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Weihnachten kann kommen: Zweiter Auswärtssieg für Phoenix Hagen!

Weihnachten kann kommen: Zweiter Auswärtssieg für Phoenix Hagen!

Phoenix Hagen hat seine eigene kleine Weihnachtsgeschichte geschrieben. Vier Tage nach dem 73:70 gegen Würzburg siegten die Feuervögel auch bei der EnBW Ludwigsburg mit 94:81 (39:43) und verschafften sich so weiter Luft im Kampf um den Klassenerhalt.
Wie schon gegen Würzburg fehlte auch in Ludwigsburg der an der
Achillessehne verletzte Brandon Brooks. Da die Hagener zudem weiter
auf einen neuen Aufbauspieler warten, kam auf die verbliebenen Guards
eine Menge Arbeit zu. Die Ludwigsburger erledigten kurz vor dem Spiel
noch einen ganz entscheidende Personalie. Markus Jochum musste seine
Trainerbank räumen und wurde durch seinen Assistenten Steven Key
ersetzt.
Die Mannschaft von Ingo Freyer legte ein blitzsauberes erstes Viertel
hin. Diszipliniert und ohne Ballverluste, trafen sie hochprozentig aus der
Distanz. Zygimantas Jonusas versenkte alleine vier Dreier. Da auch die
Reboundarbeit stimmte, ging Hagen mit einem 22:18-Vorsprung in die
erste Viertelpause. Im zweiten Abschnitt kontrollierten die Hagener
zunächst die Partie. 33:29 führten sie, als Tristan Blackwood sein drittes
Foul kassierte (17.) und ausgewechselt wurde. Jetzt gingen einige Bälle
verloren, was vor allem Donatas Zavackas nutzte. Ludwigsburg führte
zur Pause mit 43:39.
Die Foulbelastung sollte nach dem Wechsel schnell zu einem ernsthaften
Problem werden. Nach Blackwood kassierte auch T.J. Carter sein drittes
Foul, Jordan Hasquet kam auf vier Fouls und Max Rockmann musste im
dritten Viertel sogar bereits das Feld verlassen. Ludwigsburg zog durch
David McCray bis auf 58:51 davon (27.). Als die Hoffnung auf einen
Hagener Sieg zu schwinden schien, stellten die Feuervögel die eiskalte
Weihnachtsdusche für die Gastgeber an: In weniger als drei Minuten
trafen der bärenstarke Tristan Blackwood und Jordan Hasquet fünf
Dreier zum 66:62 für Phoenix (30.).
Von diesem Schock sollten sich die Ludwigsburger nicht mehr richtig
erholen. Ein unsportliches Foul, verhängt gegen Johannes Lischka,
ebnete den Hagenern den Weg zu einem 13:0-Lauf. Mit 81:67 führte die
Freyer-Fünf nach 36 Minuten. Bis auf 79:86 durch Jeff Greer konnte
Ludwigsburg noch einmal verkürzen; am letztlich klaren und verdienten
94:81-Erfolg von Phoenix änderte das allerdings nicht mehr. Dank des
fünften Saisonsiegs verließen die Feuervögel die Abstiegsränge.
Ingo Freyer war insbesondere von der zweiten Hälfte seiner Mannschaft
angetan: „Da haben wir mit viel Selbstvertrauen gespielt. Wir haben an
uns geglaubt, aggressiv verteidigt und gut ausgeholfen. Das hätte ich mir
auch schon vor der Pause gewünscht.“ Entscheidend war für den
Hagener Coach der Lauf im Schlussviertel: „Das hat Wirkung gezeigt,
da gingen bei den Ludwigsburgern die Köpfe runter.“
Zufrieden war Freyer auch mit Max Rockmann und Dominik Spohr:
„Sie haben viel gespielt und keine Fehler gemacht. Das ist bei jungen
Spielern die wichtigste Voraussetzung, um wieder Einsatzzeit zu
bekommen.“ Ein Lob hat er für den 27-Punkte-Mann Tristan Blackwood
bereit: „Er war in allen Kategorien gut. In der Verteidigung, beim
Abschluss, als Aufbauspieler – ein sehr gutes Spiel von ihm!“ Die große
Weihnachtsparty planen die Hagener trotz der beiden Siege allerdings
nicht: „Zu viel Festtagsbraten ist nicht gut. Wie wertvoll die beiden
Siege sind, wissen wir nämlich erst nach dem Spiel gegen Göttingen in
der kommenden Woche.“
EnBW Ludwigsburg: Harris (17/3), Zavackas (12/1), Bowler (11),
Lischka (11/1), Greer (10/1), Dorris (9/1), Looby (8), McCray (3/1).
Phoenix Hagen: Blackwood (27/5), Jonusas (23/4), Carter (17, 8 Reb.),
Kruel (10), Hasquet (9/3), Constantine (4), Seward (4), Rockmann,
Spohr, Wilkins.
Stationen: 10:12 (5.), 18:22 (10.), 29:33 (15.), 43:39 (20.), 54:49 (25.),
62:66 (30.), 67:79 (35.), 81:94 (40.).

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