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Zu keiner Zeit gefährdeter Erfolg gegen die Tigers aus Tübingen

Zu keiner Zeit gefährdeter Erfolg gegen die Tigers aus Tübingen

In ihrem zweiten Heimspiel innerhalb weniger Tage fahren die Basketballer des FC Bayern vor 4.244 Zuschauern im Audi Dome einen 86:77-Sieg ein und behaupten sich mit dem 7. Platz im Mittelfeld der Tabelle.
Bayern-Coach Dirk Bauermann brachte es nach der Partie auf den Punkt: "Wir haben alles in allem eine ordentliche Leistung gebracht, bis auf diese sehr ärgerliche Schwächeperiode, als wir das Spiel hätten noch weiter öffnen müssen. Da hätten es am Ende eben 30 sein müssen, denn man muss ehrlich sagen, das muss unser Anspruch sein. Aber abgesehen von dieser Phase war es eine gute Mannschaftsleistung, auf der sich aufbauen lässt."

Zu Beginn des Spiels mussten die Fans aufgrund der Situation im Feierabendverkehr nicht nur lange im Stau stehen, sondern auch in der Halle, als es den Bayern beinahe vier Minuten nicht gelang, den Ball in den Korb zu befördern. So erwies man sich als guter Gastgeber und gestattete den Tübingern den ersten Korb. Allerdings sollte es die erste und gleichzeitig letzte Führung der Tigers bleiben. Nach mehreren Fehlwürfen brachte Coach Bauermann "Energizer" Darius Hall aufs Parkett, und der bedankte sich für das Vertrauen mit seiner wuchtigen Präsenz, seiner charismatischen Wirkung auf die Fans und einem erfolgreichen Drei-Punkt-Spiel zur 3:2-Führung. Tübingen konnte aus der anfänglichen Unsicherheit der Bayern keinen Vorteil ziehen, denn auf Bayern-Seite wurde stark verteidigt.
Im Angriff übertrug sich nun der Darius Hall-Schwung endlich auf seine Teamkameraden, und man konnte sich sehr zur Freude der begeisterten Fans etwas absetzen: 17:12 nach dem ersten Viertel.

Auch im zweiten und im dritten Viertel hatten die Münchner die Tigers fest im Griff und konnten die Führung auf 17 Punkte ausbauen (64:47 nach neun Minuten im dritten Spielabschnitt), versäumten es aber, den Sack deutlicher zuzumachen und einen noch größeren Vorsprung herauszuspielen.

Mitte des letzten Viertels leistete sich das FCB-Team die von Coach Bauermann angesprochene Schwächeperiode, die bei den Tübinger Fans - ausgerüstet mit einer Pauke und einer Fahne - kurz Hoffnung aufkeimen ließ. Die Tiger pirschten sich Punkt für Punkt auf sechs Zähler heran (75:69), doch mit der Bayern-Formation Wallace, Hamann, Nadjfeji, Foster und Greene war in der Crunch-Time während der letzten zwei Minuten nicht zu spaßen. Steffen Hamanns Wille, Aleksandar Nadjfejis Erfahrung und Je'Kel Fosters Abgezocktheit retteten den Vorsprung souverän über die Zeit.

Der Sieg stellt einen wichtigen Schritt für die Weiterentwicklung der Bayern-Mannschaft dar und gibt Selbstbewusstsein für das Auswärtsspiel in Göttingen am kommenden Samstag. Dann wird hoffentlich der neue Bayern-Center Chevon Troutman auflaufen können, der in der Halbzeitpause vorgestellt und von den Fans mit Begeisterung begrüßt wurde.

Tübingens Trainer Igor Perovic kommentierte die Leistung seiner Mannschaft: "Ich gratuliere Bayern München zum verdienten Sieg. Ich bin natürlich nicht glücklich über die Niederlage, aber man sollte auch bedenken, dass wir ein sehr, sehr junges Team haben. Darum kann ich auch stolz auf die Spieler sein, obwohl sie vor allem in der Defense Fehler gemacht haben. Aber mit der Art und Weise, wie sie im letzten Viertel zurückgekommen sind, bin ich sehr zufrieden."

FC Bayern-Coach Dirk Bauermann meinte nach der Partie: "Toll, dass heute so viele Leute in der Halle waren! Die Stimmung war wieder sehr gut. Wir hätten den Abstand gerne noch vergrößert, aber es ist erst das dritte Saisonspiel, deshalb brauchen die Dinge Zeit, und da hat man dann schon mal eine solche Phase, in der die Konzentration etwas nachlässt. Die Jungs haben es doch dann sehr gut geschafft, sich wieder zu stabilisieren. Der Sieg war am Ende nie gefährdet. Es gab viele gute Dinge: Wir haben zum Beispiel 25 Assists gehabt, das ist ein hervorragender Wert. Das ist das zweite Spiel, in dem wir offensiv sehr gut spielen. Defensiv muss es besser werden. Wichtig ist, dass wir jetzt diese Mini-Serie mit den beiden gewonnen Heimspielen hingelegt haben, und darauf können wir aufbauen."

Es spielten für den FC Bayern München: Aleksandar Nadjfeji (16 Punkte), Je'Kel Foster (15/2 Dreier), Jonathan Wallace (13/3), Darius Hall (11), Ruben Boumtje Boumtje (9), Demond Greene (6/2), Jan-Hendrik Jagla (5/1), Ben Hansbrough (5/1), Steffen Hamann (4/1), Philipp Schwethelm (2) und Bogdan Radosavljevic.

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