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Der 28. Spieltag unter der Lupe: Duell der Einser – Wood gegen Brown und Günther gegen Jordan

Der 28. Spieltag unter der Lupe: Duell der Einser – Wood gegen Brown und Günther gegen Jordan

Eine Woche vor dem TOP FOUR um den Pokal geht die Beko BBL noch einmal in die Vollen. In allen acht Spielen vom Wochenende stehen entweder brisante Playoff-Entscheidungen zur Debatte oder es geht um wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Bremerhaven (gegen Bamberg), Bonn (in Ulm) und Oldenburg (am Samstag um 20 Uhr gegen Berlin - live auf SPORT1) müssen gegen die drei Topteams punkten, um ihre Playoff-Chancen zu wahren.
Im Duell der Aufsteiger Bayern München gegen s.Oliver Baskets steht eine Vorentscheidung über die Plätze fünf und sechs an. Am Tabellenende haben alle akut vom Abstieg bedrohten Klubs- Ludwigsburg (gegen Bayreuth), Hagen (gegen Braunschweig), Gießen (in Göttingen) und Trier (gegen Tübingen) - die Chance, sich mit einem Sieg etwas Luft zu verschaffen. Abgerundet wird der 28. Spieltag am Dienstag in Quakenbrück mit der Begegnung der Artland Dragons gegen die FRAPORT SKYLINERS.

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Samstag, 19:00 Uhr:
ratiopharm ulm (2) – Telekom Baskets Bonn (8)
Eine Woche vor dem TOP FOUR um den Pokal der Beko BBL Pokal haben beide Trainer keine Mühe, sich voll auf die Liga zu konzentrieren. Zu wichtig ist es für beide, die schwer erkämpften aktuellen Platzierungen zu verteidigen. „Um Zweiter zu werden, haben wir hart gearbeitet. Den Platz geben wir nicht so schnell wieder her“, sagt Headcoach Thorsten Leibenath. Die Schlüsselduelle gegen Bonn finden dabei auf den Positionen eins und fünf statt: Schaffen es Per Günther und Tommy Mason-Griffin, mit vereinten Kräften die Kreise des besten Assistgebers der Liga, Jared Jordan (8,4 APG), zu stören und wird umgekehrt John Bryant auch gegen den routinierten Chris Ensminger seinen Schnitt von 9,6 Rebounds halten? Beim 101:84 für Ulm im Hinspiel gelang dies gut:



Samstag, 19:00 Uhr:
BG Göttingen (18) – LTi GIESSEN 46ers (15)
Die Lage der Göttinger am Tabellenende ist so aussichtslos, dass die Niedersachsen quasi unbeschwert aufspielen können und genau das praktizierten sie am Mittwoch in Frankfurt - dank des bisher verrücktesten Gamewinners dieser Saison durch Matt Buzzer, ähh Bauscher - mit Erfolg:



Auf der anderen Seite ist der Zwang zum Erfolg auf Seiten der Gießener riesig und Trainer Björn Harmsen tut gut daran, den Druck abzubauen: „Wir müssen uns auf das Spiel freuen. Wir müssen mit Lockerheit auftreten“, fordert er. Aber das ist leichter gesagt als getan, wenn man im Hinterkopf hat, dass man im Kampf um den Klassenerhalt die Punkte beim Schlusslicht nun wirklich nicht liegen lassen darf - zumal alle direkten Konkurrenten an diesem Wochenende Heimspiele haben und Gießen selber zuletzt in eigener Halle gegen München verloren hat:



Samstag, 20:00 Uhr:
TBB Trier (14) – WALTER Tigers Tübingen (12)
Da es auswärts offenbar nicht klappt mit dem Gewinnen (Triers Bilanz lautet hier 2:12), müssen die Moselstädter ihre fehlenden Punkte zum Klassenerhalt wohl in eigener Halle holen, wo man mit 7:5 Siegen sogar eine positive Bilanz aufweist. Chancen, daheim zu punkten, gibt es noch genug, denn von den letzten acht Begegnungen spielen die Trierer fünf daheim. Den Anfang machen die WALTER Tigers Tübingen, die in dieser Saison auch auswärts (3:10) ihrer zu Hause gezeigten Form (9:5) hinterherlaufen. „Tübingen spielt mit viel Finesse. Da müssen wir clever spielen und uns gut vorbereiten“, sagt Henrik Rödl. Am Mittwoch spielfrei, hatte der TBB-Coach eine ganze Woche Zeit, um sein Team auf dieses nächste Spiel vorzubereiten und so die 65:85-Niederlage aus dem Hinspiel wett zu machen:



Samstag, 20:00 Uhr (live auf Sport1):
EWE Baskets Oldenburg (9) - ALBA BERLIN (3)
Drei Spiele haben die Oldenburger seit dem Trainerwechsel absolviert: Einem furiosen Sieg über Bremerhaven und einer desolaten Schlappe in Würzburg folgte am Mittwoch ein 89:96 gegen die Brose Baskets, in dem die EWE Baskets sich achtbar aus der Affäre zogen. Oldenburgs neuer Trainer Ralph Held sah „genug, auf dem wir aufbauen können, aber zu wenig, worauf man sich ausruhen kann. Wir müssen besser werden.“ Viel Zeit dafür haben die Oldenburger auf ihrem neunten Platz aber nicht mehr, denn drei Tage nach dem Meister kommt der Vizemeister in die EWE Arena. Berlins Headcoach Gordon Herbert sieht sein Team nach acht Siegen in Folge wieder auf einem aufsteigenden Ast: „Das Spiel in Oldenburg ist eine echte Nagelprobe, um zu sehen, wie gut wir schon wieder sind.“ Aber besonders Adam Chubb und Bobby Brown werden als frühere Albatrosse sehr motiviert sein, Berlin mit einer Niederlage zurück in die Hauptstadt zu schicken. Außerdem kommt es auf der Eins zum TV-Duell zwischen Ligatopscorer Brown und MVP DaShaun Wood – besser geht es nicht!



Sonntag, 16:00 Uhr:
FC Bayern München (6) – s.Oliver Baskets (5)
Pünktlich vor dem prestigeträchtigen Derby haben die beiden Aufsteiger ihren Rhythmus gefunden. „Würzburg hat nach dem Sieg gegen uns im Hinspiel gefeiert, als wenn sie eine Meisterschaft gewonnen hätten,“ hat Dirk Bauermann die in Würzburg erlittene 55:64-Niederlage des FC Bayern vom 23. Dezember nicht vergessen: „Da haben wir etwas gutzumachen und natürlich tut es gut, wenn man mit vier Siegen in Folge in ein solches Spitzenspiel geht.“ So wie die Bayern haben auch die Würzburger ihre ihnen lange nachgesagte Auswärtsschwäche abgelegt. „Auswärtsspiele haben viel mit Selbstvertrauen zu tun,“ glaubt Würzburgs Trainer John Patrick: „Ich denke, wir haben jetzt genug Erfahrungen gesammelt, um den ‚Auswärtsfluch’ zu vergessen.“ Das 73:81 in Berlin war in der Tat Würzburgs erste Auswärtsniederlage im Jahr 2012. In diesem Duell zweier Teams, deren Fokus auf der Defense liegt, wird es für die Gastgeber darauf ankommen, ob sie den Münchner Frontcourt mit Jared Homan (16,2 Punkte im Schnitt über die vergangenen vier Siege) und Chevon Troutman (20,2) ähnlich gut kontrollieren können wie beim Hinspielsieg:



Sonntag, 16:00 Uhr:
Eisbären Bremerhaven (10) – Brose Baskets (1)
Diese zwei Wochen - mit vier Niederlagen und einem Absturz auf den zehnten Tabellenplatz innerhalb von zwölf Tagen – wird Trainer Douglas Spradley in keiner guten Erinnerung behalten. Anfang März waren die Eisbären noch Sechster, dann folgte ein Nackenschlag nach dem nächsten: Ein-Punkt-Niederlage in Berlin, eine Klatsche im nachgeholten Nord-Derby in Oldenburg, das Heimspiel gegen Bonn in einer katastrophalen zweiten Hälfte verloren, das geplatzte Comeback von Kapitän Torrell Martin und zuletzt eine Niederlage in Tübingen, dessen Trainer Igor Perovic hinterher fast entschuldigend zugestand: „Ich weiß auch nicht, wie wir dieses Spiel gewinnen konnten!“ Geben die Brose Baskets den dezimierten Eisbären am Sonntag den Rest?

Ludwigsburg und Hagen mit dem Rücken zur Wand
Am Tabellenende greifen am Sonntag (17 Uhr) die beiden neben der BG Göttingen am stärksten vom Abstieg bedrohten Klubsin eigener Halle nach dem rettenden Strohhalm, wobei Phoenix Hagen (7-19 Siege) mit den New Yorker Phantoms Braunschweig den stärkeren Gegner in der Halle hat. EnBW Ludwigsburg (7-20) wittert entsprechend die Chance, mit einem Sieg gegen BBC Bayreuth Boden gut machen. Die Schwaben verlieren ihre Spiele im Schnitt mit nur acht Zählern Differenz und damit viel knapper als alle anderen Mannschaften im unteren Tabellendrittel (Hagen verliert seine Spiele z. B. im Schnitt mit 17 Punkten Differenz). Allein viermal zogen die Schwaben schon mit nur einem Punkt den Kürzeren (Hagen dagegen verliert seine Spiele zumeist zweistellig). In der Endabrechnung können die Ludwigsburger sich für diese Niederlagenkosmetik aber nichts kaufen. Da zählen nur Siege.

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