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Zu viele Fehler in Oldenburg: Kampf mit den Ballverlusten geht verloren

Zu viele Fehler in Oldenburg: Kampf mit den Ballverlusten geht verloren

Mit leeren Händen trat Phoenix Hagen den Rückweg aus Oldenburg an. Bei den EWE Baskets verloren die Feuervögel in der Beko Basketball Bundesliga mit 91:102 (48:55). Vor 3.148 Zuschauern in der ausverkauften EWE Arena fiel die Entscheidung dabei erst im Schlussviertel.
In einer schnellen und offensiv geführten Partie dominierten die Gastgeber die Anfangsphase. Ein Dreier von Rickey Paulding ließ die Baskets bis auf 21:11 enteilen (8.). Bitter für Phoenix: Mark Dorris zog sich schon nach sechs Minuten einen Pferdekuss zu. Er probierte später zwar noch einmal, ins Spiel einzugreifen, doch ohne Erfolg. „Die Schmerzen waren einfach zu groߓ, sagt Trainer Ingo Freyer.

Hagen zeigte dennoch einmal mehr seine Stärke, in kurzer Zeit Rückstände aufzuholen. In einem rasanten Spiel mit vielen Punkten und wenigen Unterbrechungen verkürzte Zygimantas Jonusas mit einem Dreipunktspiel bis auf 34:30 (14.) Die Hagener hatten jetzt offensiv ihren Rhythmus. Bernd Kruel brachte sein Team bis auf 44:42 heran (17.). Doch Phoenix kämpfte in Oldenburg mit einer Vielzahl von Ballverlusten. Louis Campbell und Oliver Stevic nutzten das zum 49:42. Kompensieren konnten die Hagener ihre Schwächen durch eine gute Quote aus der Distanz. Jacob Burtschi traf per Dreier zum 53:48.

Weil die Turnover auch nach dem Wechsel ein Problem blieben, wuchs der Rückstand rasch an. Luka Bodgdanovic zerstörte mit einem Dunking zum 63:53 den Korb (27.). Das Spiel war danach einige Minuten unterbrochen. Eddie Gill zwang Ingo Freyer anschließend zu einer Auszeit, als er zum 71:55 vollstreckte. Der Hagener Trainer brachte jetzt Dominik Spohr – und mit dem Youngster kam neuer Biss ins Team der Feuervögel. Fünf Punkte des Forwards bedeuteten das 75:64 (28.). „Dominik hat das gut gemacht. Er hat richtig 'geklotzt' in seinen sieben Minuten Einsatzzeit“, so Freyer. Auch David Bell übernahm jetzt mehr und mehr das Kommando und verkürzte mit der Schlusssirene auf 78:73.

Zwei Oldenburger bekam Phoenix im Schlussviertel nicht mehr in den Griff. Mindaugas Lukauskis, bis dahin nicht besonders auffällig, und der das ganze Spiel über bärenstarke Luka Bogdanovic waren jetzt nicht mehr aufzuhalten. Beim Stande von 91:78 gab Hagen allerdings noch einmal ein deutliches Lebenszeichen von sich. Quentin Pryor und Zygimantas Jonusas versenkten zwei Dreier zum 91:84 (36.). Danach wurde die Aufholjagd aber jäh gestoppt. Phoenix ließ viele Chancen liegen und vergab eine Reihe von Freiwürfen. Spätestens der Bogdanovic-Dreier zum 97:85 ließ die letzten Zweifler an einem Oldenburger Sieg verstummen.

„Wir waren eigentlich das ganze Spiel gut dabei. Oldenburg hatte immer wieder Runs, aber wir sind auch immer wieder zurückgekommen. Weil Mark Dorris kaum eingesetzt werden konnte, musste David Bell sehr viel spielen.
Das war nicht ideal“, resümiert Ingo Freyer. Letztendlich sieht er die Gründe für die Niederlage aber in eigenen Verfehlungen: „Wir hatten unsere Chance. Mit 20 Ballverlusten, die eigentlich auch alle bestraft wurden, und einer Freiwurfquote von 57 Prozent kannst du aber kaum ein Spiel gewinnen. Es waren heute zu viele leichte Fehler dabei.“

EWE Baskets Oldenburg: Bogdanovic (26/2), Lukauskis (17/4), Stevic (12), Paulding (12/2), Campbell (11/3), Gill (10/1, 10 Ass.), Baynes (10), McNaughton (4).

Phoenix Hagen: Bell (21/3), Jonusas (19/3), Pryor (13/1), Burtschi (12/2, 11 Reb.), Seward (11), Spohr (7/1), Kruel (5), Dorris (3/1), Terwilliger, Schwarz, Wilkins.

Zuschauer: 3.148

Stationen: 9:6 (5.), 28:20 (10.), 41:36 (15.), 55:48 (20.), 67:55 (25.), 78:73 (30.), 91:81 (35.), 102:91 (40.).

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