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Wochenende der (tabellarischen) Gegensätze - Part I

Wochenende der (tabellarischen) Gegensätze - Part I

Noch fünf Spiele haben die Telekom Baskets Bonn in der regulären Saison 2010/2011 zu absolvieren. Am kommenden Wochenende steht ein Doppelspieltag auf dem Programm, bei dem die Mannschaft von Trainer Michael Koch zunächst bei Tabellenschlusslicht Gloria GIANTS ...
... Düsseldorf (Freitag, 8. April 2011, 19:30 Uhr) antreten muss, ehe zwei Tage später der frischgebackene Pokalsieger Brose Baskets aus Bamberg im Telekom Dome aufläuft (Sonntag, 10. April, 17:00 Uhr).

Es hat eine fast amüsante Koinzidenz, denn immerhin trifft Bonn mit Düsseldorf auf eine von lediglich zwei Mannschaften, die den Franken im Verlauf der regulären Saison auf dem Parkett das Wasser reichen konnten.

Die Jahreswende war gerade vollzogen, da besiegten die GIANTS den amtierenden Deutschen Meister im Burg-Wächter Castello mit 62:59. Es war einer von bislang vier Erfolgen, den das Team von Headcoach Murat Didin feiern konnte. Entsprechend lange Durststrecken mussten die Mannen aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt hinnehmen. Zu Saisonbeginn setzte es acht Niederlage in Serie, dem Bamberg-Coup folgten gleich neun Pleiten am Stück.

Mit DeAndre Haynes kommt nur ein Düsseldorfer Akteur auf eine durchschnittlich zweistellige Punkteausbeute (11,6 PpS, 3,0 ApS), wenngleich mit Esmir Rizvic (9,6 PpS, 6,6 RpS) und Laimonas Kisielius (9,1 PpS) zwei weitere Spieler mit unbestrittenen Offensivqualitäten im Kader stehen. Insgesamt lässt sich allerdings festhalten, dass es der Didin-Truppe an Durchschlagskraft im Angriff mangelt. Mit 64,4 Punkten pro Begegnung produzieren die GIANTS von allen Beko Basketball Bundesligisten den niedrigsten Output. Das liegt nicht zuletzt daran, dass als Mannschaft magere 11,2 Assists pro Spiel verteilt werden - auch das bedeutet im Ligavergleich Rang 18. Einen klaren Go-to-Guy gibt es nicht, aus den letzten sechs Partien gingen fünf verschiedene Spieler als Topscorer hervor.

Die letzten drei Begegnungen der Gloria GIANTS Düsseldorf:

Mitteldeutscher BC - Gloria GIANTS Düsseldorf 80:81
TBB Trier - Gloria GIANTS Düsseldorf 84:55
Gloria GIANTS Düsseldorf - Phoenix Hagen 80:88

Auch wenn Düsseldorf auf dem Papier die schwächste Offensive der Liga stellt, so wollen die Baskets die Landeshauptstädter vor eigenem Publikum nicht unterschätzen. Immerhin ist der Output im Castello mit 67,5 Punkten pro Spiel deutlich höher als „on the road" (61,5 PpS). Die Marschroute muss demnach sein, die Gastgeber über konstanten Druck in der Verteidigung nicht zu ihrem Rhythmus kommen zu lassen. „Düsseldorf spielt sehr guard-lastig, diese Stärke müssen wir ihnen wegnehmen", so Michael Koch. „Wir wollen defensiv da weitermachen, wo wir seit vier Spielen sind - das hat zuletzt sehr gut funktioniert." In den letzten vier Begegnungen erlaubten die Telekom Baskets ihrem jeweiligen Gegner im Schnitt 67,8 Zähler. Koch: „Ganz egal, ob beim Tabellenletzten oder daheim gegen den Ersten ... Hauptsache, wir gewinnen."

Außer dem langzeitverletzten Vincent Yarbrough (Fuß) geht Coach Michael Koch davon aus, alle Spieler an Bord zu haben. Die kleineren Blessuren von Chris Ensminger und Nic Wise aus dem Göttingen-Spiel des vergangenen Wochenendes sollten bis Freitag auskuriert sein. Der Center hatte im dritten Viertel einen Schlag aufs Knie bekommen, das daraufhin leicht anschwoll, dem Aufbauspieler schlug bei einer Aktion abseits des Balles unglücklich der Fuß um. Beide wurden bis Mitte der Woche geschont.
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