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Von Unfällen und Ausfällen: Keine Konstanz im Phoenix-Spiel

Von Unfällen und Ausfällen: Keine Konstanz im Phoenix-Spiel

Irgendwie war es ein gebrauchter Tag, den die rund 600 Zuschauer und die beiden Mannschaften in der ENERVIE Arena erlebten. Im vorletzten Testspiel auf die neue Bundesliga-Saison unterlag Phoenix Hagen dem belgischen Erstligisten Leuven Bears an einem Abend mit Hindernissen mit 79:88 (41:45).

Auf dem Weg nach Hagen war der belgische Bus in einen Unfall verwickelt. Die Gäste kamen am Ende zwar wohlbehalten, aber mit 45 Minuten Verspätung in Westfalen an. Allerdings hatten sie aufgrund von Verletzungen auch nur sechs einsatzbereite Spieler dabei. Viel besser sah es bei Phoenix Hagen auch nicht aus. Neben dem erkrankten Bernd Kruel fehlte Aufbauspieler Brandon Brooks, dessen Knie nach der Trainingsbelastung wieder Probleme machte. T.J. Carter konnte zwar auflaufen, musste im letzten Viertel aber aufgrund von Schwierigkeiten im Adduktorenbereich passen.

Und so wollte kein rechter Rhythmus im Spiel beider Mannschaften entstehen. „Es ist schwer konstant zu spielen, wenn du nie wie geplant durchwechseln kannst“, erklärt Phoenix-Coach Ingo Freyer. Hagen schoss zunächst sehr schlecht und ließ auch den einen anderen offen Wurf zu viel zu. Leuven setzte sich bis auf 29:18 ab (13.), als Tristan Blackwood sein Visier endlich eingestellt hatte. Vier Dreier des Kanadiers brachten Phoenix zur Pause bis auf 41:45 heran.

Die Gastgeber kamen aggressiv aus der Kabine und gingen durch Dreier von Michael Tveidt und Jordan Hasquet mit 58:53 in Führung. Doch dann folgte wieder ein Bruch im Hagener Spiel. Leuven setzte sich auf 76:66 ab (33.) und brachte den Sieg anschließend locker nach Hause. „Bei allen Problemen gab es auch einige positive Erkenntnisse. Stark war zum Beispiel der Auftritt von Edward Seward“, so Freyer. Dem Hagener Center gelangen in 21 Minuten Einsatzzeit 13 Punkte und 13 Rebounds.

Ganz so groß ist die Vorfreude auf die „Revanche“ am Sonntag um 16 Uhr in Leuven trotzdem nicht. „Beide Mannschaften sind personell sehr angeschlagen. Aber die Bears haben ihre Saisoneröffnung und da wollen wir den Fans natürlich etwas bieten“, sagt Ingo Freyer.

Phoenix Hagen: Blackwood (17/4), Tveidt (15/3), Seward (13, 13 Reb.), Hasquet (10/1, 7 Reb.), Carter (6, 9 Ass., 7 Reb.), Spohr (5/1), Rockmann (5), Jonusas (5), Wilkins (2), Reuter (1).

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