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Das Niedersachenderby geht an die New Yorker Phantoms

Das Niedersachenderby geht an die New Yorker Phantoms

Die New Yorker Phantoms sind mit einem Auswärtssieg ins Jahr 2012 gestartet. Im vorletzten Spiel der Hinrunde gewannen Braunschweigs Korbjäger das Niedersachsenderby in der Sparkassen-Arena bei der weiter abstiegsgefährdeten BG Göttingen mit 76:66 (36:35). Die Machowski-Truppe, bei der LaMarr Greer vor 2890 Zuschauern mit 15 Punkten bester Werfer war, besitzt nach einer deutlichen Leistungssteigerung in Hälfte zwei weiterhin gute Karten auf die Pokalrunde und verteidigte einen Playoffplatz.
Die Göttinger gingen in der Verteidigung von Beginn an aggressiv zu Werke, nach nicht einmal 100 Sekunden fand BG-Powerforward Sean Evans zwei Fouls im Anschreibeblock wieder. Auf Braunschweiger Seite setzte Michael Umeh die Akzente, mit 9:2 führte seine Mannschaft nach drei Minuten. Die Gäste machten das einzig Richtige, ließen sich nicht auf einen offenen Schlagabtausch ein, sondern nahmen immer wieder die Fahrt raus. Mit klugem Positionsspiel und Geradlinigkeit war der freie Mann häufig gefunden (8:12/6.).

Unmittelbar vor der ersten Viertelpause verkürzten die Gastgeber dennoch auf einen Zähler – 17:18 (10.). In der 13. Minute glich Raymond Sykes erstmalig für die Veilchen aus: 22:22. Der aktuelle Topscorer der BG kassierte anschließend sein drittes Foul. Die Partie plätscherte dahin mit vielen kleinen technischen Fehlern bei beiden Teams, ohne dass sich eine Farbe absetzen konnte (28:28/16.). Nach 17 Minuten gingen die Hausherren erstmalig in Führung, zur Halbzeit lag die Mannschaft von Sebastian Machowski aufgrund eines Dreiers von LaMarr Greer hauchdünn mit 36:35 vorne.

Göttingens Center Sykes kassierte unmittelbar nach dem Wiederbeginn sein viertes Foul. Das Gästeteam schlug Kapital daraus, indem es den Ball immer wieder ans Brett zu den körperlich überlegenen Rich Melzer und Kyle Visser beförderte. Aber auch Branko Jorovic spielte seine 2,05 Meter Körpergröße voll aus. Braunschweig setzte sich auf 42:35 (25.) ab. Immanuel McElroy zog jetzt die Strippen im Angriff, bis auf 57:45 (29.) enteilte Braunschweig, das jetzt in der Offensive smart agierte, Ende des dritten Viertels.

Mit einem 50:58 ging es in den Schlussabschnitt. Greer legte per Dreier nach, doch die Lilafarbenen kamen noch einmal zurück: Fünf Minuten vor dem Ende hieß es nur noch 59:63 (35.). Doch die Okerstädter behielten die Nerven, McElroy legte nach – 62:71 (2:36 vor dem Ende). Die Vorentscheidung fiel bei 1:02 auf der Uhr, als Greer mit Ablauf der 24-Sekundenuhr aus der Ferne zum 66:76 einstreute.

Trainerstimme zum Spiel

Sebastian Machowski: Das Jahr 2012 hätte nicht besser beginnen können, als mit einem Sieg. Dieser gibt uns weiter die Chance auf die Teilnahme an der Pokalrunde. Ich möchte mich bei unseren Fans bedanken, dass sie uns so toll unterstützt haben. Immer wenn wir an unserer Linie festgehalten haben, sind wir auch zu leichten Körben gekommen. Das letzte Viertel hätten wir deutlicher zu unseren Gunsten entscheiden müssen. Am Ende waren es zehn Punkte Vorsprung – und ein ganz wichtiger Sieg.

New Yorker Phantoms: Umeh 8, Kulawick, Mittmann, Visser 12 (8 Rebounds), Jorovic 11 (100 Prozent Trefferquote), Schneiders 2, Greer 15 (3 Dreier), Dennis 1, Schröder 1, McElroy 13 (7 Rebounds, 4 Assists), Melzer 13 (8 Rebounds)

BG Göttingen: Evans 10, Bailey 3 (5 Assists, 8 Rebounds), Bauscher 17, Horne 12, Noch, Weber 10, Sykes 10 (7 Rebounds), Mafra 4

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