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Wer hat den Mittwoch besser verdaut? - EWE Baskets treffen auf New Yorker Phantoms

Wer hat den Mittwoch besser verdaut? - EWE Baskets treffen auf New Yorker Phantoms

Es ist durchaus nicht ungewöhnlich, dass Mannschaften gerade nach hohen Niederlagen in der Folgepartie umso motivierter auftreten. Was das für das Aufeinandertreffen der EWE Baskets Oldenburg mit den New Yorker Phantoms Braunschweig bedeutet, wird sich ...
1318587653/img_Bobby_Brown_EWE_Baskets_Oldenburg_2.jpg... am Sonntag ab 18 Uhr zeigen. Während die Südniedersachsen am Mittwoch daheim gegen ALBA BERLIN unter die Räder kamen (68:87), waren die Baskets zur gleichen Zeit in Ludwigsburg chancenlos (77:98). Das Interesse am Duell der vorübergehend Enttäuschten ist enorm: Bis auf wenige Restkarten waren am Freitag alle Tickets vergriffen.

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Sebastian Machowski, Headcoach der Phantoms, war nach der Niederlage gegen Berlin restlos bedient: „Insgesamt bin ich absolut unzufrieden mit unserer Leistung. Vor allem auch, weil auf dem Feld nicht das gezeigt wird, was wir im Training üben.“ Seine Schützlinge waren schon in der ersten Halbzeit auf die schiefe Bahn geraten, als sie mit 26:47 in Rückstand lagen. Nicht besser machten es die Baskets – sie hatten die Begegnung in Ludwigsburg ebenfalls nach 20 Minuten fast schon abhaken müssen (34:52).

„Wenn wir in die Playoffs kommen, dann ist es eine gute Saison“, gab sich Machowski gegenüber der Sport Bild vor dem ersten Tipoff defensiv. Woraus resultiert die Zurückhaltung? Mit großer Wahrscheinlichkeit sind es die vielen Abgänge, die dem Coach eine Portion Bescheidenheit abverlangen, denn Brandon Thomas, Kevin Hamilton, Tony Skinn und Marcus Goree sind nicht mehr an Bord.

Die Phantoms setzen 2011/2012 auf eine US-amerikanisch/deutsche Mischung. Den einheimischen Akteuren in der festen Rotation (Nils Mittmann, Nick Schneiders, Robert Kulawick und Daniel Theis) stehen sechs Spieler aus den USA gegenüber: Rich Melzer, Stephen Dennis, Nick Williams, Kyle Visser, LaMarr Greer und Immanuel McElroy. Letztgenannter ist beileibe kein Unbekannter: Der 31-Jährige spielt seit 2004 in Deutschland, wurde in Köln und Berlin Deutscher Meister und imponiert seit Jahren mit unwiderstehlicher Verteidigung. Der vierfache Familienvater hat in Braunschweig einen Vertrag bis 2013 unterschrieben. Derzeit noch verletzt ist Branko Jorovic (Serbien).


Als die New Yorker Phantoms Braunschweig 2010 den amtierenden Deutschen Meister EWE Baskets Oldenburg aus der ersten Playoffrunde beförderten, wurde das als echte Überraschung gewertet. Inzwischen zeigt sich aber: Die Südniedersachsen haben sich unter Regie von Trainer Sebastian Machowski zu einer festen Größe im vorderen Tabellenbereich etabliert und erreichten auch 2011 verdient die Playoffs. Das Sonntag-Duell, das von den Öffentlichen Versicherungen Oldenburg präsentiert wird, ist das 34. Pflichtspiel zwischen den beiden seit dem Baskets-Aufstieg im Jahr 2000. 18:15 lautet die Bilanz aus Sicht der Huntestädter.

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Quelle: EWE Baskets Oldenburg

Sebastian Machowski: „Alle wissen, was zu tun ist“

New Yorker Phantoms Braunschweig

Die New Yorker Phantoms bestreiten das vermutlich schwerste Auftaktprogramm aller Beko Basketball-Bundesligisten. Nach Phoenix Hagen, FC Bayern München und ALBA BERLIN heißt der Gegner am vierten Spieltag beim Auswärtsauftritt am Sonntag, 16. Oktober, EWE Baskets Oldenburg (18 Uhr, EWE Arena).

Phantoms-Trainer Sebastian Machowski sieht es als Vorteil an, in der Saisonvorbereitung bereits ein Testspiel beim Niedersachsen Cup in Göttingen gegen die Donnervögel bestritten zu haben. Im Spiel um Platz vier mussten sich die Braunschweiger mit 67:73 geschlagen geben. „Alle wissen jetzt, was gegen die Oldenburger zu tun ist“, so Machowski. Unabhängig davon fordert der Braunschweiger Coach eine deutliche Leistungssteigerung seiner Spieler nach der Niederlage gegen den deutschen Serienmeister ALBA BERLIN am vergangenen Mittwoch (68:87). „Wir dürfen uns solche Fehler wie gegen Berlin nicht mehr erlauben, wenn wir in die Playoffs wollen.“

Positiv ist: Erstmalig können die Basketballer aus Braunschweig die Reise in Bestbesetzung antreten. Der serbische Powerforward Branko Jorovic konnte nach seiner auskurierten Oberschenkelverletzung am heutigen Freitagvormittag zum ersten Mal mit der Mannschaft trainieren und rückt in den Kader.

Die EWE Baskets Oldenburg haben im Sommer den Neuanfang vollzogen. Beim Deutschen Meister von 2009 verblieb als einer der wenigen Rickey Paulding. Der 1,96 Meter große US-Forward mit dem vielleicht schnellsten ersten Schritt der Beko BBL und gute Werfer spielt bereits seit 2007 in der Basketballtraditionsstadt. Über reichlich Erstligaerfahrung verfügen auch Adam Chubb (früher Berlin) und Rückkehrer Milan Majstorovic, die in der vergangenen Spielzeit ihre Brötchen in Spaniens erster Liga verdienten. Prominentester Oldenburger ist jedoch Ex-NBA-Profi Bobby Brown. Der 1,88 Meter große Guard legte bei der 77:98-Niederlage in Ludwigsburg 27 Punkte auf, 67:88-Heimerfolg gegen BBC Bayreuth sogar 30 Zähler.

Gleich zwei EWE Baskets-Centerspieler lernten das Basketballhandwerk in Braunschweig. Yannik Freese kam von den LTi GIESSEN 46ers in den Norden. 2,08 Meter-Center Robin Smeulders stand bereits in der vergangenen Spielzeit im Kader der Huntestädter.

Apropos: Smeulders Vater Joost, Chef des Mövenpick Hotel Braunschweig, wird die Phantoms-Profis vor der Abfahrt am Sonntagmorgen zum Frühstücken in das beliebte Hotel in Braunschweigs Innenstadt einladen.

Saisonstart für Junior Phantoms und Team Braunschweig/WF in der NBBL und JBBL

Die Junior Phantoms starten am kommenden Sonntag, 16. Oktober, mit einem schweren Heimspiel in die NBBL-Spielzeit 2011/12. Titelanwärter IBBA Berlin kommt von der Spree an die Oker (Spielbeginn: 12 Uhr / Sporthalle Alte Waage).

Mit einer besonders spannenden Aufgabe beginnt am kommenden Sonntag, 16. Oktober, die Saison unseres Jugend Basketball Bundesligateams Braunschweig/Wolfenbüttel. Ebenfalls um 12 Uhr treffen die Spieler des Trainergespanns Adrian Möker und Jörn Wessels in der Max-Schmeling Halle in Berlin auf den Jugendunterbau von ALBA Berlin.

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Quelle: New Yorker Phantoms Braunschweig
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