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9. Spieltag der Beko BBL: TV-Spiele in Bamberg und Berlin, Spitzenduell zwischen Ulm und Oldenburg

9. Spieltag der Beko BBL: TV-Spiele in Bamberg und Berlin, Spitzenduell zwischen Ulm und Oldenburg

Der neunte Spieltag steht ganz im Zeichen der ersten Übertragung auf Kabel eins. Der TV-Sender hat sich für sein Basketball-Debüt am Sonntag (13 Uhr) mit der Partie des Deutschen Meisters Brose Baskets gegen den FC Bayern gleich einen richtigen Kracher ausgesucht. Ob es dabei für den Tabellenzweiten Bamberg vielleicht auch schon um die Übernahme der Tabellenspitze geht, entscheidet sich am Samstag im anderen Spitzenspiel zwischen dem Ersten Ulm und dem Dritten Oldenburg. Den TV-Zuschauern bleiben am Sonntag zwei Stunden Zeit, um von kabel eins auf SPORT1 umzuschalten. Dort wird nämlich ab 17 Uhr das Spiel ALBA BERLIN – FRAPORT SKYLINERS übertragen. Ein Double-Header mit Kaffeepause – spürst Du das Dribbeln?

Sa, 19:00 Uhr: Phoenix Hagen (3:5) – s.Oliver Baskets (4:4)


In der Tabelle liegen beide Clubs auf den Rängen 13 und 11 dicht beieinander, aber die Blickrichtung ist vermutlich unterschiedlich. Während die Hagener mit einem Sieg noch mehr Abstand von den Abstiegsplätzen gewinnen können, suchen die s.Oliver Baskets den Anschluss nach oben. Ihr größter Trumpf ist dabei derzeit Dwayne Anderson, der mit 23 Punkten am letzten Spieltag in Tübingen und 20 am Mittwoch im Eurocup in Bandirma seine aktuelle Topform unterstrich. Wer könnte ihn auf Hagener Seite stoppen –vielleicht der beste Wurfblocker der Liga (2,3 pro Spiel), Dino Gregory? Unter den Körben kann man sich auf das Duell Routine (Kruel) gegen Kraft (Boone) freuen.

Sa, 19:00 Uhr: ratiopharm ulm (7:2) – EWE Baskets Oldenburg (6:3)



Das Spitzenspiel des neunten Spieltags präsentiert sich als Duell der Gegensätze: Ulm erzielt die zweitmeisten Punkte (89,2 pro Spiel) während Oldenburg seinen Gegnern die wenigsten Punkte (66,4) in der Liga erlaubt. Unter der Woche stellten die Ulmer beim Eurocup-Sieg über Cibona Zagreb klar, dass sie auch ohne ihre Stars John Bryant, Allan Ray und Per Günther ein starkes Team sind. Alle drei fehlten verletzt, dürfen aber hoffen, bis zum Wochenende wieder fit zu werden. Vor allem Per Günther wird auf das Duell mit Dru Joyce brennen, mit dem er 2008/09 in seiner ersten Bundesligasaison das kleinste Aufbau-Duo der Liga bildete. In Oldenburg hat Dru Joyce jetzt definitiv den genesenen Chris Kramer an seiner Seite, während Interims-Guard Abdul-Hamid von den EWE Baskets verabschiedet wurde.

Sa, 19:30 Uhr: New Yorker Phantoms Braunschweig (2:6) – WALTER Tigers Tübingen (2:5)


Auf der einen Seite sind die Braunschweiger mit schon drei Niederlagen mit der Minimal-Differenz von –1 oder –2 natürlich die Pechvögel der Liga, aber Sportdirektor Oliver Braun will Pech nicht als Entschuldigung gelten lassen und hat das dem Team gegenüber nach der Niederlage in Frankfurt auch klar gemacht. Vor allem Aufbauspieler Miah David steht so sehr in der Kritik, dass man in Braunschweig bereits laut über eine Verstärkung nachdenkt. Die WALTER Tigers Tübingen haben auf der Position Eins schon die Notbremse gezogen: Cameron Wells ersetzte den enttäuschenden Douglas Davis. Ein Highscore-Game darf man von diesen beiden Clubs derzeit wohl nicht erwarten. Den Phantoms gelangen zuletzt gegen Oldenburg und in Frankfurt nur 59 Punkte, die Tigers glänzen mit nur 70 Punkten pro Spiel auch nicht gerade durch übermäßigen Korbhunger.

Courtside Reporter Basti blickt auf die Partie und analysiert die Match-Ups! Am Samstag meldet er sich dann Live via Twitter aus der Volkswagen-Halle in Braunschweig.

Sa, 19:30 Uhr: Telekom Baskets Bonn (4:3) – Eisbären Bremerhaven (5:4)


Chris Ensminger freut sich auf das Wiedersehen mit Douglas Spradley, der ihn 2008 nach Paderborn holte, nachdem die Bamberger den damals 35-jährigen US-Center als „zu alt“ für ihr Team erklärt und vor die Tür gesetzt hatten. Das Schlüsselduell dieser Partie ist aber sicher auf der Position eins zu suchen, wo Bremerhavens Stanley Burrell als Topscorer der Eisbären auf Jared Jordan trifft, der als bester Passgeber der Liga (im Schnitt 7,6 Assists) generell einen ganz anderen Spielmachertyp verkörpert … auch wenn Bonns Aufbau zuletzt mit 22 Punkten und zehn Assists in Ulm sowie 20 Punkten und zwölf Assists am Mittwoch gegen Holon aber auch seine Scorer-Qualitäten aufblitzen ließ.

Sa, 20:00 Uhr: Artland Dragons (5:3) – Neckar RIESEN Ludwigsburg (3:5)


Achtung: Der lange verletzte Demond Mallet hat sich am Mittwoch beim Quakenbrücker Eurocup-Gastspiel in Moskau mit einer aus dem Stand eindrucksvollen Vorstellung (19 Punkte und 3/7 Dreier) zurückgemeldet. Mallets Comeback bei seiner vierten Station in unserer Liga (nach Braunschweig, Bamberg und Köln) ist eine schlechte Nachricht für die Quakenbrücker Konkurrenz, aber wohl auch für Kristaps Valters, dessen Zeit als Interims-Spielmacher im Artland nun wohl zu Ende geht. Bei den Ludwigsburgern zeigt die Tendenz in den letzten Spielen klar nach unten. Ablesen kann man das an der Dreierquote: Nach 11/19 gegen ALBA gelangen nur noch 6/23 gegen Bremerhaven und 5/23 gegen Bamberg. Trainer Steven Key fordert eine bessere Verteidigung, wobei Wayne Bernard als bester Balldieb der Liga (2,1 Steals) schon einmal mit gutem Beispiel vorangeht.

So, 13:15 Uhr: Brose Baskets (6:1) – FC Bayern München (5:3)


Die Programmplaner von kabel eins haben hoffentlich etwas Zeit zum Überziehen ihrer Übertragung eingeplant, denn aus der letzten Saison wissen wir, dass Spiele zwischen diesen Kontrahenten etwas länger dauern können.

In dieser Saison sind die Karten natürlich neu gemischt, wobei Bambergs Trainer Chris Fleming mit Bostjan Nachbar ein neues As im Ärmel hat. Aber die Bayern haben auf dem Papier mit Spielern wie Lawrence Roberts oder Jan Jagla schon einige Waffen im Team, die dem Liga-Topscorer (18,6 Punkte/Spiel) das Scoren schwer machen könnten. In der Verteidigung zuletzt schon recht solide, suchen die Münchener Bayern um die Ex-Bamberger Steffen Hamann und Demond Greene weiterhin ihren Offensiv-Rhythmus. Auch am letzten Spieltag leistete man sich gegen Trier wieder zu viele (16) Ballverluste. Ausgerechnet die defensivstarken Bamberger, die mit 4,7 geblockten Würfen pro Spiel und einer generischen Wurfquote von nur 41 Prozent schon wieder die Defensiv-Statistik der Beko BBL anführen, sind nicht unbedingt als Aufbaugegner für die eigene Offensive geeignet.


Das Spiel zwischen den Brose Baskets und dem FC Bayern München gibt es am Sonntag ab 13:00 Uhr auf kabel eins und als Livestream bei www.ran.de.

So, 17:00 Uhr: TBB Trier (4:3) – LTi GIESSEN 46ers (1:7)


Im letzten Jahr war dies das Kellerderby, in dem der Ex-Trierer Barry Stewart die Hessen zweimal mit 19 bzw. 20 Punkten zum Sieg warf. Prompt holte Henrik Rödl den US-Guard im Sommer zurück zur TBB Trier, die in dieser Saison alle Erwartungen übertrifft und sich am letzten Spieltag sogar ohne den verletzten „Air Harper“ in München achtbar aus der Affäre zog. Die LTi 46ers rangieren hingegen nach zuletzt sieben Niederlagen in Folge weiter am Tabellenende, obwohl sie die beste Dreierquote der Liga (42,2 Prozent) aufweisen. Das Problem muss somit woanders liegen, zum Beispiel bei den Rebounds, wo die Hessen mit nur 26 pro Spiel Letzter in der Beko BBL sind. Trainer Matthias Fischer hofft, dass sein Team sich mit der Verpflichtung des früheren Oldenburgers Jasmin Perkovic (ersetzt John Fields) in diesem Bereich verbessert.

So, 17:00 Uhr: BBC Bayreuth (5:3) – Mitteldeutscher BC (2:7)


Das Wiedersehen zweier langjähriger früherer Weggefährten aus der ProA in der Beko BBL manifestiert sich personell in Steve Wachalski und Philip Heyden. Beide wechselten 2011 nach dem Bayreuther Aufstieg nach Weißenfels, um auch die Mitteldeutschen zurück in die erste Liga zu führen. Nach der schwachen Vorstellung in Oldenburg (kein Spieler punktete zweistellig) steht Bayreuth daheim gegen den MBC natürlich besonders in der Pflicht. Beim MBC krankte es in den letzten Wochen vor allem am Spielaufbau, weshalb die Vereinsführung bereits nach einer Verstärkung Ausschau hält. Gibt Sharaud Curry womöglich am Sonntag schon seine Abschiedsvorstellung im MBC-Trikot?

So, 17:05 Uhr: ALBA BERLIN (4:2) – FRAPORT SKYLINERS (3:5)


Stand dieser Klassiker im letzten Jahr noch ganz unter dem Zeichen des ungewöhnlichen Trainertauschs von Muli Katzurin und Gordon Herbert, so kann Ersterer feststellen, dass er seinen Berliner Nachfolger in Frankfurt schon einmal überlebt hat. Die Statistik zeigt auf, dass man die mit zwei Spielen Rückstand in der Tabellenmitte versteckten Berliner nicht übersehen darf. ALBA setzt vor allem in der Verteidigung Zeichen, führt die Liga mit im Schnitt 8,2 Steals an und verzeichnet entsprechend auch die meisten gegnerischen Ballverluste (17,8). Aber auch die Skyliners-Defense steht: Bonn schaffte zuletzt nur 53 Punkte in Frankfurt, Braunschweig nur 59. Einzig Bamberg knackte vor zwei Wochen mit immerhin 76 Punkten den Katzurin-Riegel. Sieht also nicht unbedingt nach vielen Punkten, aber definitiv nach viel Kampf aus.
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