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Zu Besuch bei Jovo Stanojevic

Zu Besuch bei Jovo Stanojevic

Zum Ende der Hinrunde in der Gruppenphase der FIBA EuroChallenge geht es für die Telekom Baskets Bonn in die Türkei. Die Mannschaft von Trainer Michael Koch macht sich bereits am Montag auf den Weg nach Izmir, wo es am Dienstag, den 22. November 2011, ...
... gegen Pinar Karsiyaka geht. Die Gastgeber um den Ex-Berliner Jovo Stanojevic haben wie Bonn aktuell einen Sieg und eine Niederlage auf dem Konto - ergo geht es um den zweiten Tabellenplatz hinter dem bislang ungeschlagenen weißrussischen Meister aus Minsk.

Pinar Karsiyaka nahm im Spätsommer an der Qualifikation zum Eurocup teil, musste sich allerdings in zwei Spiele gegen Le Mans geschlagen geben. Die Franzosen, bei denen derzeit der aus Berlin und Göttingen bekannte Taylor Rochestie spielt, setzten sich mit 80:73 und 80:78 durch, wodurch Izmir automatisch in der FIBA EuroChallenge einsortiert wurde. Zum Auftakt der Gruppenphase überraschte das Team von Trainer Hakan Demir im rein türkischen Vergleich gegen Türk Telekom Ankara mit einem 82:74-Auswärtssieg. Vergangene Woche setzte es eine offensiv unterhaltsamen, wenngleich bittere 103:105-Heimniederlage gegen Gruppenprimus Minsk.

In Izmir treffen die Telekom Baskets auf einen alten Bekannten aus der deutschen Bundesliga. Seit 2010 schnürt sich Jovo Stanojevic die Schuhe für den letztjährigen EuroChallenge-Viertelfinalisten. Der Center stand von 2002 bis 2007 im Kader von ALBA Berlin und hat trotz seiner mittlerweile 34 Lenze nichts an Effektivität eingebüßt. In internationalen Gewässern weiß der 2,08 Meter-Mann mit durchschnittlich 19,3 Punkten und 8,8 Rebounds pro Spiel zu glänzen.

Die zweite große Stütze im Kader ist US-Aufbau Mire Chatman, der seine starken 21,0 PpS (drittbester Wert in der FIBA EuroChallenge) mit 4,8 RpS und 4,5 ApS garniert. Auch Chatman ist für die Baskets kein Unbekannter. Vor zwei Jahren war der US-Amerikaner maßgeblich für die 98:102-Niederlage der Bonner im Eurocup bei Besiktas Istanbul verantwortlich. Chatman gelangen in den letzten vier Minuten der regulären Spielzeit 20 seiner insgesamt 35 Punkte.

Wie stark die Truppe von Coach Demir ist, zeigte sich nicht zuletzt in der türkischen Liga, wo sich Pinar Karsiyaka dem starbesetzten Meister Fenerbahce Ülker Istanbul nur mit 75:77 geschlagen geben musste.

Die Tabelle der Gruppe G:
1 - BC Minsk 2006 4 (2 Siege/0 Niederlagen)
2 - Pinar Karsiyaka Izmir 3 (1/1)
3 - Telekom Baskets Bonn 3 (1/1)
4 - Türk Telekom Ankara 2 (0/2)

Für die Telekom Baskets Bonn kommt die Herausforderung in der FIBA EuroChallenge gerade recht, um die undankbare 76:87-Pleite im Ligabetrieb gegen Bayreuth aus den Köpfen zu bekommen. „Wir haben keine Zeit, um viel über die Niederlage nachzudenken, sondern müssen unsere Konzentration auf die FIBA EuroChallenge lenken“, gibt Michael Koch die Richtung vor. „Die bisherigen Spiele haben gezeigt, dass Izmir ein harter Brocken ist.“ Die Marschroute des Bonner Trainers ist, sich nicht auf dem Heimerfolg gegen Türk Telekom (87:80) auszuruhen, sondern auswärts einen Steal zu landen.

„Um gute Chancen auf das Erreichen der nächsten Runde zu haben, muss man seine Heimspiele gewinnen - da haben wir gegen Ankara gut vorgelegt. Noch besser ist es, wenn wir auch auswärts eine Partie stehlen können.“ Gerade gegen Izmir, die in der Tabelle der Gruppe G momentan auf Augenhöhe liegen, wäre ein Sieg umso wertvoller, als dass die Gastgeber bereits ihr erstes Heimspiel gegen Minsk abschenken mussten. Koch: „Das wird ein Spiel, bei dem wir einen rein spielerisch ganz großen Schritt in die richtige Richtung, aber auch gen Zwischenrunde machen können.“
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