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Der 3. Spieltag: Neuauflage des Playoff-Dramas in München, Bonn und Bayreuth kämpfen um...

Der 3. Spieltag: Neuauflage des Playoff-Dramas in München, Bonn und Bayreuth kämpfen um...

Was für ein wilder Saisonstart: Die Skyliners verlieren in Ludwigsburg mit 18 Punkten Differenz, um drei Tage später in Quakenbrück zu gewinnen. Würzburg verliert gegen Bayreuth, um dann in Bremerhaven 75:50 zu triumphieren. Die ersten beiden Spieltage haben noch einmal unterstrichen, dass die Beko BBL in dieser Saison so unberechenbar ist wie noch nie. Wetten, dass auch der dritte Spieltag wieder einige Überraschungen auf Lager hat? Im brisantesten Spiel treffen in der Neuauflage des letztjährigen Playoff-Viertelfinales in München der FC Bayern und die Artland Dragons aufeinander.

19:00 Uhr: s.Oliver Baskets – LTi GIESSEN 46ers


Jeder Würzburger Fan hatte nach der enttäuschenden Vorstellung beim Heimdebüt eine Reaktion des Teams erwartet, aber der 75:50-Triumph in Bremerhaven übertraf wohl auch die Hoffnungen der kühnsten Optimisten. „Unsere Devise war, vor allem in der Verteidigung zuzulegen“, verriet Marcel Schröder das Geheimnis hinter der radikalen Wandlung seiner Mannschaft. Auch am Mittwoch muss der Würzburger Headcoach wohl wieder auf die verletzten Chris McNaughton und Maximilian Kleber auskommen. Mit den Gießenern kommt allerdings ein Gegner in die s.Oliver Arena, der sich schon am ersten Spieltag in Hagen als Spielverderber erwiesen hat und seine Haut auch am Wochenende beim 71:81 gegen den FC Bayern durchaus teuer verkaufte (LaQuan Prowell mit 19 Punkten, darunter 5/6 Dreier).

19:30 Uhr: FC Bayern München – Artland Dragons


Die Bayern sind beim 81:71-Sieg in Gießen, angeführt von einem starken Steffen Hamann (11 Punkte und acht Assists), vor allem über den Kampf zum Erfolg gekommen. Der Bayern-Spielmacher hat sich damit rechtzeitig zur Neuauflage des letztjährigen Playoff-Viertelfinales zwischen dem FC Bayern und den Artland Dragons zurückgemeldet. In der Serie herrschte nach einer umstrittenen Szene zwischen Hamann und dem damaligen Artland-Spielmacher David Holston eine mehr als vergiftete Atmosphäre. Trotz einer Sperre Holstons für zwei Spiele setzten sich die Dragons am Ende mit 3:2 durch. Die Gäste aus Quakenbrück haben aktuell aber andere Sorgen als sich an diese alten Geschichten zu erinnern. Trainer Stefan Koch muss nach den beiden Auftaktpleiten einen kompletten Fehlstart befürchten: „Vor allem, was wir im defensiven Bereich zeigen, ist zu schwach.“ Falls die Wogen im Audi Dome doch wieder hoch schlagen sollten, gibt es einige Kandidaten, die schlichten können. Der letztjährige Quakenbrücker Brandon Thomas trägt jetzt genauso das Bayern-Trikot wie der frühere Artland-Spielmacher Tyrese Rice, der zudem seit gemeinsamen College-Jahren (Boston) dick mit Quakenbrücks neuem Topscorer MarQez Haynes befreundet ist, der auf seiner Homepage schreibt: „Immer wenn ich einen Rat brauche, rufe ich Rese an!“

19:30 Uhr: FRAPORT SKYLINERS – Mitteldeutscher BC


Dass man nicht unbedingt viel Zeit benötigt, um ein Team auf Vordermann zu bringen, hat Frankfurts Trainer Muli Katzurin bewiesen, dessen FRAPORT SKYLINERS am Samstag beim 89:80 in Quakenbrück ein ganz anderes Gesicht zeigte als drei Tage zuvor in Ludwigsburg. Großen Anteil daran hatte übrigens der eigentlich nur wegen der aktuellen Personalprobleme aus der zweiten Mannschaft aufgerückte Larry Wright, der sich mit 21 Punkten eindrucksvoll für „höhere Aufgaben“ empfahl. Beim Aufsteiger MBC, der sowohl in Bonn als auch gegen Hagen gar nicht einmal so schlecht aussah, um dann doch zu verlieren, wartet Trainer Silvano Poropat darauf, dass der Knoten endlich platzt: „Wir müssen alles tun, dass es beim nächsten Spiel besser klappt.“

19:30 Uhr: Phoenix Hagen – New Yorker Phantoms Braunschweig


Vor allem eine im Vergleich zum ersten Spieltag deutlich bessere Wurfquote verhalf Hagen, angeführt von David Bell (mit 27 Punkten Topscorer des 2. Spieltags) am Samstag in Weißenfels zum ersten Saisonsieg. Trainer Ingo Freyer zeigte sich unter dem Strich glücklich, aber noch nicht zufrieden: „Das war in okay, aber nicht toll.“ Gegen die Braunschweiger wird es nicht genügen, gut zu treffen, denn die Niedersachsen um Casey Mitchell (7/11 Dreier), Dennis Schröder (4/6) und Miah Davis (4/7) sind das aus der Distanz mit insgesamt 26 Dreiern an den ersten beiden Spieltagen (bei einer Erfolgsquote von 45 Prozent) mit Abstand heißeste Team der Liga.

19:30 Uhr: Eisbären Bremerhaven – ratiopharm ulm


Philipp Schwethelm kehrt zurück in die Arena, in der er 2010/11 die bisher beste Saison seiner Karriere gespielt hat, welche die Eisbären sogar in die Playoffs führte (wo der Nationalspieler Topscorer seiner Mannschaft gegen Bamberg war). Bevor das neue Bremerhavener Team an die Playoffs denken kann, hat Trainer Douglas Spradley gemessen an der 50:75-Heimpleite gegen Würzburg noch viel Arbeit vor sich. Aber auch bei den Ulmern war Trainer Thorsten Leibenath nach der Niederlage gegen Ludwigsburg alles andere als zufrieden: „Wir haben heute zu keinem Zeitpunkt guten Basketball gespielt.“ Einer muss aber am Mittwoch gewinnen – notfalls geht es für die Ulmer, bei denen John Bryant schon nach zwei Spieltagen wieder Topscorer und bester Rebounder ist, wie beim Beko BBL Champions Cup und in den ersten beiden Punktspielen zum vierten Mal in Folge in die Verlängerung.

19:30 Uhr: Telekom Baskets Bonn – BBC Bayreuth


Ein etwas unerwartetes Spitzenspiel zweier noch ungeschlagener Mannschaften steigt im Bonner Telekom Dome – unerwartet vor allem bezüglich der jungen Bayreuther Mannschaft, die trotz einer von diversen Verletzungen überschatteten Preseason gut in die Saison gestartet ist. Dabei wurden zwei mit größeren Erwartungen in die Saison gestartete Gegner (Würzburg und Tübingen) auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Maßgeblichen Anteil an diesen ersten Erfolgen hatte das junge deutsche Spielmacher-Duo Simon Schmitz und Nicolai Simon sowie der 23-jährige Peter Zeis, der am Samstag Tübingen mit 4/6 Dreiern überraschte. Werden die am Wochenende spielfreien Bonner, bei denen sich beim Auftaktsieg gegen den MBC US-Forward Kyle Weems als der erhoffte „gute Fang“ (Trainer Michael Koch) erwiesen hat, das nächste Opfer der Franken?

Ludwigsburg, Bamberg sowie Berlin ungeschlagen und spielfrei


Drei der fünf noch ungeschlagenen Mannschaften müssen am Mittwoch nicht um ihre weiße Weste fürchten, weil ihre Spiele auf spätere Termine verlegt wurden. So mussten die Brose Baskets (2-0 Siege) und ALBA BERLIN (1-0) ihre Spiele gegen Trier bzw. Tübingen wegen der in dieser Woche startenden Euroleague auf den 19. Dezember verschieben. Die Neckar RIESEN Ludwigsburg (2-0) empfangen Oldenburg erst in einer Woche (Mittwoch, 17. Oktober). Die Ludwigsburger könnte das an diesem Mittwoch um die Tabellenspitze bringen, wenn Bayreuth (2-0) in Bonn gewinnt oder wenn die Bonner ihr Heimspiel mit mehr als 18 Punkten Differenz gewinnen.

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