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20. Spieltag: Drachen gewinnen das Derby, Ludwigsburg überrascht und Tübingen siegt in Bayreuth

20. Spieltag: Drachen gewinnen das Derby, Ludwigsburg überrascht und Tübingen siegt in Bayreuth

Am 20. Spieltag der Beko Basketball Bundesliga haben die Artland Dragons auch das zweite Saisonspiel gegen die EWE Baskets Oldenburg gewonnen. Nach dem Hinspiel-Sieg (81:99) schlugen die Drachen die Donnervögel zu Hause mit 95:81. Im Duell der beiden Topscorer der Beko BBL hatte Bobby Brown damit zum zweiten Mal das Nachsehen gegen David Holston.
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Beim Niedersachsenderby machte der kleinste Spieler auf dem Feld und der gesamten Beko BBL mal wieder den größten Eindruck bei den Fans: David Holston wurde zum wiederholten Male zum "Man of the Match" gewählt. Mit 18 Punkten, acht Assists und fünf Rebounds legte der Aufbau-Zwerg erneut "MVP-würdige" Statistiken auf. Lediglich sein Teamkamerad Nathan Peavy (23 Zähler) punktete noch besser als der 1,70 Meter große Wirbelwind auf der Eins. Holstons Gegenüber bei den EWE Baskets Oldenburg, Bobby Brown, verlor am Ende nicht nur die intensiv geführte Partie, sondern wird nach diesem Spieltag auch die Führung in der Scorerliste der Beko BBL an Holston abgeben müssen. Nachdem beide Aufbauspieler früh mit Foulbelastung zu kämpfen hatten, gelang es Brown nicht, sein Team wieder auf die Siegerstraße zu führen.



Beim Spiel der stärksten gegen die schlechteste Defense der Beko BBL konnten sich erwartungsgemäß die s.Oliver Baskets zu Hause in Würzburg mit 88:76 gegen Phoenix Hagen durchsetzen. Bereits zur Halbzeit lag die Truppe von John Patrick mit 16 Punkten vorne, Ivan Elliott (18 Punkte) und Rückkehrer Ricky Harris (16) waren die besten Scorer auf Seiten der Heimmannschaft. Center Adam Constantine, dessen Vertrag in Hagen unter der Woche für den Rest der Saison verlängert worden war, war mit 19 Zählern der stärkste Werfer der Gäste.

Von der EnBW Ludwigsburg kam mit dem 82:57 gegen die FRAPORT SKYLINERS ein lautes Lebenszeichen im Abstiegskampf. Ohne den für den Rest der Saison verletzten John Bowler, aber mit den Zugängen Ermin Jazvin (fünf Punkte) und Anthony Fisher (elf) war es vor allem Flügelspieler Alex Harris (28 Punkte, 9/11 Würfe), der von den Skyliners zu keinem Zeitpunkt gestoppt werden konnte. Frankfurt musste auf Center Jermareo Davidson (Muskelfaserriss im Oberschenkel) verzichten und hatte in Tim Ohlbrecht (zwölf) und Jacob Burtschi (zehn) die besten Scorer.

Dank eines 79:57 konnten die WALTER Tigers Tübingen die Punkte sowie mit einem 13:0-Lauf zum Ende den direkten Vergleich beim BBC Bayreuth entführen. Tübingens Vaughn Duggins war mit 20 Punkten (7/10) bester Werfer der Partie, für Bayreuth war das Frontcourt-Duo Ekenechukwu Ibekwe (17) und Brandon Hunter (16) am erfolgreichsten.

Die Partie zwischen den LTi GIESSEN 46ers und ratiopharm ulm war anfangs ausgeglichen, aber im dritten Viertel erkämpfte sich der Tabellenzweite eine Führung von zehn Punkten und gewann am Ende 76:70. Center-Koloss John Bryant war mit 19 Punkten und acht Rebounds wichtigster Akteur für die Gäste, bei Gießen legte mit Elvir Ovcina sein direkter Gegenspieler ebenfalls 19 Zähler auf.

20. Spieltag - Stimmen und Zahlen

Artland Dragons vs. EWE Baskets Oldenburg 95:81 (46:41)
Zuschauer: 3.000 (ausverkauft)
Predrag Krunic (Headcoach Oldenburg): "Es war ein gutes Spiel von beiden Teams. Wir haben uns gut darauf vorbereitet, weil wir wussten, dass die Dragons sehr, sehr guten Basketball spielen, auch in Europa, und sehr viele Punkte machen. Das Spiel war ausgeglichen, bis die Dragons am Ende zwei, drei Big Shots getroffen haben, während unsere Würfe wieder herausgerollt sind. In der guten Atmosphäre war es schwer für uns, dann noch einmal zurückzukommen."
Stefan Koch (Headcoach Artland): "Wir wussten, dass es ein schweres Spiel wird, weil Oldenburg eine wirklich starke Mannschaft ist. Wir haben defensiv in Phasen gespielt, da hatten wir bessere Phasen und schlechtere Phasen. Wir haben in der Offensive aber heute wieder 56 Prozent unserer Würfe getroffen und 25 Assists gegeben. Keiner der eingesetzten Spieler hat mehr als zehn Würfe aus dem Feld genommen, alle elf haben gepunktet - es hat also jeder seinen Beitrag geleistet. Das freut mich sehr. Die Atmosphäre war sehr gut, dafür haben die Fans beider Mannschaften gesorgt. Ich bin aber natürlich besonders froh darüber, was unsere Fans gemacht haben."
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image_1288779294890.png Nachbericht Artland Dragons | Nachbericht EWE Baskets Oldenburg

s.Oliver Baskets vs. Phoenix Hagen 88:76 (49:33)
John Patrick (Headcoach Würzburg): "Wir wollten nach der Niederlage in Hagen heute unbedingt gewinnen. In der ersten Halbzeit haben wir hart gekämpft, aber wir hatten Probleme mit Brandon Brooks und Adam Constantine. Wir haben es in den ersten 30 Minuten geschafft, den Druck konstant hoch zu halten. Hagen hat aber nicht aufgegeben und ist am Ende noch einmal zurückgekommen. Das sollte eine Lektion für unsere jungen Spieler sein. Auch wenn man mit 30 Punkten führt, darf man nicht nachlassen. Hagen hatte drei Minuten vor Schluss noch die Chance, das Spiel zu drehen. Ein Kompliment an Chester Frazier, der als Point Guard heute 12 Rebounds geholt und Full Court verteidigt hat. Das kostet sehr viel Energie."
Ingo Freyer (Headcoach Hagen): "Glückwunsch an Würzburg, das ist eine tolle Atmosphäre hier. Wir wussten vorher, was das für ein Spiel wird und kannten den Stil von Würzburg. Sie machen 40 Minuten lang Druck, man kann sich nicht ausruhen. Es ist für die meisten Spieler schwer, ihre Gewohnheiten und Automatismen gegen diese Eins-gegen-Eins-Verteidigung zu ändern, deshalb ist es hier so schwierig für alle Mannschaften. Im ersten Viertel haben wir noch gut mitgehalten, danach war es eine klare Angelegenheit. Eine Zwölf-Punkte-Niederlage ist noch ganz gut für uns."
Zuschauer: 3.140 (ausverkauft)
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image_1288779294890.pngNachbericht s.Oliver Baskets | Nachbericht Phoenix Hagen

EnBW Ludwigsburg vs. FRAPORT SKYLINERS 82:57 (42:30)
Steven Key (Headcoach Ludwigsburg): "Das wichtigste heute war, dass wir zusammengespielt und uns in der Verteidigung gesteigert haben. Alex Harris war dabei auf beiden Seiten unser Motor und hat ein fast perfektes Spiel abgeliefert. Der Sieg hat gut getan aber wir müssen jetzt in den nächsten Spielen genauso weitermachen."
Muli Katzurin (Headcoach Frankfurt): "Gratulation an Coach Steven Key und seine Mannschaft. Es war heute von Anfang an klar, dass wir dieses Spiel nur über die Verteidigung gewinnen können. Unsere Defense war dafür jedoch viel zu schwach. Wenn man dem Gegner so viele einfache Punkte gestattet, verliert man eben.“"
Zuschauer: 3.880
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image_1288779294890.png Nachbericht EnBW Ludwigsburg

BBC Bayreuth vs. WALTER Tigers Tübingen 57:79 (30:34)
Marco van den Berg (Headcoach Bayreuth): "Die Pfiffe der Zuschauer waren heute berechtigt, das war das schlechteste Spiel unter meiner Regie. Es war ein individual schlechtes Spiel, wir hatten keinen Zug zum Korb und in der Verteidigung zu wenig Druck gemacht. So leicht wie Duggins Eins gegen Eins spielen konnte verteidigen wir normal nicht. Wir können durch die Verletzungen heute weniger Wechseln und haben dadurch zu wenig Optionen gehabt. Wir haben zu viele Spieler, die heute individuell zu schwach waren, dann ist der Gegner automatisch besser. Ich warte nun nicht auf einen Spieler, der uns retten kann sondern darauf, dass unsere Spieler ihre Normalform wieder finden. Wir müssen unsere Würfe besser nehmen und wieder besser Rebounden, die Individualfehler vermeiden."
Igor Perovic (Headcoach Tübingen): "Wir wussten dass wir heute hier gewinnen können da Bayreuth viele verletzte Spieler hat. Wir wussten aber auch, dass sie eine sehr starke Starting Five haben. Der Support von der Bank hat heute gefehlt, drei Schlüsselspieler sind für die Verteidigung wichtig, sie bringen gute Energie von der Bank. Unser Ziel war es, Jeanty und Gibson zu stoppen. Wir wussten, dass wir eine leichtere Aufgabe haben wenn wir dies schaffen. Wenn sie keine Dreier machen und nicht so leicht Eins gegen Eins spielen können haben wir eine Chance. Darauf war unser System heute ausgelegt, ich muss meinem Team für diese gute Leistung gratulieren."
Zuschauer: 3505
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image_1288779294890.png Nachbericht BBC Bayreuth | LTi GIESSEN 46ers vs. ratiopharm ulm 70:76 (34:34)
Björn Harmsen (Headcoach Gießen): "Das war ein sehr umkämpftes Spiel. Wir wussten, wie physisch Gießen spielen wird. Zudem waren wir durch den Ausfall von Dane Watts angeschlagen. Wir hatten im Dritten Viertel einen Lauf. Zuvor sind wir nur sehr schwer in Spiel gekommen. Die Defensive war heute der Ausschlag. Wir haben Gießen zu schweren Schüssen gezwungen. Die hatten wir zwar auch, aber bei uns sind dann ein paar mehr gefallen. Der Sieg geht in Ordnung. Es ist immer etwas Besonderes, hier zu gewinnen."
Thorsten Leibenath (Headcoach Ulm): "Ulm hat verdient gewonnen. Ich möchte mich für die erste Halbzeit entschuldigen. Das war wirklich ein schlechtes Spiel. Es war klar, dass eine Mannschaft mit mehr Qualität aus der Halbzeit kommen wird. Das war dann Ulm und deshalb haben sie verdient gewonnen. Ich bin garnicht zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Wir hätten Ulm heute schlagen können, auch wegen des Ausfalls von Dane Watts. Aber ohne Intensität und Fokus können wir kein Spiel gewinnen. Wir haben auf beiden Seiten nicht so gut gespielt wie zuletzt."
Zuschauer: 3.248
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Nachbericht ratiopharm ulm | Nachbericht ratiopharm ulm

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