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Das Team „International“ triumphiert mit 89:84 gegen das Team „National“

Das Team „International“ triumphiert mit 89:84 gegen das Team „National“

Beim BEKO BBL ALLSTAR Game in der ausverkauften ARENA Ludwigsburg setzte sich das Team „International“ knapp mit 89:84 gegen das Team „National“ durch.
1327222325/img_per-guenther.jpgDie Entscheidung in dieser packenden Begegnung fiel erst in den Schlusssekunden. Zum „Man of the Match“ wurde von den Fans per Voting auf der Facebook-Seite der Beko BBL John Bryant von ratiopharm Ulm gewählt. Der Center kam auf 23 Zähler und neun Rebounds. Für das Team „National“ war Nationalspieler Heiko Schaffartzik mit 15 Zählern bester Korbjäger.

Vor 4.150 Zuschauern standen sich die Teams beim Tipoff mit den von den Fans per Internet-Voting gewählten Protagonisten gegenüber. Für das von Henrik Rödl (TBB Trier) gecoachte Team der nationalen Stars begannen Heiko Schaffartzik (ALBA Berlin), Tibor Pleiß (Brose Baskets), Robin Benzing (Bayern München), Philip Zwiener (TBB Trier) und Lokalmatador Johannes Lischka (EnBW Ludwigsburg), der den verletzten Yassin Idbihi in der Startformation ersetzte. Das Team „International“, betreut von Headcoach Chris Fleming (Brose Baskets), startete mit Rickey Paulding (EWE Baskets Oldenburg), Derrick Allen (ALBA Berlin), Bobby Brown (EWE Baskets Oldenburg), Chevon Troutman (Bayern München) und John Bryant (ratiopharm Ulm). Je`kel Foster (Bayern München) und DaShaun Wood (ALBA Berlin), die von den Fans in die Starting Five gewählt worden waren, mussten verletzt passen.

Auf „seinem“ Court eröffnete Johannes Lischka die Begegnung mit den ersten Punkten der Partie. „Big John“ Bryant war es vorbehalten, die ersten Zähler für das Team „International einzunetzen (5:2, 2. Minute). Beim Stand von 12:4 (6.) sah sich Fleming genötigt, die erste Auszeit zu nehmen. Zunächst ohne Erfolg, denn es folgte ein sehenswertes Alley-oop-Anspiel von Lischka auf Tibor Pleiß. Als Robin Benzing nur kurze Zeit später einen Dreier zum 17:4 (5.) folgen ließ, stand die ARENA Kopf.

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Sein Nationalmannschaftskollege Heiko Schaffartzik schraubte den Score wenig später auf 22:9. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt war klar, dass sich der vermeintliche Underdog einiges vorgenommen hatte. Die „Deutschen“ verteidigten intensiver, während beim Team „International“ der Spielfluss noch merklich stockte. Schön zu beobachten waren die vielen teaminternen Duelle wie etwa zwischen Per Günther und Isaiah Swann (beide ratiopharm Ulm) oder Johannes Strasser und David Holston (Artland Dragons Quakenbrück). Beim Stand von 26:15 für das Team „National“ ging es in die erste Viertelpause.

Offensichtlich hatte die ernste Miene Flemings bei seinen Schützlingen Eindruck hinterlassen, denn das Team „International“ kam mit neuem Schwung und einem engagierten PJ Tucker aufs Parkett zurück. Dann wurde es Zeit für das angekündigte direkte Duell zwischen Per Günther und John Bryant. Zuerst legte der Nationalspieler seinem Ulmer Teamkollegen einen Hakenwurf ins Nest, im Gegenzug konterte Bryant mit einem Dreier.

Überhaupt lebte das sportliche Kräftemessen zwischen „National“ und „International“ – das es zuletzt vor 14 Jahren gegeben hatte – von den reizvollen Duellen der Teamkollegen. So standen sich auf einmal Athletik-Monster PJ Tucker und „Terrier“ Karsten Tadda im direkten Match-up gegenüber – mit dem besseren Ende für den Deutschen… Je länger die erste Halbzeit dauerte, umso besser kam jedoch das Team „International“ ins Rollen. Beim Stand von 46:39 für die Mansnchaft von Headcoach Henrik Rödl ging es in die Halbzeit. Beste Korbschützen bis zu diesem Zeitpunkt waren Heiko Schaffartzik (8) und John Bryant (12).





Zu Beginn der zweiten Halbzeit dauerte es dann nicht lange, bis beide Teams wieder Betriebstemperatur erreicht hatten. Für die spektakulären Szenen war zunächst das Team „International“ verantwortlich: Ein Alley-oop von Bonns Tony Gaffney, der bereits beim Dunking-Contest seine Sprungkraft unter Beweis gestellt hatte, nach Pass von Swann verkürzte den Rückstand auf 47:57 (26.) Ein weiterer „Alley“ von Tucker auf Slaughter (51:57, 28.) brachte die Ludwigsburger ARENA erneut zum Beben.

Die in orange gekleideten internationalen ALLSTARS machten im dritten Viertel mit aggressiver Verteidigung und entschlossener Offensive, bei der sie ihre körperliche Überlegenheit immer besser ausspielten, klar, dass sie nicht gewillt waren, dieses Spiel zu verlieren. Mit 66:55 für das Team „National“ ging es schließlich ins Schlussviertel.

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Ein Dreier von Oldenburgs Bobby Brown zum 58:66 (31.) war dann das Startsignal zur Aufholjagd. Ein Alley-oop von – wie sollte es anders sein – Gaffney nach Pass von Swann sowie ein weiterer Brown-Dreier zum (72:69 (34.) läuteten dann die packende Schlussphase ein. Und die hatte es in sich: Einen Dreier von Brown zur 78:76-Führung für die Internationalen konterte Schaffartzik wenig später ebenfalls von Downtown (81:80, 37.).





Der Berliner erhöhte danach an der Linie auf 83:80. Ein Drei-Punkte-Spiel von Bryant sorgte für den Ausgleich. Eine Minute vor der Schlusssirene war es der agile Swann, der das Team „International“ wieder mit einem Punkt in Führung brachte (85:84). In der Crunchtime war es schließlich Bambergs Tucker, der mit einem Jumper aus der Mitteldistanz sowie einem Dunking den 89:85-Sieg des Team „International“ unter Dach und Fach brachte. Die erfolgreichsten Korbjäger für das Team „National“ waren Heiko Schaffartzik (15) sowie Tibor Pleiß und Maik Zirbes (je 14). Für das Team „International“ kam der „Man oft he Match“ John Bryant auf 23 Punkte und neun Rebounds, Chevon Troutman steuerte 15 Zähler bei.

Text: Jan Finken
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