen, dennoch erwischte die BG in einem temporeichen Spiel den etwas besseren Start. Schnell zog die BG auf 12:4 weg. Doch Tübingen konterte sogleich mit einem 7:0 Lauf. Göttingen konnte in der Folge mehrfach in der gegnerischen Zone punkten und blieb so nach dem ersten Viertel in Führung (22:18). Der zweite Spielabschnitt war von Führungswechseln geprägt. Max Weber setzte den spektakulären Schlusspunkt hinter eine packende erste Hälfte. Mit der Halbzeitsirene stopfte er gegen den Tübinger Louis Campbell ein. Die Kulisse tobte.

Doch Tübingen steckte nicht auf und lieferte der BG weiterhin einen guten Fight. Die Gäste übernahmen sogar eine fünf Punkte-Führung, ehe BGer Matt Bauscher einen Dreier zum 56:58 Zwischenstand nach dreißig Minuten einnetzte. Im Schlussabschnitt wogte das Spiel hin und her. Dreier von Kyle Bailey und Paris Horne sorgten für den finalen Führungswechsel des Abends (69:66). Das Momentum kippte auf die Seite Göttingens.

Tigers Trainer Igor Perovic haderte mit der Freiwurfausbeute seiner Mannschaft: „Gratulation an Michael Meeks und sein Team. Ich wünsche Mike viel Erfolg bei seiner Coaching-Karriere. Für beide Seiten war es heute ein wichtiges Spiel. Göttingen hatte die letzten neun Beko BBL-Spiele verloren. Wir hatten vier unsere letzten fünf Spiele gewonnen. Wir befanden uns in einer guten Situation. Das Problem heute waren die Freiwürfe. Wenn man zwölf Freiwürfe liegen lässt, ist es auswärts sehr schwer zu gewinnen. Am Ende des Spiels hatten wir die Chance unsere Führung auszubauen. Diese Möglichkeiten haben wir verpasst. Wir haben schlechte Entscheidungen getroffen. Göttingen hat dann die „big plays“ gemacht.“

Die BG Göttingen bleibt mit nun 4:20 Punkten auf dem 18. Tabellenplatz.

Punkte BG Göttingen:
Evans 7, Bailey 9, Bauscher 17, Allen 5, Horne 10, Noch 4, Weber 4, Sykes 14, Mafra 10

Punkte WALTER Tigers Tübingen:
Simon 6, Duggins 11, Campbell 10, Redding 9, Young 6, Spoden 5, Cukinas 16, Hodzic 12
BG und Kwadzo Ahelegbe trennen sich

Mit sofortiger Wirkung trennen sich die BG Göttingen und Kwadzo Ahelegbe. Im beiderseitigen Einvernehmen lösten Club und der amerikanische Aufbauspieler den Vertrag auf.

„Wir bedanken uns bei Kwadzo Ahelegbe für sein Engagement und wünschen ihm für den weiteren Lebensweg alles Gute“, kommentiert Sportdirektor Jan Schiecke die Trennung. Ahelegbe bestritt für die Veilchen zehn Beko BBL-Partien und vier EuroChallenge-Spiele.
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