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Der 17. Spieltag der Beko BBL unter der Lupe: Endspurt um die letzten beiden noch freien Pokalplätze

Der 17. Spieltag der Beko BBL unter der Lupe: Endspurt um die letzten beiden noch freien Pokalplätze

Nachdem sich die Brose Baskets am Mittwoch im Nachholspiel gegen Oldenburg vorzeitig die inoffizielle „Herbstmeisterschaft“ gesichert haben, rückt der Fokus am 17. und letzten Spieltag der Hinrunde ganz auf den Endspurt um die Plätze in der Qualifikationsrunde ...
... um den Beko BBL-Pokal. Vier der sechs Teilnehmer stehen mit den Brose Baskets, ratiopharm Ulm, den Artland Dragons und ALBA BERLIN bereits fest. Alle vier beenden die Hinrunde selbst dann auf jeden Fall unter den ersten Sechs, wenn sie in kein Spiel mehr gewinnen.

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Somit sind im Teilnehmerfeld für die drei Anfang Februar ausgespielten Ausscheidungsspiele (Auslosung am Rande des Beko BBL ALLSTAR Days) nur noch zwei Plätze frei, um die sich vier in der Tabelle vor dem letzten Spieltag auf den auf den Rängen 5 – 8 mit je neun Siegen punktgleich drängelnde Teams streiten. Die bessere Ausgangslage haben dabei eindeutig die EWE Baskets Oldenburg und die New Yorker Phantoms Braunschweig – nicht nur, weil sie am 17. Spieltag im Gegensatz zu ihren Konkurrenten München und Würzburg in eigener Halle antreten.

Die Chancen der beiden Aufsteiger s.Oliver Baskets und FC Bayern München sind deutlich geringer, weil sie auswärts antreten müssen und zudem auch in den meisten der noch möglichen Dreier- oder Vierervergleiche nicht so gut aussehen. Keine Chance mehr auf den sechsten Platz haben die Eisbären Bremerhaven, die zwar mit einem Sieg am 17. Spieltag noch zum oben genannten Quartett aufschließen können, in allen dann zum Tragen kommenden Direktvergleichen (bis hin zum theoretisch noch möglichen Sechservergleich, wenn auch noch Bonn dazukommt) aber jeweils das Nachsehen hätten.

Samstag, 19:30 Uhr:
New Yorker Phantoms Braunschweig (9-7) – BBC Bayreuth (7-9)
1325757401/img_Immanuel_McElroy_New_Yorker_Phantoms_Braunschweig_2.jpgDie New Yorker Phantoms befinden sich am Samstag in einer vergleichsweise komfortablen Situation, denn sie haben es komplett in der eigenen Hand, sich mit einem Heimsieg die Pokal-Teilnahme zu sichern.

In allen dann möglichen Konstellationen sind die Niedersachsen auf Platz fünf oder sechs.

Die Hiobsbotschaft vom Ausfall ihres Topscorers Rich Melzer mit einem gebrochenen Finger könnte aber gegen die angesichts ihrer aufsteigenden Form endlich auch nach Auswärtserfolgen dürstenden Bayreuther für Verunsicherung im Team von Trainer Sebastian Machowski sorgen.

Bei einer Niederlage wären die Phantoms darauf angewiesen, dass mindestens zwei der drei Mitkonkurrenten ebenfalls ihre Spiele verlieren.
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image_1288779294890.png Vorbericht New Yorker Phantoms Braunschweig | Vorbericht BBC Bayreuth

Samstag, 20:00 Uhr (live auf SPORT1):
Brose Baskets (14-2) – FC Bayern München (9-7)
Der Auswärtsfluch (mittlerweile 1:8) verfolgt den FC Bayern München nicht nur weiter, er wird auch immer gemeiner. „So brutal kann Basketball sein,“ kommentierte Dirk Bauermann die Niederlage durch den kuriosen Ulmer Buzzer-Dreier am Mittwoch. Ob sein Team sich nun aber ausgerechnet beim „Herbstmeister“ von diesem Fluch befreien kann? Ein Sieg in Bamberg ist aber zwingend notwendig, um die Hoffnung des Aufsteigers auf die Pokal-Teilnahme am Leben zu halten. Damit nicht genug: Gleichzeitig darf auch höchstens ein Team aus dem Trio Oldenburg, Braunschweig und Würzburg ebenfalls gewinnen. Der Faden, an dem sie Münchener Pokal-Hoffnungen hängen, könnte kaum dünner sein.
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image_1288779294890.png Vorbericht Brose Baskets | Vorbericht FC Bayern München

Sonntag, 17:00 Uhr:
WALTER Tigers Tübingen (6-10) – s.Oliver Baskets (9-7)
1325757596/img_Tyrone_Nash_WALTER_Tigers_Tuebingen_2.jpgAuch der andere Aufsteiger offenbart eine merkwürdige Diskrepanz zwischen dem starken Auftreten in eigener Halle (8:1) und dem auf fremden Parkett (1:6).

Um den Pokaltraum weiter zu träumen, müssen auch die s.Oliver Baskets ihre Auswärtsschwäche ablegen – ausgerechnet bei den vom früheren Würzburger Spieler Igor Perovic trainierten Tübingern, die ihre letzten vier Heimspiele alle gewonnen haben!

Den s.Oliver Baskets reicht dabei ein eigener Sieg alleine nicht, um noch auf den Pokalzug aufzuspringen. Zusätzlich müssen noch mindestens zwei der drei Mitkonkurrenten (München, Oldenburg und Braunschweig) ihre Spiele verlieren. Auch die Würzburger Pokalchancen sind damit eher gering.
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image_1288779294890.png Vorbericht WALTER Tigers Tübingen | Vorbericht s.Oliver Baskets

Sonntag, 17:00 Uhr:
Telekom Baskets Bonn (8-8) – Artland Dragons (12-4)
Beide Teams haben ihr Pokal-Ticket schon in der Tasche und stehen am Sonntag somit nicht ganz so unter Erfolgsdruck wie manche andere Teams im oberen Mittelfeld der Tabelle. Das „Koch-Duell“ zwischen den von den Gebrüdern Koch trainierten Mannschaften, das schon am 24./25. März beim TOP FOUR um den Beko BBL an gleicher Stelle erneut auf dem Programm stehen könnte, erlebt dabei am Sonntag seine dritte Auflage. In der letzten Saison teilten beide brüderlich die Siege – jeder durfte zu Hause gewinnen. Am Sonntag könnte damit aber Schluss sein, denn die Artland Dragons kommen mit neun Siegen aus den letzten zehn Spielen als „Team der Stunde“ favorisiert zu den Bonnern, die ihre letzten vier Heimspiele verloren haben und zudem noch einmal ohne den gesperrten Zvonko Buljan auskommen müssen.
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image_1288779294890.png Vorbericht Telekom Baskets Bonn | Vorbericht Artland Dragons

Sonntag, 18:00 Uhr:
EWE Baskets Oldenburg (9-7) – TBB Trier (5-11)
Die Oldenburger haben in der Hinrunde gegen die vier Topteams durchweg hohe Niederlagen (mindestens mit –18) 1325757678/img_Dru_Joyce_TBB_Trier.jpgkassiert, sind aber trotzdem Fünfter weil sie sich gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte schadlos gehalten haben. Am Sonntag benötigen die Oldenburger genau einen solchen Sieg, um sich aus eigener Kraft für den Pokal zu qualifizieren. Einzige theoretische Einschränkung:

Wenn ALBA BERLIN seine letzten beiden Heimspiele verliert und gleichzeitig Bayern und Braunschweig gewinnen und Würzburg verliert, hilft den EWE Baskets auch ein Sieg über Trier nicht weiter. (Anm. d. Redaktion: ALBA BERLIN gewann am Donnerstagabend sein Heimspiel gegen die EnBW Ludwigsburg mit )

Bei einer Niederlage beenden die Oldenburger nur dann die Hinrunde unter den ersten Sechs, wenn von den drei Mitkonkurrenten Braunschweig, Bayern und Würzburg mindestens zwei ebenfalls ihre Spiele verlieren.
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image_1288779294890.png Vorbericht EWE Baskets Oldenburg

Was steht sonst noch auf dem Programm?
Drei Sonntagsspiele des 17. Spieltages haben definitiv nichts mit dem Kampf um die Pokalteilnahme zu tun, was aber nicht heißt, dass es dort auch spannend werden könnte: ratiopharm ulm (13-3), das um 16 Uhr die LTi GIESSEN 46ers (5-11) empfängt, ist bereits für den Pokal qualifiziert während die Hessen ganz andere Sorgen haben. Die gleiche Konstellation gibt es auch um 17 Uhr beim Gastspiel der BG Göttingen (2-14) bei ALBA BERLIN (11-5/10-6).

Die sich allmählich aus ihrer Krise befreienden FRAPORT SKYLINERS (6-10) haben unterdessen um 17 Uhr gegen EnBW Ludwigsburg (6-10/5-11) schon den Anschluss ans Mittelfeld im Visier. In Hagen will Phoenix Hagen (6-10) vor eigener Kulisse die hohe 59:109-Pleite in Quakenbrück gegen die Eisbären Bremerhaven (8-8) möglichst schnell vergessen. Aber auch die Norddeutschen haben angesichts ihrer „Festtags-Bilanz“ von 1:3 Siegen etwas gutzumachen.

image_1288779294890.png Vorbericht ALBA BERLIN | Vorbericht BG Göttingen

image_1288779294890.png Vorbericht FRAPORT SKYLINERS | Vorbericht EnBW Ludwigsburg

image_1288779294890.png Vorbericht Phoenix Hagen | Vorbericht Eisbären Bremerhaven

Noch zwei freie Plätze: Spannender Kampf um die letzten Tickets zur Teilnahme an der Qualifikationsrunde


Bereits vor dem letzten Hinrundenspieltag in der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL) haben sich die Brose Baskets (28:4 Punkte), ratiopharm ulm (26:6), die Artland Dragons (24:8) und ALBA BERLIN (22:10) die Teilnahme an der Qualifikationsrunde des Pokalwettbewerbs gesichert. Welche zwei weiteren Teams das Qualifikations-Sextett vervollständigen, entscheidet sich am kommenden Wochenende – am 8. Januar 2012 endet mit dem 17. Spieltag die Hinrunde. In Frage kommen die New Yorker Phantoms Braunschweig, die EWE Baskets Oldenburg, die s.Oliver Baskets und der FC Bayern München. Die bessere Ausgangslage haben dabei eindeutig die New Yorker Phantoms Braunschweig und die EWE Baskets Oldenburg – nicht nur, weil sie in eigener Halle antreten.

Die Chancen der s.Oliver Baskets und des FC Bayern München sind deutlich geringer, weil sie auswärts antreten müssen und zudem auch in den meisten der noch möglichen Vergleiche schlechter platziert wären. Keine Chance mehr auf den sechsten Platz haben die Eisbären Bremerhaven, die zwar mit einem Sieg noch zum oben genannten Quartett aufschließen können, in allen dann zum Tragen kommenden Vergleichen (bis hin zum theoretisch noch möglichen Sechservergleich, sollte auch noch Bonn - die aber als Ausrichter bereits qualifiziert sind - hinzu kommen) aber jeweils das Nachsehen hätten.
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