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Wichtiger Sieg im Krimi

Wichtiger Sieg im Krimi

Als Jeremy Hunts Verzweiflungsdreier aus weit über zehn Metern sein Ziel verfehlt hatte, brach in der EWE ARENA erlöster Jubel aus. Mit 75:73 bezwangen die EWE Baskets Oldenburg die Telekom Baskets Bonn und verschafften sich ein wenig Luft im Rennen um die Playoff-Plätze. 3148 Zuschauer in der ausverkauften Arena hatten 40 höchst intensive Minuten erlebt, die bewiesen, wie viel für beide Mannschaften auf dem Spiel stand. Während Oldenburg mit nun 32:24 Punkten als Sechster in Richtung Meisterrunde steuert, bleibt es für Bonn bei 26:28 Zählern eng. Dass auch die unmittelbaren Konkurrenten aus Ludwigsburg und Trier am Sonntag verloren, spielte den Huntestädtern zusätzlich in die Karten. 21 Punkte des überragenden Mindaugas Lukauskis (11 Rebounds und 6 Assists) waren Bestwert bei den EWE Baskets, für Bonn kam Mark Tyndale auf 24 Zähler.
Trotz des 20:16 nach zehn Minuten verlief das Auftaktviertel für Oldenburg nicht nach Wunsch. Schon in der sechsten Minute hatte Aron Baynes, der später im Spiel entscheidend am Umschwung beteiligt war, drei Pfiffe gegen sich gesammelt; auch Chris McNaughton erhielt derer zwei. Die Hausherren ließen sich davon zunächst ein wenig aus dem Konzept bringen, trafen vorne nicht mehr die richtigen Entscheidungen und ließen sich in der Defensive das eine oder andere Mal übertölpeln. Bonn sagte nicht nein, legte einen 13:1-Lauf auf das Parkett und sicherte sich ein 35:30 zur Viertelpause.

Das vierte Foul gegen Baynes beim Stand von 34:40 (23. Minute) ließ dann zu Beginn der zweiten Hälfte Böses erahnen – doch die EWE Baskets ließen sich nicht entmutigen. Ein Dreier von Lukauskis, ein Dunking von Baynes gegen Chris Ensminger und zwei weitere Punkte des jetzt präsenten und engagierten Oldenburger Centers führten zum 41:40. Doch Bonn schlug zurück, profitierte von Fehlern der Schützlinge von Trainer Predrag Krunic und fuhr eine 53:47-Führung nach 30 Minuten ein. Die Rebound-Überlegenheit der Gäste hatte inzwischen bedrohliche Ausmaße angenommen (30:19, davon alleine 12 Offensiv-Rebounds).

Dramatisch wurde es am Ende. Zweimal erkämpften sich die EWE Baskets eine Vierpunkte-Führung, zweimal biss sich Bonn zurück. Mitentscheidend waren in der entscheidenden Phase die Nerven an der Freiwurflinie: Während Eddie Gill mit zwei Treffern zum 73:69 mit 14,8 Sekunden auf der Uhr und Luka Bogdanovic zum 75:72 mit 4,4 Sekunden auf der Uhr erhöhten, wackelte die Wurfhand von Nic Wise; er versenkte nur den ersten, verschoss den zweiten und verpasste dann beim Versuch, den dritten absichtlich daneben zu setzen, den Ring – Ballbesitz Oldenburg. 2:3 Sekunden vor der finalen Sirene wurde Gill erneut an die Linie gebeten; nachdem er den ersten Versuch nicht getroffen hatte, zielte er beim zweiten bewusst (und mit Ringberührung) daneben, so dass die Zeit für die Bonner nicht mehr für einen kontrollierten Angriff ausreichte, Hunt verfehlte aus weiter Distanz.
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