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Zurück auf der Siegerstraße!

Zurück auf der Siegerstraße!

Die Telekom Baskets Bonn haben am 13. Spieltag der Beko Basketball Bundesliga mit 84:83 (23:29, 22:17, 22:17, 17:20) bei EnBW Ludwigsburg gewonnen. Damit kehrt die Truppe von Cheftrainer Michael Koch nach zuletzt fünf Niederlagen in Serie im Ligawettbewerb auf die Siegerstraße zurück. Für die Gastgeber um Ex-Baskets John Bowler (zehn Punkte) war es die siebte Niederlage im achten Spiel.
Für Bonn avancierte Chris Ensminger zum Matchwinner, der vier Sekunden vor Spielende den entscheidenden Korbleger verbuchte. Zum Baskets-Topscorer schwang sich Aufbau Jared Jordan (24 Punkte, fünf Assists) auf. Für Ludwigsburg kamen Donatas Zavackas und Jeff Greer auf jeweils 15 Zähler.

Hoffnungsvoll starteten die Telekom Baskets Bonn in die Begegnung, die Chris Ensminger mit zwei Korblegern in Folge eröffnete (0:4, 2. Minute). Von den Korberfolgen des Centers ließen sich die Hausherren herzlich wenig beeindrucken und schlugen mit einem 12:2-Lauf zurück (12:6, 5. Minute). Dank zwei Dreiern von Benas Veikalas und Jared Jordan fingen sich die Gäste schnell und schlossen in Windeseile auf (15:14, 6. Minute). Insgesamt lief es bei der Truppe von EnBW-Trainer Markus Jochum jedoch runder, sodass Ludwigsburg sich bis zum Viertelende etwas absetzen konnte (29:23, 10. Minute). Die Gastgeber blieben am Drücker, verteidigten ihre Führung bis Mitte des zweiten Durchgangs, ehe Bonn mit einem 9:2-Run auf Schlagdistanz heran kam (37:36, 16. Minute). Jochum brauchte in dieser Phase gleich zwei taktische Auszeiten, um den Baskets das Momentum zu entreißen. So blieb den Koch-Mannen die erste Führung seit den Anfangsminuten weiterhin verwehrt (46:45, 20. Minute).

Es sollte bis Mitte des dritten Viertels dauern, ehe die Baskets durch einen Korbleger von Jared Jordan die Oberhand gewannen (56:57, 24. Minute). Die Zähler des offensiv hervorragend aufgelegten Amerikaners waren Teil eines 10:2-Laufs, der Bonn Schritt für Schritt enteilen ließ (58:65, 28. Minute). Ludwigsburg, das den gesamten Abend über hochprozentig von jenseits der 6,75 Meter-Linie getroffen hatte, schloss nach einem weiteren Dreier durch David McCray auf (66:67, 31. Minute), musste kurz darauf jedoch abreißen lassen, als Baskets-Guard Talor Battle einen Doppelpack von „Downtown“ einstreute (66:75, 33. Minute). Die Schwaben wollten nach zuletzt sechs Niederlage in sieben Begegnungen ein Zeichen setzen und unterstrichen dies mit einem 10:0-Run, der eine an Spannung kaum zu überbietende Schlussphase einläutete (76:75, 37. Minute). Nach einem Jordan-Korbleger (79:81, 39. Minute) hielten die Baskets alle Optionen in der Hand, doch John Bowler und Jeff Greer wendeten das Blatt knapp eine Minute vor Spielende zugunsten der Hausherren (83:81). Bei 45 Sekunden auf der Uhr konnte Simonas Serapinas lediglich einen von zwei Freiwürfen verwandeln (83:82), was beiden Mannschaften noch eine reguläre Angriffssequenz gab. Bonn stoppte den Ludwigsburger Ballbesitz, und so ergab sich für Chris Ensminger nach Vorlage von Simonas Serapinas vier Sekunden vor Ende die Chance, den vorentscheidenden Treffer zu erzielen (83:84) - Ein letzter Ludwigsburger Wurf verfehlte sein Ziel.

Einen starken Auftritt lieferte Benas Veikalas in Ludwigsburg. Der Litauer, der unlängst erst nach einem verheilten Muskelfaserriss im Oberschenkel in die Rotation von Coach Koch zurück gekehrt war, war in der ersten Hälfte der bestimmende Mann bei den Baskets. Im ersten Viertel markierte Veikalas acht Punkte - darunter zwei Dreier. Zur Halbzeit hatte der Shooting Guard satte 15 Zähler auf dem Konto (3/4 Dreier). Veikalas beendete die Partie mit 17 Punkten und war damit hinter Jared Jordan (24) zweitbester Bonner Punktesammler des Abends.

Nach offensiv ertragreichen Wochen kam Chris Ensminger gegen Ludwigsburg auf scheinbar magere sechs Zähler. Doch jeder seiner drei Feldtreffer kam zu einem wichtigen Zeitpunkt. Die ersten bei den Körbe erzielte der 38-Jährige gleich zu Beginn der Partie, als seine Nebenleute noch nicht richtig zu ihrem Rhythmus gefunden hatten. Den dritten Korbleger netzte Ensminger vier Sekunden vor Spielende zum letztlich siegbringenden 84:83 ein.

Michael Koch (Trainer Telekom Baskets Bonn):

„Nach zuletzt fünf Niederlagen in Serie hat die Mannschaft heute voll an sich geglaubt. Das erste Viertel verlief defensiv nicht nach unseren Vorstellungen, das haben wir durch die eingestreute Zone und Pressverteidigung aber in den Griff bekommen. Wichtig war, dass wir Ludwigsburg den Zug zum Korb weggenommen haben. In der letzten Sequenz haben wir frei gespielt und die beste Option gesucht. Ludwigsburg war aggressiv auf unseren Schützen, sodass sich nach einem Pick-and-Roll die Option für den Pass auf Chris Ensminger ergab.“

Telekom Baskets Bonn:

Serapinas (7), Ensminger (6), Veikalas (17/3 Dreier), Buljan (8, 7 Rebounds), Mangold (0), Thülig (0), Jordan (24/2, 5 Assists), Hain (dnp), Gaffney (11, 5 Assists), Battle (11/3), Wohlfarth-Bottermann (dnp)

EnBW Ludwigsburg:

Green (dnp), Bekteshi (dnp), McCray (5/1), Maier (dnp), Koch (2), Lischka (11/1), Zavackas (15/3), Looby (2), Harris (13/3), Greer (15/3), Dorris (10), Bowler (10)

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