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Zweiter Sieg im zweiten Spiel - Artland Dragons besiegen auch Szolnoki Olaj

Zweiter Sieg im zweiten Spiel - Artland Dragons besiegen auch Szolnoki Olaj

Die Artland Dragons haben in der EuroChallenge-Gruppe H die Tabellenführung übernommen. Die Mannschaft von Dragons-Headcoach Stefan Koch besiegte den bisherigen Spitzenreiter Szolnoki Olaj aus Ungarn 86:78 (48:35) und bleibt damit die einzig ungeschlagene ...
1321396907/img_Nathan_Peavy_Artland_Dragons.jpg... Mannschaft der Gruppe. Die 1.411 Zuschauer in der Artland Arena sahen kein sehr hochklassiges Spiel, das von den Dragons in der ersten Halbzeit dominiert wurde. Während die Quakenbrücker in der zweiten Hälfte in der Intensität etwas nachließen, steigerten sich die Gäste und glichen die Partie nach einem vorherigen 17-Punkte-Rückstand Mitte des letzten Viertels aus (64:64).

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Doch die „Drachen“ trafen wichtige Würfe und stoppten den Angriff der Ungarn, so dass die Partie doch noch gewonnen wurde. Bester Dragons-Werfer war Nathan Peavy mit 32 Punkten. Für Szolnoki traf Obie Trotter am häufigsten (18 Zähler).

Die Dragons erwischten einen perfekten Start und gingen durch Adam Hess' Dreier 7:0 in Front (2.). Szolnokis Headcoach Peter Por reagierte mit einer Auszeit, nach der es für die Gäste aus Ungarn aber auch nicht viel besser lief. David Holston baute die Dragons-Führung in der 5. Minute auf 14:4 aus, und vor allem Nathan Peavy stellte die Gäste vor Probleme und sammelte im ersten Abschnitt schon elf Punkte. Zwar brachte Brandon Gay Szolnoki mit einem Dreier zwischenzeitlich auf 18:13 heran, doch zum Viertelende betrug der Vorsprung wieder zehn Zähler (25:15).

Im zweiten Abschnitt ließ Goran Jeretin einem Dreier von Hristo Nikolov ebenfalls einen Treffer von jenseits der 6,75-Meter-Linie zum 32:18 folgen (13.). Johannes Strasser baute die Führung kurz darauf auf 34:18 aus. Dank Obie Trotter blieben die Ungarn aber im Spiel. Der Ex-Gießener traf zwei Dreier in Folge zum 34:24 und zwang Koch so zu einer Auszeit (16.). Anthony Hilliard und Peavy ließen die Gastgeber aus dem Artland dann wieder auf 44:30 davon¬ziehen (18.). Zum Viertelende brachte Marton Bader sein Team wieder etwas heran (48:35).

Nach der Halbzeitpause verkürzte Nikolov den Rückstand der Ungarn zunächst auf zehn Zähler (50:40/23.). Aber auf Peavy war an diesem Abend Verlass. Der US-Forward baute die Dragons-Führung mit einem Dreier wieder auf 56:40 aus. In der 27. Minute erzielte wieder Peavy mit vier Zählern in Folge den höchsten Vorsprung der „Drachen“ (62:45). Die Koch-Truppe schaltete nun einen Gang herunter, so dass Szolnoki vor dem Schlussviertel auf 62:49 verkürzte.

Im letzten Abschnitt waren die Gäste dann kaum wiederzuerkennen. Während sich die Dragons ihrer Sache zu sicher gewesen sein schienen, kämpften sich die Ungarn Stück für Stück heran. Mit einem Dreier glich Marton Fodor die Partie in der 35. Minute zum 64:64 aus. Das Spiel blieb nun knapp und spannend. Akos Horvarth brachte Szolnoki mit einem weiteren Dreier auf 68:67 heran (36.). Doch Strasser und Hilliard trafen dann ebenfalls ganz zwei ganz wichtige Würfe aus der Distanz zum 73:67 und 76:69 (38.). Als Jeretin die Dragons-Führung eine Minute später mit zwei Freiwürfen dann wieder auf zehn Punkte ausbaute (82:72), geriet der Sieg endgültig nicht mehr in Gefahr.

Stimmen zum Spiel:

Stefan Koch (Headcoach Artland Dragons):
„Ich muss Szolnoki Tribut zollen, wie sie in der zweiten Halbzeit zurück gekommen sind. Sie hatten zudem zwei sehr gute Individualisten in Obie Trotter und Marton Bader. Bei uns hat jeder gesehen, wie gut Nathan Peavy gespielt hat. Wir sind gut gestartet, aber denn in einen Spazier-Modus verfallen. So kann man gegen eine Mannschaft, die eine Meisterschaft gewonnen hat, nicht spielen. Anstatt den Vorsprung auszubauen, haben wir uns damit zufrieden gegeben, zehn bis 15 Punkte zu führen. Wir Trainer wussten, dass Szolnoki einen Lauf haben würde und den hatten sie auch. Zum Glück haben wir den überstanden, aber mit unserer Einstellung bin ich nicht komplett glücklich.“

Peter Por (Headcoach Szolnoki Olaj): „Artland hatte eine sehr gute erste Halbzeit. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann wir das letzte Mal 48 Punkte in einer Halbzeit kassiert haben. Sie haben sehr diszipliniert gespielt, hatten gutes Timing und haben die besseren Lösungen für offene Würfe gefunden. In der zweiten Halbzeit haben wir aggressiver gespielt, weil wir wussten, dass wir etwas ändern mussten. Nathan Peavy hat ein sehr gutes Spiel gemacht, mit sehr guten Trefferquoten. Artland ist viel erfahrener als wir in der EuroChallenge. Für uns ist es erst die zweite Teilnahme an diesem Wettbewerb. Ich bin stolz darauf, wie wir in der zweiten Halbzeit gespielt haben.“

Artland Dragons - Szolnoki Olaj 86:78 (48:35)

Die Viertel im Überblick: 25:15, 23:20, 14:14, 24:29

Artland Dragons: Hilliard (13 Punkte/1 Dreier), King (10), Jeretin (8/2), Strasser (7/1), Njei, Holston (6, 5 Assists), Grünheid (1), Doeinck (n.e.), Peavy (32/1, 8 Rebounds), Hess (9/1).

Szolnoki Olaj: Szögi (n.e.), Horvath (7/1), Grebenar, Soos, Fodor (5/1), Gay (8/2), Nikolov (8/2), Trotter (18/3, 5 Assists), Mills (14/1), Nagy (n.e.), Bader (16, 12 Rebounds), Trepak (2).

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Quelle: Artland Dragons

Begeisternder Sieg gegen Fuenlabrada

EWE Baskets Oldenburg

1321397091/img_Ronald_Burrell_EWE_Baskets_Oldenburg.jpgMit einem begeisternden Auftritt haben sich die EWE Baskets Oldenburg eine gute Ausgangslage in EuroChallenge-Gruppe A verschafft. Vor 1750 Zuschauern in der EWE ARENA setzten sich die Norddeutschen gegen das spanische Team Baloncesto Fuenlabrada mit 85:66 (38:33) durch und reisen mit zwei Siegen aus zwei Spielen in der kommenden Woche nach Schweden.

Am Dienstag, 22. November, folgt dort die dritte Partie bei den Norrköping Dolphins. In der Beko BBL geht es am Samstag, 26. November, um 14.30 Uhr in Göttingen weiter. Heimspiele folgen dann am Mittwoch, 30. November, gegen Nitra (20 Uhr) und am Sonntag, 2. Dezember, gegen die s.Oliver Baskets (18 Uhr).

Die Oldenburger präsentierten sich in der Auftaktphase hellwach, stahlen den Gästen mehrmals den Ball und lagen in der dritten Minute mit 6:2 vorne. Fuenlabrada aber zeigte danach seine Klasse, legte einen Zwischenspurt hin und führte seinerseits mit 12:6 (4.). Dass die Baskets dem leicht favorisierten Team aus der Nähe Madrids an diesem Abend aber nicht die Show überlassen wollten, bewies die Folgezeit. Mit 18:15 gingen die Oldenburger nach einem kurzweiligen Viertel in Front.

Auch im zweiten Viertel ging es mit hohem Tempo auf beiden Seiten und viel Aggressivität in der Verteidigung weiter. Fuenlabrada war einige Male überrascht von den Defensiv-Varianten der EWE Baskets und ließen sich in der eigenen Verteidigung ein ums andere Mal überrumpeln. „In der ersten Halbzeit haben wir unseren Plan noch umgesetzt und die Partie so gestaltet, wie wir es uns vorgestellt haben“, blickte Gäste-Trainer Porfirio Fisac dennoch positiv auf die ersten 20 Minuten zurück. Oldenburg führte zur Pause mit 38:33.

Eng blieb es im dritten Viertel. Doch so sehr sich die Spanier mühten – ganz schließen konnten sie die Ergebnislücke nicht. „Es war ein sehr schweres Spiel gegen eine sehr gute Verteidigung“, erklärte Gäste-Spieler Lubos Barton. „Wir sind nicht zu einfachen Punkten gekommen“, so der Tscheche. Den Schlüssel zum Erfolg machte auch Rickey Paulding, mit 24 Punkten Topscorer, in der eigenen Defensive aus: „Wir wussten, dass wir hart verteidigen müssen. Das hat unser Offensiv-Spiel leichter gemacht.“ Genau davon profitierte der US-Amerikaner, der sechs seiner sieben Dreier-Versuche versenkte.

Die knappe 54:49-Führung nach dem dritten Viertel war indes noch kein Ruhekissen – doch die Oldenburger sorgten im finalen Abschnitt für die schnelle und imposante Vorentscheidung. Zwei Dreier von Milan Majstorovic (60:49, 32. Minute) und zwei weitere von Paulding (70:55, 35.) führten dazu, dass die Gäste sich nun nicht mehr um den Sieg, sondern nur noch um ein ordentliches Resultat bemühten. Doch genau das verwehrten ihnen die entfesselt agierenden Gastgeber, die auch ihre letzten Angriffe konsequent durchspielten und sich einen deutlichen und verdienten 85:66-Erfolg sicherten.

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Quelle: EWE Baskets Oldenburg

Kehrtwende gegen Leiden blieb aus

BG Göttingen

1321397014/img_Raymond_Sykes_BG_Goettingen.jpg71:80-Niederlage in der EuroChallenge/ „Nur eine gute Halbzeit reicht nicht um ein Spiel zu gewinnen“
Groß war bei der BG Göttingen die Hoffnung auf eine Kehrtwende im EuroChallenge-Spiel gegen ZZ Leiden. Am Ende stand jedoch ein ernüchterndes 71:80 zu Buche. Die Niederlagenserie wuchs auf acht Spiele an. Göttingen verschlief den Start in das Spiel komplett und lief über die gesamte Spielzeit einem Rückstand hinterher.

„Um ehrlich zu sein: Wir haben ein katastrophales erstes Viertel gespielt. Weder die Körpersprache noch die Intensität haben da gestimmt“, war Headcoach Stefan Mienack nach dem Spiel bedient über den Start der Veilchen. Mit 10:20 ging der erste Spielabschnitt verloren. Die Veilchen mühten sich hart um diesen Rückstand zu egalisieren.

In einigen Phasen schien das Spiel tatsächlich zu kippen, doch in den entscheidenden Momenten hatten die Niederländer stets das bessere Ende für sich. Die letzten drei Viertel verliefen allesamt ausgeglichen (21:20, 18:18, 22:22), so dass sich der hohe Rückstand aus dem Startviertel als eine zu hohe sportliche Hypothek für die Göttinger erwies.

Für Leiden waren insbesondere Jevohn Shepherd (16 Punkten) und Gabriel Kennedy (22 Punkten) die Aktivposten. Mienack: „Wir konnten Kennedy unter den Körben nicht stoppen. Das ist aber nicht allein das Problem unserer Big Men, sondern das liegt an unserer Team-Defense. Wir müssen bessere Team-Defense spielen!“. Leiden schloss den Abend mit 52 Prozent Trefferquote aus dem Feld ab.

Für die Veilchen waren Raymond Sykes (18 Punkte, acht Rebounds) und Louis Dale (14 Punkte) die erfolgreichsten Werfer. Zurück im Team waren Max Weber (gebrochene Nase, spielte mit Maske) und Kyle Bailey.

„Eine gute Halbzeit reicht halt nicht aus, um ein Spiel zu gewinnen“, schloss Mienack sein Fazit ab. Der Blick der Veilchen richtet sich nun auf das kommende Match in der Beko BBL. Am Samstag trifft man in der Sparkassen-Arena auf die Artland Dragons (19. November, 19:30 Uhr).

Die Veilchen warten nun seit insgesamt acht Spielen auf einen Sieg. In der EuroChallenge Gruppe B fiel die BG durch das 71:80 auf den vierten Tabellenrang zurück. Im zweiten Spiel der Gruppe siegte Besiktas Istanbul mit 103:82 über BC Armia.

Punkte BG Göttingen: Bailey 3, Ahelegbe 5, Dale 14, Horne 11, Noch, Weber 5, Saunders 4, Sykes 18, Mafra 11

Punkte ZZ Leiden: Slagter 5, Jackson 11, De Jong 4, Kennedy 22, Boxley 2, Kherrazi 2, Hilliman 8, Cunningham 10, Shepherd 16

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Quelle: BG Göttingen

Fabian Thülig bringt Sieg auf den Weg

Telekom Baskets Bonn

1321481178/img_Tony_Gaffney_Telekom_Baskets_Bonn.jpgDie Telekom Baskets Bonn haben in der FIBA EuroChallenge mit 87:80 (21:17, 20:21, 23:19, ) gegen Türk Telekom Ankara gewonnen. Das Team von Headcoach Michael Koch belegt damit nach zwei absolvierten Spielen in der Gruppe den dritten Platz.

Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte konnten sich die Hausherren vor 3.910 Zuschauern im Telekom Dome im dritten Viertel erstmals etwas absetzen. Dann schlug die Stunde des Fabian Thülig, der im letzten Viertel neben zwei Dreiern die entscheidenden Akzente setzte, die Bonn auf die Siegerstraße brachten.

In der zweiten Gruppenpartie gewann BC Minsk 2006 in einer offensivgeprägten Partie mit 105:103 gegen Pinar Karsiyaka. Das Team aus Izmir ist kommende Woche Gastgeber der Telekom Baskets im letzten Spiel der Hinrunde.

Bonn erwischte einen Start nach Maß ins erste Heimspiel der FIBA EuroChallenge. Besonders Tony Gaffney, der vergangene Saison kurz im Kader der Gäste stand, war sichtlich "heiß" auf das Kräftemessen mit dem türkischen Topclub. Gaffney netzte erst einen Dreier ein, ließ einen Block gegen Kaspars Kambala folgen und drückte im direkten Gegenzug einen Dunk durch die Reuse (5:0, 2. Minute). Wenig später übernahmen die Gäste durch einen 10:0-Lauf - an welchem NBA All Star Mehmet Okur mit sechs in Serie erzielten Punkten maßgeblich beteiligt war - erstmals die Führung (11:12, 7. Minute). Mit sicher ausgeführten Spielzügen und mehreren Treffern aus der Mitteldistanz gewann Bonn erneut die Oberhand, konnte sich jedoch nie klar absetzen (24:23, 14. Minute). Da Bonn in der ersten Hälfte bis auf Gaffney‘s Dreier kein Treffer von jenseits der 6,75 Meter-Linie gelang (1/11), sank die Verteidigung der Gäste immer tiefer ab und machte am Brett so die Räume dicht (41:38, 20. Minute).

Erst nach dem Seitenwechsel nahm die Differenz zu, als Jared Jordan und Fabian Thülig das Heft in die Hand nahmen. Der Amerikaner leitete die Baskets-Offensive mit gewohnter Ruhe und Übersicht, das Bonner Eigengewächs lieferte die Big-Plays sowie kleinen Dinge, die dem Team das Momentum brachten (64:57, 30. Minute). Das Duo netzte in Zusammenarbeit mit Zvonko Buljan zu Beginn des Schlussviertels vier Dreier ein und stellte damit frühzeitig die Weichen für den internationalen Erfolg (77:63, 36. Minute). Ankara gab sich nicht auf, Okur und Co. konnten die psychologisch wichtige Zehn-Punkte-Marke jedoch nicht mehr rechtzeitig knacken, um die Rheinländer vielleicht doch noch einmal unter Druck zu setzen.

In der zweiten Partie der Gruppe G in der FIBA EuroChallenge besiegte bereits am Dienstagabend BC Minsk 2006 die Mannschaft von Pinar Karsiyaka mit 105:103. Zum besten Werfer des weißrussischen Meisters avancierte Alaksandr Kudrautsau mit 22 Punkten, für Izmir legte der Ex-Berliner Jovo Stanojevic mit 27 Zählern und 13 Rebounds ein Double-Double auf.

Neben den Telekom Baskets Bonn bestritten drei weitere Mannschaften der Beko Basketball Bundesliga am Dienstagabend wichtige Begegnungen in der FIBA EuroChallenge. Die EWE Baskets Oldenburg setzten sich mit 85:66 gegen Fuenlabrada durch und übernahmen damit die Führung in der Gruppe A. Für die BG Göttingen setzte es bei ZZ Leiden eine 71:80-Niederlage, womit die Niedersachsen in der Gruppe B weiter sieglos sind. Weiterhin ungeschlagen sind die Artland Dragons in der Gruppe H, die sich mit 86:78 gegen Szolnoki Olaj durchsetzten.

Telekom Baskets Bonn: Serapinas (2), Ensminger (15), Veikalas (17/1 Dreier), Buljan (7/1), Mangold (0), Thülig (9/2), Jordan (18/2, 12 Assists), Hain (dnp), Koch (dnp), Gaffney (19/2), Wohlfarth-Bottermann (dnp)

Türk Telekom Ankara: Güler (6), Yücel (0), Karadeniz (22), Washington (20/1), Yarangüme (2), Gökalp (dnp), Karabiyik (dnp), Okur (19/2), Ogut (dnp), Altay (2), Jasaitis (7), Kambala (2)

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Quelle: Telekom Baskets Bonn

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