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Der 16. Spieltag der Beko BBL unter der Lupe: Fünf Derby-Klassiker eröffnen das neue Jahr 2012

Der 16. Spieltag der Beko BBL unter der Lupe: Fünf Derby-Klassiker eröffnen das neue Jahr 2012

Der 16. Spieltag der Beko BBL steht ganz im Zeichen der Nachbarschaftspflege, denn es stehen gleich fünf klassische Derbys auf dem Programm, was Fans und Mannschaften so kurz nach der Sylvesterparty lange Reisen erspart. Nur für ALBA BERLIN (10-4) fand das bei der ...
... Erstellung des Spielplans in dieser Saison erstmals eingesetzte Computer-Programm für den 2. Januar keinen passenden Gegner in der Nähe: Die Hauptstädter müssen zum ihrem Spiel bei den s.Oliver Baskets (8-7) am Montag (19 Uhr) nach Würzburg reisen.

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Mit 200 km die schon zweitweiteste Strecke muss Phoenix Hagen überbrücken, um ebenfalls am Montag ab 19:30 Uhr bei den Artland Dragons um Sieg und Punkte zu kämpfen. Fast schon wieder Derby-Charakter haben unterdessen der am Montag um 20 Uhr auf dem Programm stehende Klassiker zwischen TBB Trier (4-11) und den Telekom Baskets Bonn (8-7) und das am Mittwoch ab 18:15 live auf SPORT1 übertragene TV-Spiel zwischen ratiopharm ulm (12-3) und dem FC Bayern München (9-6), das den Schlusspunkt unter den 16. Spieltag setzt.

Montag, 19:30 Uhr:
BBC Bayreuth (7-8) – Brose Baskets (12-2)
1325318855/img_Tibor_Pleiss_Brose_Baskets.jpgDer letzte Bayreuther Sieg (75:65 in Bamberg) im Oberfrankenderby datiert vom 14. Februar 1998, ist also schon ziemlich lange her.

Erst im letzten Jahr bestätigte sich indes, dass solche Derbys nichts für schwache Nerven sind:

Bambergs (aktuell verletzter) Spielmacher John Goldsberry und Bayreuths (heute nicht mehr zum Team gehörender) Center Jared Reiner wurden von den Referees nach einer unsportlichen Auseinandersetzung disqualifiziert.

Die Brose Baskets gewannen zwar trotzdem 74:57, verloren aber ihren Spielmacher wegen der als Folge der Disqualifikation fälligen Sperre für den nächsten Spieltag, an dem die Bamberger prompt beim späteren Absteiger Düsseldorf überraschend ihre erste Saisonniederlage kassierten.
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image_1288779294890.png Vorbericht BBC Bayreuth | Vorbericht Brose Baskets

Montag, 19:30 Uhr:
Eisbären Bremerhaven (8-7) – EWE Baskets Oldenburg (8-6)
Eher unterkühlt ging es unterdessen in der letzten Saison beim Nord-Derby in der Stadthalle Bremerhaven zu. Eisbären-Coach Douglas Spradley kommentierte die 74:87-Niederlage seiner Mannschaft vor fast genau zwölf Monaten total enttäuscht gar mit den Worten: „Ich glaube, ich habe heute an der Seitenlinie mehr Energie verbraucht als meine Spieler auf dem Parkett.“ Viel bissiger und siegeshungriger präsentierten sich die Eisbären vier Monate später im Rückspiel in Oldenburg, wo sie sich mit 83:71 nicht nur für die Hinspielniederlage revanchierten, sondern sich mit diesem Sieg letztlich auch die Teilnahme an den Playoffs sicherten. Wird der Heimvorteil auch im diesjährigen Derby keine Rolle spielen? Oder kriegt Douglas Spradley seine Eisbären diesmal schon zum Hinspiel wach?
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image_1288779294890.png Vorbericht EWE Baskets Oldenburg

Montag, 19:30 Uhr:
BG Göttingen (2-13) – New Yorker Phantoms Braunschweig (8-7)
1325318906/img_Immanuel_McElroy_New_Yorker_Phantoms_Braunschweig.jpgIn der Bilanz aus den acht bisherigen Südniedersachsen-Derbys führen die Braunschweiger, die schon in der letzten Saison in Göttingen 82:78 triumphierten, mit 5:3 Siegen.

Bei der neunten Auflage könnten zwei deutsche Spieler im Rampenlicht stehen, die die Seiten gewechselt haben.

Während Robert Kulawick sich im Sommer nach drei sehr erfolgreichen Göttinger Jahren das Trikot der New Yorker Phantoms Braunschweig überstreifte, ging der Weg des in Braunschweig aufgewachsenen Talents Philip Noch in die genau umgekehrte Richtung.

In Göttingen genießt der 22-Jährige dabei trotz zuletzt magerer Wurfquoten (3/20 aus den letzten fünf Spielen) das Vertrauen von Trainer Michael Meeks.
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image_1288779294890.png Vorbericht BG Göttingen | Vorbericht New Yorker Phantoms Braunschweig

Montag, 20:00 Uhr:
EnBW Ludwigsburg (4-10) – WALTER Tigers Tübingen (6-9)
Nachdem die Ludwigsburger das alte Jahr mit zuletzt nur einem Sieg aus den letzten zehn Spielen denkbar schlecht zu Ende gebracht haben, ruhen im ersten Spiel des neuen Jahres die Hoffnungen umso mehr auf das Schwaben-Derby, in dem die Ludwigsburger seit dem Tübinger Wiederaufstieg 2004 bis auf eine Ausnahme (82:86 vor fünf Jahren) in eigener Halle immer die Nase vorne hatten (Gesamtbilanz 12:5). Vor der 18. Auflage haben sich Vorzeichen aber dramatisch umgekehrt: Zum ersten Mal in seiner Geschichte des Schwaben-Derbys betreten die Tübinger, die von den letzten zehn Spielen sechs gewinnen konnten, am Montag das Parkett als das in der Tabelle besser platzierte Team.
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image_1288779294890.png Vorbericht EnBW Ludwigsburg | Vorbericht WALTER Tigers Tübingen

Montag, 20:00 Uhr:
LTi GIESSEN 46ers (5-10) – FRAPORT SKYLINERS (5-10)
1325318989/img_Jermareo_Davidson_FRAPORT_SKYLINERS.jpgDas Hessen-Derby hat von allen am Montag gespielten Derbys die längste Tradition.

Seit zwölf Jahren gehört der Vergleich der hessischen Rivalen schon zum Repertoire des Spielplans der Beko BBL und hat der Liga schon denkwürdige Momente beschert, zum Beispiel den Dreier zur Sirene von Rouven Roessler, der am 7. April 2007 den 62:60-Sieg der 46ers in Frankfurt perfekt machte.

Unvergessen ist dieser Sieg bei Gießener Fans aber auch, weil er bis heute der letzte Erfolg ihrer Mannschaft über die Frankfurter ist. Mit Blick auf die aktuelle Tabelle dürfte die Sporthalle Ost entsprechend heiß darauf sein, am Montag endlich einmal wieder einen Sieg im Hessen-Derby zu feiern. In 25 Spielen gelang das den 46ers bisher erst sieben Mal, kurioserweise öfter (5x) in Frankfurt als in Gießen (2x).
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image_1288779294890.png Vorbericht LTi GIESSEN 46ers | Vorbericht FRAPORT SKYLINERS

Nachschlag am Donnerstag für Bamberg und Berlin
Am Donnerstag (5. Januar) begradigen rechtzeitig vor dem 17. und letzten Hinrundenspieltag (7./8. Januar) zwei Nachholspiele vom neunten Spieltag die Tabelle: Die Brose Baskets (12-2) empfangen um 19:30 Uhr die EWE Baskets Oldenburg (8-6) zu einem interessanten Duell zweier zu Saisonbeginn (und auch heute noch) hochgehandelter Favoriten, von denen bisher aber nur die Bamberger die Erwartungen rundum erfüllen konnten. Ganz klar verteilt sind die Rollen unterdessen um 20 Uhr zwischen ALBA BERLIN (12-2) und EnBW Ludwigsburg (4-10).

image_1288779294890.png Vorbericht Phoenix Hagen

image_1288779294890.png Vorbericht s.Oliver Baskets | Vorbericht ALBA BERLIN

image_1288779294890.png Vorbericht Telekom Baskets Bonn

image_1288779294890.png Vorbericht ratiopharm ulm | Vorbericht FC Bayern München

Nachholspiele vom 9. Spieltag


image_1288779294890.png Vorbericht Brose Baskets | Vorbericht EWE Baskets Oldenburg

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