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Brose Baskets entscheiden Oberfrankenderby für sich

Brose Baskets entscheiden Oberfrankenderby für sich

Hochdramatisch bis zur letzten Sekunde verlief das Oberfrankenderby zum Jahresauftakt. 4000 Zuschauer in der stimmungsvollen Oberfrankenhalle sahen, wie sich der BBC Bayreuth den Brose Baskets durch einen Wurf von Brian Roberts drei Sekunden vor Ablauf der Uhr hauchdünn mit 66:68 (37:36) geschlagen geben musste und damit die erste Heimniederlage nach zuletzt fünf Siegen vor eigenem Publikum in Serie kassierte.
In der bis auf eine kleine rote Ecke komplett blau dominierten Oberfrankenhalle schickte Chris Fleming Roberts, Anton Gavel, PJ Tucker, Predrag Suput und Marcus Slaughter zu Beginn aufs Feld, für die Gastgeber starteten Gibson, Jeanty, Wyrick, Ibekwe und Schmidt. Bamberg erwischte einen hervorragenden Start in die Partie, nach nicht einmal vier Minuten stellte Slaughter auf 12:2 aus Sicht der Brose Baskets. Die darauffolgende Auszeit der Bayreuther läutete dann allerdings einen 13:0-Lauf der Gastgeber ein, der auch von einer Auszeit der Bamberger nicht unterbrochen werden konnte. Zur Viertelpause hieß es 20:16 für den BBC.

14:4 Rebounds wies die Statistik zu Bayreuther Gunsten aus, ein klarer Beleg für das „Investitionsvolumen“ beider Seiten im ersten Spielabschnitt. Hunter, von Tucker nicht zu halten, fand immer wieder seine Position am Korb und bei Bedrängnis den freien Mann am Perimeter. Bamberg hingegen tat sich schwer, gute Würfe zu erarbeiten, konnte aber einige Fouls der kompromisslosen Bayreuther ziehen. Bayreuth im Gegenzug schwamm auf einer Euphoriewelle, die ihren Höhepunkt in Schmitz’ Dreier zum 30:20 erreichte ehe Chris Fleming per Auszeit eingriff. Bamberg kam in der Folge dann durch eine besser Leistung sowohl in der Offensive als auch in der Defensive schrittweise heran und verkürzte bis zur Pause auf 36:37.

Nach der Pause folgte der Führungswechsel durch Suput, der nach einem Switch den kleineren Jeanty gegen sich hatte und die nächsten Punkte von Roberts, der nach einem Steal beherzt „coast to coast“ lief, wobei ihn auch ein Foul nicht am Korberfolg hindern konnte. Marcus Slaughter zeigte sich auf der anderen Seite als Experte im Körbe verhindern, tippte Hunters Versuch vom Ring und blockte anschließend Shtein. Eine fast punktlose Phase folgte, die Abwehrreihen auf beiden Seiten wirkten nach der Pause nun gefestigt und formiert. Allerdings gelangen Bayreuth durch Smith und Gibson sechs Punkte in Folge, in der 27. Minute hieß es somit 45:43 für den BBC. Dank Suput hieß es zur Viertelpause allerdings wieder 48:48.

Hin und her ging es nun im vierten Viertel, das Derby hielt, was es im Vorfeld versprochen hatte. Sechs Minuten vor dem Ende hatte Bamberg die Nase wieder vorne, Tucker zog gegen den foulbelasteten Ibekwe für das 53:57 zum Korb, bevor Smith den Ball verlor und Marco van den Berg zur Auszeit bat. Bayreuths Defense schien zu halten, Gavel traf jedoch einen schwierigen Wurf im Rückwärtsfallen. Roberts hätte 90 Sekunden vor dem Ende auf ein komfortables Polster erhöhen können, verzog den Dreier aber. Slaughter bremste Gibson mit letzter Konsequenz, erhielt ein unsportliches Foul angeschrieben, Bayreuths Aufbau verzog aber sowohl die Freiwürfe als auch den Dreierversuch nach dem Einwurf. 70 Sekunden vor dem Ende blieb Bambergs Bester, Suput, ganz ruhig, markierte von der Freiwurflinie das 59:66. Nur sieben Sekunden verstrichen, in denen Smith den Ball nach vorne trieb, zu Wyrick kickte, der seine Penetration mit einem erfolgreichen Sprungwurf abschloss. Bamberg mit der Auszeit 32 Sekunden vor Ablauf der Uhr war Jeanty wieder da, lochte zum vierten Mal an diesem Abend aus der Distanz ein – 64:66. Suput verschenkte den leichten Korbleger, Wyrick war auf der Gegenseite zur Stelle und glich aus, doch Roberts hatte das letzte Wort und vollstreckte zum 66:68- Endstand.

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