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Bayern-Basketballer lassen Punkte in Tübingen

Bayern-Basketballer lassen Punkte in Tübingen

Die Basketballer des FC Bayern verlieren das Auswärtsspiel des 19. Spieltags der Beko BBL gegen die WALTER Tigers Tübingen mit 65:80 (27:35). Alle vier Spielabschnitte gingen an die stark aufspielenden Gastgeber. Auffälligster Bayer in der mit 3.132 Zuschauern ausverkauften Paul Horn-Arena in Tübingen war Jonathan Wallace mit 17 Punkten.
FC Bayern-Headcoach Dirk Bauermann schickte im ersten Auswärtsspiel der Rückrunde eine veränderte Startformation aufs Parkett. Neben Steffen Hamann, Demond Greene und Chevon Troutman gehörten diesmal auch Jan Jagla und der wiedergenesene Je’Kel Foster zur ersten Fünf. Die Münchner starteten hochmotiviert in die Partie und gingen durch einen Treffer von Kapitän Hamann nach vier Minuten erstmals in Führung (8:6). Während sich zur Mitte des Durchgangs einige Unsicherheiten ins Bayern-Spiel einschlichen, weckte Vaughn Duggings sein Team mit einem Treffer aus der Distanz. Beim Stand von 13:13 in der 7. Spielminute hatten die Tübinger zu ihrem Spiel gefunden und zogen mit einem 7:0-Lauf bis zum Ende des Auftaktviertels auf 13:20 aus Bayernsicht davon.

Den zweiten Spielabschnitt eröffnete Bayern-Guard Demond Greene nach einer Minute mit einem Dreier zum 16:20. Doch durch kleinere Nachlässigkeiten brachten sich die Münchner an diesem Abend immer wieder selbst um Chancen. Beim Stand von 18:22 schufen sich die Gastgeber mit 10 Punkten in Serie ein komfortables Polster. Durch einen Dreier von Steffen Hamann und weitere Punkte von Demond Greene, der mit 9 Punkten bis zur Halbzeit bester Werfer war, verkürzten die Bayern einen zwischenzeitlichen 14-Punkte-Rückstand zum 27:35-Halbzeitstand. In der Statistik zeigte sich die Leistung der Münchner bis zur Halbzeit vor allem an neun Ballverlusten und einer Trefferquote von 32 Prozent aus dem Feld (Tübingen: 52 Prozent).

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Verunsicherung bei den Bayern-Akteuren spürbar. In der Folge vergaben die Bayern selbst einfache Möglichkeiten, wohingegen die Gegner oft zu leichten Körben kamen. In der 28. Spielminute vergrößerte Tigers-Kapitän Louis Campbell den Rückstand der Münchner mit 4 Zählern in Folge auf 35:50 und zwang Dirk Bauermann zu einer Auszeit. Als die Tiger zum Ende des Viertels weiter davonzueilen drohten, war wie aus dem Nichts plötzlich Jonathan Wallace zur Stelle. In etwas mehr als einer Minute verwandelte er drei Würfe von jenseits der 6,75-Punkte-Linie und im Nu war der Rückstand wieder einstellig (44:53). Doch Tyrone Nash zeigte sich unbeeindruckt und dämpfte mit seinem zweiten Dreier den aufkommenden Jubel der mitgereisten Bayern-Fans. 45:58 lautete der Zwischenstand vor den letzten zehn Minuten.

Im Schlussdurchgang bot sich ein unverändertes Bild. Sobald die Bayern in der Offensive Fahrt aufnahmen, hatte das Team von Igor Perovic die richtige Antwort parat. Und so verwalteten die Tübinger um ihren Kapitän Louis Campbell (20 Punkte) ihren Vorsprung im letzten Durchgang geschickt und gewannen das selbsternannte „Spiel des Jahres“ schließlich mit 65:80.

Dirk Bauermann sagte nach dem Spiel: „Glückwunsch an die Tübinger. Sie hatten heute defensiv einen hervorragenden Plan mit dem wir uns über 40 Minuten schwergetan haben. Tübingen hat geschickt verhindert, dass wir unseren Rhythmus gefunden haben. Dazu haben wir heute auch leichte Möglichkeiten vergeben. Wir waren von Beginn an nicht aggressiv genug. Tübingen hat mehr investiert, mutiger gespielt und deshalb auch verdient gewonnen.“

Zum nächsten Heimspiel am 5. Februar (16 Uhr) gastiert die BG Göttingen im Audi Dome.

Es spielten für den FC Bayern München: Jonathan Wallace (17 Punkte/5 Dreier), Je’Kel Foster (12/2), Robin Benzing (9/1), Demond Greene (9/1), Chevon Troutman (8), Steffen Hamann (5/1), Jared Homan (3), Jan-Hendrik Jagla (2), Aleksandar Nadjfeji, Philipp Schwethelm und Darius Hall (dnp).
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