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Zwei Spiele in drei Tagen - Part II

Zwei Spiele in drei Tagen - Part II

EWE Baskets Oldenburg antreten. Die Niedersachsen sind in der laufenden Saison eine der heimstärksten Mannschaften der Liga und eine unbedingt zu nehmende Hürde, sollen die Playoff-Plätze für Bonn auch nach dem 28. Spieltag noch in Reichweite sein.
image_1300517392656.jpegBesonders bittere Erinnerungen an das Hinspiel im Telekom Dome dürfte Oldenburgs Spielmacher Lou Campbell haben, der in den finalen Sekunden einen Dreier auf den Ring setzte, wodurch die 72:74-Niederlage der „Donnervögel" besiegelt wurde. Das Team von Headcoach Predrag Krunic wird auf das Duell „Baskets vs. Baskets" bestens vorbereitet sein, schließlich ist Assistenz-Trainer Ralph Held ein gern gesehener Stammgast auf dem Hardtberg, der so das Bonner Spiel aus nächster Nähe analysieren konnte.

Der Meister von 2009 lebt in der laufenden Saison von seiner Heimstärke. Von zwölf Ansetzungen in der EWE Arena gingen lediglich deren drei verloren - gegen Berlin (81:93), Ludwigsburg (67:68) sowie Tübingen (68:87). Hinter dem tabellarischen Spitzentrio um Bamberg, Frankfurt und Berlin weisen die Niedersachsen damit die wenigsten Pleiten vor eigenem Publikum auf. Der Schlüssel zum Erfolg liegt für Campbell und Co. in der bissigen Verteidigung, die dem Gegner bei Siegen im Schnitt magere 70,9, bei Niederlagen aber immerhin satte 82,7 Punkte pro Spiel zulässt.

Für den offensiven Output von durchschnittlich 75,1 Punkten ist zu großen Teilen ein schlagkräftiges Quintett verantwortlich. Luka Bogdanovic, im Hinspiel noch nicht gegen Bonn im Oldenburger Kader, ist mit 12,7 PpS der Topscorer der Norddeutschen, dicht gefolgt von Rickey Paulding (12,3 PpS), Mindaugas Lukauskis (12,0 PpS), Oliver Stevic (11,3 PpS) und Lou Campbell (11,2 PpS). Damit zeichnen die fünf genannten Akteure für fast 80 Prozent aller „Donnervögel"-Zähler verantwortlich, wobei Coach Krunic auf Bogdanovic als von der Bank kommenden potenten sechsten Mann setzt.

Pro Spiel schicken die Niedersachsen 22,7 Dreierversuche auf die Reise, wobei sie derer 7,6 (33,6 Prozent) im gegnerischen Korb unterbringen. Damit sind sie nach Hagen (25,0 Dreierversuche pro Spiel) die Mannschaft der Beko BBL, deren Finger besonders locker am Abzug liegt. Zum Vergleich: Bonn drückt pro Partie lediglich 18,3 Mal von jenseits der 6,75m-Linie ab (6,0 Treffer, 33,0 Prozent Trefferquote).

Die letzten drei Begegnungen der EWE Baskets Oldenburg:

Mitteldeutscher BC - EWE Baskets Oldenburg 74:80
EWE Baskets Oldenburg - Phoenix Hagen 102:91
TBB Trier - EWE Baskets Oldenburg 76:65

Die Telekom Baskets Bonn haben durch das 83:55 über den BBC Bayreuth ihre vier Spiele währende Niederlagen-Serie beenden und neues Selbstvertrauen schöpfen können. „Wir müssen in Oldenburg zu jedem Zeitpunkt parat sein, müssen bereit sein den Kampf anzunehmen", kommentiert Headcoach Michael Koch. „Ich will dort die gleiche Mannschaft, die gleiche Einstellung, die gleiche Intensität wie gegen Bayreuth sehen." Der Übungsleiter macht klar, dass das Freitags-Spiel ein guter und richtiger Schritt war, aber noch nicht als selbstverständlich angesehen werden darf. Koch : „Uns muss klar sein, dass wir Oldenburg nicht aus der Halle schießen werden. Wir selbst machen und jetzt keinen Druck, der Druck kommt wenn überhaupt von außen. Davon dürfen wir uns nicht beeinflussen lassen."

Am Sonntag muss Koch weiterhin auf Patrick Flomo (Außenbandriss) sowie den langzeitverletzten Vince Yarbrough verzichten. Ersterer wird voraussichtlich kommende Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen und beim nächsten Heimspiel gegen ratiopharm Ulm (27. März, 17:00 Uhr) im Aufgebot stehen können.

Hinweis: NBBL-Playoffs - Team Bonn/Rhöndorf vs. Funkwerk Baskets SCJ

Während die Telekom Baskets am Sonntag auswärts antreten, steht der Telekom Dome dennoch nicht leer. Um 15:00 Uhr erwartet das Team Bonn/Rhöndorf in den Playoffs der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) die Funkwerk Baskets aus Jena. Die erste Partie in der „Best-of-three"-Serie ging mit 91:77 an die Thüringer. Um ein drittes und entscheidendes Spiel - dann wieder in Jena - zu erzwingen, muss die Mannschaft von Trainer Sascha Neubert unbedingt einen Sieg einfahren.

Erwachsene zahlen 3,- Euro, Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 18 Jahren 1,50 Euro Eintritt. Der Erlös geht zu 100% an die Jugendabteilung der Baskets.

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Quelle: Telekom Baskets Bonn

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