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Wiedersehen mit dem „Erben“ in der Nationalmannschaft: Denis Wucherer trifft Johannes Herber

Wiedersehen mit dem „Erben“ in der Nationalmannschaft: Denis Wucherer trifft Johannes Herber

Wenngleich es die momentanen Platzierungen nicht erahnen lassen, aber das Duell zwischen den FRAPORT SKYLINERS, Tabellensechzehnter der Beko BBL, und dem FC Bayern München (8.) könnte als inoffizielles Nationalmannschafts-Treffen durchgehen.
1321623713/img_Johannes_Herber_FRAPORT_SKYLINERS_2.jpgDoch nicht nur das. Neben Johannes Herber, Tim Ohlbrecht (beide Frankfurt), Robin Benzing, Philipp Schwethelm, Steffen Hamann und Jan-Hendrik Jagla (alle München) sind mit den FCB-Coaches Dirk Bauermann und Denis Wucherer noch zwei weitere ehemalige Nationalmannschafts-Verantwortliche am Spiel beteiligt.

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Tip-Off der Begegnung ist am Sonntag, den 20. November, um 15.00 Uhr im Audi Dome zu München. Das Spiel wird ab 15.00 Uhr von SPORT1 live und exklusiv im Online-Stream auf www.SPORT1.de übertragen und kann für 2,99 Euro angesehen werden.

„Joe hat ein extrem gutes Spielverständnis“

Für Denis Wucherer hat die Partie neben dem sportlichen Aspekt noch eine andere Komponente: Für ihn ist es das Wiedersehen mit seinem vermeintlichen Nachfolger im Nationalteam. Denn: „Johannes Herber war ein bisschen der Youngster, der mich beerbt hat“, sagt Denis Wucherer, der seit diesem Sommer Assistent des ehemaligen Bundestrainers Dirk Bauermann in München ist. „Jo hat ein extrem gutes Spielverständnis, einen soliden Distanzwurf, ein ausgezeichnetes Auge für seine Kollegen und ist insgesamt ein cleverer Allrounder“, so der 123-malige Nationalspieler weiter. „Leider haben ihn seine beiden Kreuzbandrisse sehr zurückgeworfen. Das war schon ein herber Dämpfer. Umso schöner ist es, dass er über den Umweg Tübingen zurück in seiner Heimat Frankfurt ist und dort nun wieder zu alter Form findet.“

Alte Freundschaften zählen nicht

Am kommenden Sonntag zählen alte Freundschaften indes nicht, es geht einzig um den Erfolg. Und den haben sich beide Teams auf die Fahnen geschrieben – zumal die Saisonstarts sowohl beim stärksten Aufsteiger aller Zeiten als auch bei den Hessen nicht nach Plan verlaufen sind. „Die beiden unnötigen Overtime-Niederlagen in Bonn und in Quakenbrück waren ärgerlich“, sagt Denis Wucherer. „Aber wir haben sie abgehakt und mit dem Sieg gegen Treviso am vergangenen Mittwoch die richtige Antwort gegeben. Nach der Europameisterschaft war uns klar, dass der Start etwas holprig werden würde und es ein wenig dauert, bis wir wissen, welche Formationen die effektivsten sind. Inzwischen sind wir aber auf einem guten Weg.“

„Haben noch nicht so richtig zusammengefunden“

1321624042/img_Johannes_Herber_FRAPORT_SKYLINERS_1.jpgMit fünf Siegen und drei Niederlagen verlief das erste Saisonviertel für die Bayern, die mit durchschnittlich 81,8 Punkten die viertbeste Offensive der Beko BBL stellen und sich die wenigsten Ballverluste (10,8) leisten, noch deutlich besser als für die ambitionierten Frankfurter.

Die Frankfurter sind mit bisher erst zwei Siegen und zuletzt fünf Beko BBL-Niederlagen in Folge deutlich schlechter gestartet, was laut Nationalspieler Johannes Herber vor allem daran liegt, dass „das Team noch nicht so richtig zusammengefunden hat und auf dem Court noch nicht sein Potenzial abruft“. Dies spiegelt sich auch in den Statistiken wider: Mit nur 65,0 Punkten pro Partie stellt die Mannschaft von Headcoach Muli Katzurin den schlechtesten Angriff der Liga, dazu leistet sie sich zu viele Ballverluste (14,5) und hat auch bei den Rebounds noch Luft nach oben.

Bangen um Justin Gray und Jon Leuer

Und als wäre die Aufgabe bei den vor heimischem Publikum noch ungeschlagenen Bayern (4:0) nicht schon schwer genug, bangen die Frankfurter nun auch noch um ihren Topscorer Justin Gray (16.0 Punkte pro Partie) und ihren besten Rebounder Jon Leuer (8,3 „Boards“ pro Spiel). „Doch wir haben bei der knappen Niederlage am Mittwoch im Eurocup bei Banvit BK toll gekämpft und viel Leidenschaft gezeigt“, lobt Muli Katzurin. „Ich hoffe, dass wir nun ähnlich engagiert in München auftreten.“ Und auch Herber gibt sich kämpferisch: „Wir sind sicherlich nicht chancenlos. Zuletzt ging es stetig aufwärts und es kommt von Spiel zu Spiel mehr Präzision in unser Game. Es wird eine schwere Partie, aber ein Sieg würde uns sehr guttun!“
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