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Zwei Teams auf der Suche nach Konstanz

Zwei Teams auf der Suche nach Konstanz

Das Wort „Wundertüte“ ist im Zusammenhang mit den Eisbären Bremerhaven und deren kommenden Gegner New Yorker Phantoms Braunschweig schon desöfteren gefallen. Am Sonntag, 4. Dezember, stehen sich beide Mannschaften ab 17 Uhr in der Braunschweiger Volkswagenhalle gegenüber. Beide Teams eint die Tatsache, dass sie (noch) mit schwankenden Leistungen zu kämpfen haben.
Sowohl die Eisbären als auch die Phantoms haben in der laufenden Beko Basketball Bundesliga-Saison bewiesen, dass sie an guten Tagen jeden Gegner schlagen können. Allerdings haben beide Mannschaften auch schon herbe Rückschläge einstecken müssen. Braunschweig etwa verlor am vergangenen Spieltag haushoch mit 63:94 bei den WALTER Tigers Tübingen. Bremerhaven hingegen überraschte nach der deutlichen Heimpleite gegen ratiopharm ulm mit einem Sieg bei den hoch gehandelten Telekom Baskets Bonn.

„Ich kann mich nur wiederholen. Wenn wir es endlich schaffen, über 40 Minuten die nötige Intensität aufs Parkett zu bringen, können wir noch für einige Überraschungen sorgen. Wenn nicht, werden wir weitere Rückschläge hinnehmen müssen“, sagt Eisbären-Trainer Doug Spradley.

Beim Auswärtssieg in Bonn drehten seine Schützlinge das Spiel wie schon gegen Quakenbrück und Frankfurt im Schlussviertel. Das, predigt Spradley, wird auf Dauer aber nicht reichen. „Wir müssen konstanter werden und über die volle Spielzeit unsere Leistung abrufen. Das gilt insbesondere für das nächste Auswärtsspiel in Braunschweig. Die Phantoms haben eine gute Truppe beisammen, die uns alles abverlangen wird“, weiß Spradley.

Während die Eisbären in Bestbesetzung nach Braunschweig reisen, bangen die Gastgeber noch um den Einsatz von Flügelspieler Immanuel McElroy. Doch auch ohne ihren Neuzugang aus Berlin verfügen die Phantome über ein Team mit Playoff-Potenzial. Mit Power Forward Rich Melzer, Routinier LaMarr Greer und Center Kyle Visser punkten drei Braunschweiger durchschnittlich zweistellig. Ihnen in nichts nach steht Aufbauspieler Stephen Dennis, der gleichzeitig bester Passgeber der Welfenstädter ist. Vervollständigt wird die Rotation der Phantoms von den zwei Scharfschützen Robert Kulawick und Nils Mittmann sowie dem erfahrenen Serben Branko Jorovic.

Die Statistik spricht übrigens eindeutig für die Eisbären. Sechsmal traten die Eisbären bislang bei den New Yorker Phantoms an – sechsmal kehrten sie mit einem Sieg heim. Für Trainer Spradley ein Grund mehr, das kommende Spiel hoch konzentriert anzugehen. „So eine Bilanz macht die Sache nicht unbedingt leichter. Im Gegenteil. Alle erwarten einen Sieg. Frei nach dem Motto: Dort könnt ihr doch eh nicht verlieren. Das ist eine gefährliche Situation“, warnt Spradley.
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