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11. Spieltag: Vize empfängt Meister / Mentor Pesic besucht Zögling Obradovic / Drei TV-Spiele am...

11. Spieltag: Vize empfängt Meister / Mentor Pesic besucht Zögling Obradovic / Drei TV-Spiele am...

Was für ein Spieltag! Der Tabellenzweite Ulm empfängt den Tabellenführer Bamberg – mehr Spitzenspiel geht eigentlich nicht, oder doch? Dass der FC Bayern ausgerechnet vor dem Gastspiel in Berlin den früheren ALBA-Trainer Svetislav Pesic verpflichtet, verleiht diesem Match in der o2 World genauso viel Brisanz wie der Neuauflage des letztjährigen Finales in Ulm. Sport1+ überträgt am Sonntag beide Spiele, ab 15 Uhr aus Ulm und ab 17 Uhr aus Berlin (diese zweite Partie parallel auch im Free TV auf Sport1).
Das TV-Programm vom Sonntag (2. Dezember) im Überblick

15.00 Uhr: ratiopharm ulm – Brose Baskets
live auf Sport1+, kostenpflichtiger Livestream auf SPORT1.de

15.00 Uhr: FRAPORT SKYLINERS – s.Oliver Baskets
kostenloser Livestream auf www.fraport-skyliners.de, www.beko-bbl.de und auf SPORT1.de

17.00 Uhr: ALBA BERLIN – FC Bayern München
live auf Sport1 und Sport1+, kostenloser Livestream auf SPORT1.de

Sa, 19:00 Uhr: Phoenix Hagen (4:6) – BBC Bayreuth (6:4)


Hagens Trainer Ingo Freyer fordert nach Hagens höchster Niederlage der Vereinsgeschichte (62:113 in Oldenburg) Wiedergutmachung: „Gegen Bayreuth müssen wir wieder an die letzten guten Spiele anknüpfen.“ In der Saisonvorbereitung standen sich beide schon einmal in Bonn gegenüber. Hagen gewann 111:108, was zumindest die Erwartung auf viele Punkte in der ENERVIE Arena schürt. Auf dem Papier sind die Bayreuther im Frontcourt mit Riesen wie Jason Cain und Gary McGhee überlegen (Platz 2 bei den Rebounds). Im bisherigen Saisonverlauf haben die Hagener ihr Größendefizit aber mit im Schnitt 36 Rebounds (Platz 5 in der Statistik) gut gehandelt. Dino Gregory ist mit nur zwei Metern sogar der beste Wurfblocker der Liga (2,2 pro Spiel).

Sa, 19:30 Uhr: New Yorker Phantoms Braunschweig (3:7) – LTi GIESSEN 46ers (2:8)


Das Duell der Überraschungssieger des letzten Spieltags verspricht ein echtes Shootout zu werden: Die New Yorker Phantoms und die LTi 46ers sind nämlich mit einer Quote von 40 Prozent von Downtown die treffsichersten Teams der Liga. Im Fokus werden dabei nicht zuletzt die Spielmacher stehen. Beim Braunschweiger Sieg in München stand der junge Dennis Schröder erstmals in der Startformation – zusammen mit dem viel gescholtenen Miah Davis und beide profitierten mit zusammen 27 Punkten davon. Hat Flevarakis damit eine Lösung für das Braunschweiger Aufbauproblem gefunden oder war der Erfolg nur eine den Münchener Turbulenzen geschuldete Momentaufnahme (im folgenden Video gibt es einen Rückblick über den turbulenten November der Phantoms)? Auch beim Gießener Sieg über Bonn stach Spielmacher Dijuan Harris mit 21 Punkten und sechs Assists heraus.


Sa, 20:00 Uhr: TBB Trier (6:3) – EWE Baskets Oldenburg (7:4)


In diesem Spiel, das Spielmacher Dru Joyce an seine letztjährige Wirkungsstätte zurückführt, wird die Verteidigung Vorfahrt haben: Trier hat nach Punkten die beste, Oldenburg die drittbeste Defense der Liga. Gemessen an gegnerischen Feldwürfen ist nur Tabellenführer Bamberg besser im Körbeverhindern als Trier und Oldenburg. Wie weit man mit guter Verteidigung kommt, bewiesen die Moselstädter am letzten Spieltag, als sie trotz eigener 27 Ballverluste in Würzburg gewannen. Welche Volltreffer die Trierer mit Barry Stewart und Brian Harper gelandet haben, verdeutlicht der Blick auf die Top10 der +/- Wertung, wo sich neben den beiden sonst nur Spieler von Berlin und Bamberg tummeln. Ebenfalls große Anteile am Trierer Höhenflug hat Andres Seiferth, der es gegen Oldenburg mit seinem früheren „Vorgesetzten“ bei ALBA BERLIN, Adam Chubb, zu tun bekommt.

So, 15:00 Uhr: ratiopharm ulm (8:3) – Brose Baskets (8:1)


Und wieder nehmen die Ulmer Anlauf für einen Sieg über die Brose Baskets, der so schwer zu sein scheint. Der letzte Ulmer Sieg gegen Bamberg ist schon mehr als drei Jahre alt. Auch in der letzten Saison gelang es den Ulmern weder in der Punktrunde, noch im TOP4-Halbfinale und im Playoff-Finale, den Franken ein Bein zu stellen, so dass Ulms Trainer Thorsten Leibenath mit ratiopharm auf eine Bilanz von 0:7 Siegen (inklusive dem diesjährigen Beko BBL Champions Club - siehe Video unten) zurückblickt. Sind die Brose Baskets jetzt mit ihrem umgebauten Team reif für eine Niederlage in Ulm? Die Brose Baskets verloren erst am Donnerstag in der Euroleague gegen ZSKA Moskau, haben aber bereits bewiesen, dass sie die Reisestrapazen aus dem Europapokal besser wegstecken als die Ulmer, die wettbewerbsübergreifend zuletzt drei Niederlagen in Folge kassierten und zuletzt in der Liga beim 62:78 in Frankfurt enttäuschten. Spektakulär wird der Bundesliga-Gipfel auf jeden Fall an den Brettern werden, wo Bamberg (4,9) und Ulm (3,8) ligaweit die meisten Würfe zurück an den Absender schicken.


So, 15:00 Uhr: FRAPORT SKYLINERS (4:6) – s.Oliver Baskets (4:6)


In der letzten Saison hielt dieses Duell die Funktionäre nach einem Würzburger Protest gegen eine 78:80-Niederlage am 3. Spieltag noch wochenlang in Atem. Die Erinnerung daran könnte dafür sorgen, dass die ohnehin zu erwartende Defense-Schlacht in der FRAPORT-Arena noch verbissener geführt wird. Die Würzburger klauen in der Liga die meisten Bälle (8,3 pro Spiel), die Frankfurter die fünftmeisten (6,6). Beide Kontrahenten haben zudem in ihren letzten Spielen Selbstvertrauen getankt - Frankfurt beim Sieg gegen Ulm, Würzburg bei der Eurocup-Überraschung gegen Valencia (siehe Video). Der beste Würzburger gegen Valencia war mit 21 Punkten der letztjährige Frankfurter Publikumsliebling Jimmy McKinney, den die SKYLINERS am Sonntag mit einer Träne im Knopfloch begrüßen werden. Gerne hätten sie den US-Guard nämlich am Main gehalten, doch „Jay Roc“ folgte dem besseren Angebot aus Würzburg. Mal sehen, wie die Frankfurter Fans ihn empfangen …


So, 17:00 Uhr: Telekom Baskets Bonn (4:5) – Neckar RIESEN Ludwigsburg (3:7)


David McCray, nach fünf Jahren in Ludwigsburg im Sommer nach Bonn gewechselt, hätte seinen früheren Club sicher gerne unter anderen Vorzeichen empfangen. Mit den Telekom Baskets und den Neckar RIESEN treffen die großen Verlierer der letzten Wochen aufeinander. Ludwigsburg befindet sich mit nur einem Sieg aus den letzten acht Spielen schon seit längerem auf Talfahrt, bei den Bonnern zeigt die Formkurve erst seit zwei Wochen (Heimniederlage gegen Bremerhaven und 79:88-Niederlage beim Schlusslicht Gießen) nach unten. Vor allem das angeschlagene Knie von Chris Ensminger dürfte die Sorgenfalten auf der Stirn des Bonner Trainer Michael Koch aber aktuell noch vergrößern.

So, 17:00 Uhr: Artland Dragons (7:3) – WALTER Tigers Tübingen (3:6)


Andrew Drevo raus, Dennis Horner rein, Ryan Gomes ersetzt Horner, traf aber erst in dieser Woche in Quakenbrück ein, weshalb der Vertrag mit Drevo noch einmal verlängert wurde. Bei diesem Hin und Her auf der Vier stellt sich die Frage, wie die Artland Dragons das verpackt haben? Nicht so gut – scheint die herbe 51:88- Eurocuppleite in Le Mans anzudeuten. Auch Demond Mallet muss zudem auf der Eins erst einmal integriert werden. Können die Tigers, die selber eine hohe Heimniederlage gegen Bamberg im Gepäck haben, aus der Quakenbrücker Verunsicherung Kapital schlagen oder trumpfen die Dragons in eigener Halle mit einer Trotzreaktion auf? Tritt Trainer Stefan Koch am Sonntag die Flucht nach vorne an und bringt Ryan Gomes zu seinem ersten Einsatz? Klingeln wird es vor allem auf den Flügeln, wo beide Clubs mit MarQuez Haynes und Bryce Taylor bzw. Vaughn Duggins und Reggie Redding ihre Topscorer haben.

So, 17:05 Uhr: ALBA BERLIN (6:2) – FC Bayern München (5:5)


Das hätte sich kein Drehbuchautor besser ausdenken können: Gleich der erste Einsatz als neuer Headcoach des FC Bayern München führt Svetislav Pesic zurück an die Wirkungsstätte, an der er sieben Jahre lang so erfolgreich gewirkt hat: nach Berlin. Ohnehin schon mit unzähligen Ex-Albatrossen - angefangen beim Berliner Jan Jagla über Sportdirektor Marko Pesic bis hin zum Teambetreuer Eicke Marx - gespickt, haben die Bayern jetzt auch den Vater des ALBA-Aufstiegs an Bord, wenn sie am Sonntag in der o2 World antreten. ALBA ist der einzige Bundesligist, der noch nie gegen den FC Bayern verloren hat, aber die Bayern kommen jetzt mit einem Trainer, der als gegnerischer Trainer (mit Köln und Barcelona) noch nie in Berlin verloren hat. Auf der Berliner Trainerbank sitzt unterdessen jetzt Sasa Obradovic, den Pesic einst selber nach Berlin lotste und der nun zum ersten Mal ein Trainerduell mit seinem Lehrer erlebt: „Ich wünsche ihm viel Glück mit den Bayern, aber erst ab Montag.“

Auf dem Parkett dieses Spitzenspiels stehen sich kurioserweise die beiden Teams mit den schwächsten Dreierquoten der Liga (ALBA 29,5 Prozent - Bayern 28,6 Prozent) gegenüber. Aber ALBA hat als Nummer eins bei den Zweiern und bei den Freiwürfen im Vergleich zu den Bayern das deutlich bessere Händchen. Aber womöglich finden die Bayern ja unter dem neuen Trainer ihr „Scorer-Gen“ wieder?

Und im Rahmen des Google-Hangouts als unser neuestes Spielzeug haben Heiko Schaffartzik, Robin Benzing und Frank Buschmann im Vorfeld über die anstehende Partie zwischen Berlin und München diskutiert:


So, 18:00 Uhr: Eisbären Bremerhaven (6:5) – Mitteldeutscher BC (3:8)


Eine Woche nach dem Krimi gegen ALBA (siehe Video) kommt der Tabellenletzte an die Nordsee. Aber Douglas Spradley, der 1999/2000 seine letzte Bundesligasaison als Spieler eben bei diesen Weißenfelsern spielte, wird wissen, dass gerade ein solcher vermeintlicher Underdog gefährlich ist, zumal der MBC nach seinem 96:76 über Ludwigsburg Aufwind spürt. Interessant wird das Duell der beiden „Go-To-Guards“: Sowohl Bremerhavens Stanley Burrell (23 Punkte gegen Berlin als auch auf der anderen Seite Chad Timberlake (19 Punkte und 10 Assists gegen den MBC) sind derzeit in Topform.

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