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13. Spieltag: Berlin empfängt Bamberg zum Spitzenspiel / Quakenbrück und Oldenburg im Nordduell

13. Spieltag: Berlin empfängt Bamberg zum Spitzenspiel / Quakenbrück und Oldenburg im Nordduell

Am 13. Spieltag, der an diesem Wochenende seinen Schwerpunkt mit sechs Spielen am Sonntag hat, steht die Berliner o2 World im Rampenlicht, die das Spitzenspiel zwischen ALBA BERLIN und den Brose Baskets beherbergt. Die Bamberger können sich mit einem Sieg an der Tabellenspitze endgültig absetzen. Die Berliner würden mit einem Sieg nicht nur auf den zweiten Tabellenplatz vorrücken, sondern nach Minuspunkten auch mit Bamberg gleichziehen.

Das TV-Programm vom Sonntag (16. Dezember) im Überblick

15.00 Uhr: ALBA BERLIN – Brose Baskets
live auf Sport1, kostenloser Livestream auf Beko-BBL.de und tv.Sport1.de

15.00 Uhr: FRAPORT SKYLINERS – Phoenix Hagen
kostenloser Livestream auf fraport-skyliners.de und tv.Sport1.de

Der aktuelle Zweite, ratiopharm ulm, hat sein Spiel des 13. Spieltags gegen den MBC bereits Ende Oktober 83:72 gewonnen und schaut an diesem Wochenende sicher auch interessiert zu, welcher der beiden anderen Rivalen in der erweiterten Tabellenspitze sich am Samstag im Nord-Derby zwischen den Artland Dragons und EWE Baskets Oldenburg durchsetzt.

Sa, 19:30 Uhr: FC Bayern München (6:6) – WALTER Tigers Tübingen (5:6)


Der erste Sieg unter dem neuen Trainer am letzten Spieltag gegen Bonn lässt die Bayern wieder hoffnungsvoller in die Zukunft blicken. Dass gegen Bonn gleich sieben Akteure, angeführt von den Nationalspielern Robin Benzing und Jan Jagla als Topscorer, zweistellig punkteten, bestätigt den Bayern, dass sie in Pesic nun endlich den richtigen Trainer für ihr Projekt gefunden haben. Mit den WALTER Tigers aus Tübingen um den Center-Koloss Kenny Frease (am letzten Wochenende 19 Punkte und acht Rebounds gegen Bremerhaven) kommt aber ein Gegner in den Audi Dome, der sich in den letzten Auswärtsspielen in Braunschweig (85:80) und Quakenbrück (90:67) darauf spezialisiert hat, den Gastgebern schonungslos ihre Schwächen aufzuzeigen. Dabei überzeugte unter anderem Johannes Lischka, der sicher besonders darauf brennt, seine gute Form gegen den Nationalspieler auf seiner Position, Robin Benzing, zu unterstreichen.

Sa, 20:00 Uhr: Artland Dragons (7:5) – EWE Baskets Oldenburg (8:5)


Beide Mannschaften blicken in der Beko BBL auf einen sehr gemischten Saisonstart zurück. Aber während die Artland Dragons in den letzten Wochen darüber hinaus im Eurocup gescheitert sind (nur 1:5 Siege), haben die EWE Baskets ihre Spiele in der (schwächer besetzten) EuroChallenge genutzt, um mit 6:0 Siegen Selbstvertrauen zu tanken. Was bringt ein Team besser voran – Niederlagen gegen starke Gegner oder Siege gegen schwache? Das Nord-Derby wird unter anderem auch diese Frage beantworten, wird darüber hinaus aber zu einem großem Wiedersehen: Ronnie Burrell spielte 2006/07 zusammen mit Demond Mallet, Guido Grünheid und Johannes Strasser zusammen in Köln und wechselte gemeinsam mit Strasser im Anschluss nach Bonn. Julius Jenkins und Bryce Taylor kennen sich aus Berlin. Auch Adam Chubb spielte 2008 bis 2010 in Berlin zusammen mit Julius Jenkins und war vorher in der Artland Arena zu Hause, wo am Samstag wieder der zuletzt mit einer Magen-Darm-Grippe pausierende Anthony Taylor seinen Platz unter dem Korb einnimmt.

So, 15:00 Uhr: FRAPORT SKYLINERS (4:8) – Phoenix Hagen (5:7)


Die Frankfurter Saison nimmt einen sehr unglücklichen Verlauf. Das Team von Trainer Muli Katzurin spielt überhaupt nicht wie ein möglicher Absteiger, schlug erst vor drei Wochen Ulm und hatte vor einer Woche in Oldenburg mit den EWE Baskets einen anderen Favoriten am Rande einer Niederlage, steht aber trotzdem in der Tabelle auf einem Abstiegsplatz. Das größte Frankfurter Problem ist dabei die Offensive, wo die Hessen von allen Bundesligisten die wenigsten Punkte (67,1 pro Spiel) erzielen. Aber vielleicht können die Hagener, die in der Liga im Schnitt die meisten Gegenpunkte zulassen (86,3), den Skyliners da auf die Sprünge helfen? Bezüglich der Defensive kann man am Sonntag in der FRAPORT-Arena gleich zwei Top-Spezialisten beobachten: Frankfurts Quantez Robertson ist der beste Balldieb der Liga (1,9 Steals pro Spiel), Hagens Dino Gregory der beste Wurfblocker (2,3). In seiner 19. Bundesligasaison kehrt Bernd Kruel in die Arena zurück, in der er 2004 mit den SKYLINERS die Deutsche Meisterschaft feierte.

So, 15:00 Uhr: ALBA BERLIN (8:2) – Brose Baskets (10:1)


Das Gipfeltreffen kommt zur rechten Zeit, können die beiden Erzrivalen doch ihren gemeinsamen Einzug in die Euroleague-TOP16 feiern. Danach geht es aber ans Eingemachte, auch wenn beide Trainer zu Recht darauf verweisen, dass in diesem Spiel noch nicht die Meisterschaft entschieden wird. Den Fans an der Spree und in „Freak-City“ ist das egal. Ein Duell der alten Erzrivalen ist zu jedem Saisonzeitpunkt etwas Besonderes. Sasa Obradovic und Chris Fleming stehen sich nach ihren Duellen mit Köln und Quakenbrück (unter anderem im von Köln gewonnenen Pokalfinale 2007 und im von den Dragons gewonnen Playoff-Halbfinale 2007) dabei zum dreizehnten Mal gegenüber.

ALBA BERLIN geht mit dem Handicap ins Spiel, dass nach der Verletzung von Vule Avdalovic erst noch ein neuer Spielmacher gefunden werden muss. Umso mehr setzen die Berliner in der wahrscheinlich ausverkauften o2 World auf ihren „sechsten Mann“. Neben den Ex-Albatrossen Casey Jacobsen und Sharrod Ford werden den Zuschauern jede Menge hochkarätiger Match-ups ins Auge springen: Heiko Schaffartzik trifft auf seinen Freund und früheren Gießener Teamkameraden Anton Gavel, Maik Zirbes fordert im Duell der Nationalspieler Yassin Idbihi heraus und auf der Position vier trifft Bostjan Nachbar (14,7 Punkte pro Spiel) auf Deon Thompson, der ihn gerade in der Korbjägerliste mit im Schnitt 15,3 Punkten überholt hat.

So, 16:00 Uhr: Eisbären Bremerhaven (6:7) – New Yorker Phantoms Braunschweig (5:7)


Noch ein spannendes Nord-Derby: Braunschweig, nach einem schwachem Saisonstart mit zuletzt drei Siegen in Folge ohnehin im Aufwind, haben sich unter der Woche mit Spielmacher Jermaine Anderson noch einmal verstärkt, müssen aber in den nächsten Wochen ohne den am Knie verletzten Außenspieler Casey Mitchell auskommen. Die Eisbären Bremerhaven sitzen nach ihrem großem Zwischenspurt mit zuletzt drei Niederlagen sowie ohne Justin Stommes (lehnte Vertragverlängerung ab) und Jermaine Raffington (verletzt) wieder im Fahrstuhl nach unten. Die Stop-Taste sieht Eisbären-Trainer Douglas Spradley vor dem Schlüsselspiel gegen Braunschweig bei den Rebounds: „Immer wenn wir gut gespielt haben, haben wir die Bretter dominiert.“

So, 17:00 Uhr: TBB Trier (7:4) – BBC Bayreuth (6:6)


20 Ballverluste gegen Ludwigsburg haben am letzten Wochenende den Trierer Höhenflug etwas überraschend gestoppt. Umso mehr werden sich die Moselstädter vor den eigenen Fans nach dem nächsten Sieg strecken. Die Bayreuther, die aus dem letzten acht Spielen nur zwei Siege (gegen Gießen und den MBC) geholt haben und die zweitschwächste Wurfquote in der Beko BBL aufweisen (42,3 Prozent), stehen aber genauso unter Erfolgsdruck. Interessantes fördert der statistische Vergleich beider Teams auch bezüglich der deutschen Spieler zutage. Während bei den Trierern, die immer dafür gelobt werden, jungen Spielern ihre Chance zu geben, neben Center Andreas Seiferth vor allem die ausländischen Akteure die Kohlen aus dem Feuer holen, starten bei den Bayreuthern, die als einziger Bundesligist acht Ausländer unter Vertrag haben, mit Simon Schmitz und Nico Simon regelmäßig zwei junge deutsche Guards.

So, 17:00 Uhr: Neckar RIESEN Ludwigsburg (4:8) – LTi GIESSEN 46ers (2:10)


Den Neckar RIESEN um die beiden ehemaligen Gießener Wayne Bernard und Max Weber bietet sich nach dem überraschenden Sieg gegen Trier die Chance, mit einem weiteren Sieg gegen die 46ers den aufgenommenen Faden weiterzuspinnen. Trainer Steven Key wird dabei besonders motiviert sein, rettete er doch 2011 die Hessen vor dem Abstieg, um anschließend trotzdem dort keinen neuen Vertrag zu erhalten. Lucca Staigers ohnehin schon seit dem Sommer gewachsenes Selbstvertrauen dürfte durch die Wahl ins ALLSTAR-Team und die Nominierung für den Dunking-Contest (!) weitere Nahrung erhalten. Gießen droht hingegen mit nur zwei Siegen am Tabellenende den Anschluss zu verlieren und steht entsprechend unter Druck. Trainer Mathias Fischer setzt jetzt große Hoffnungen auf den neuen US-Forward Jeffrey Bonds, der – obwohl erst am Freitag verpflichtet – schon am Sonntag den 46ers weiterhelfen soll.

So, 17:00 Uhr: Telekom Baskets Bonn (5:6) – s.Oliver Baskets Würzburg (5:7)


Die Bonner sind wohlbehalten – und mit dem Zwischenrunden-Ticket für die EuroChallenge in der Tasche - von ihrem Europapokal-Ausflug nach Georgien zurückgekehrt. Die s.Oliver Baskets haben hingegen im Eurocup ihre Chance nicht nutzen können und beklagen zudem den Verlust von John Little (Blinddarm-OP). Wie wichtig Trainer Marcel Schröder diese Position ist, verdeutlicht die Tatsache, dass mit Courtney Pigram sofort ein Ersatzmann verpflichtet wurde. Alex King, der gerade seinen Vertrag in Würzburg bis 2016 verlängert hat, wird bei seiner Rückkehr nach Bonn besonders an der Dreierlinie beobachtet werden: Der Forward hat in eineinhalb Jahren für die s.Oliver Baskets schon mehr Dreier versenkt als in seinen drei Bonner Jahren! Darüber hinaus wird spielentscheidend sein, ob die Bonner, die in der Beko BBL die zweitmeisten Assists geben (im Schnitt 7,5) ihr Passspiel auch gegen die besten Balldiebe der Liga aus Würzburg (im Schnitt 7,5 Steals) durchziehen können.
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