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Der 31. Spieltag unter der Lupe: Ulm gegen Berlin - der Showdown um den zweiten Platz

Der 31. Spieltag unter der Lupe: Ulm gegen Berlin - der Showdown um den zweiten Platz

Nachdem die Brose Baskets mehr oder weniger als Gewinner der Punktrunde feststehen, rückt am 31. Spieltag der Beko BBL der Kampf um den zweiten Tabellenplatz in den Fokus. In der ratiopharm arena kommt es dabei am Mittwoch (11. April, 20 Uhr) zwischen den auf den Plätzen zwei und drei punktgleichen Teams von ALBA BERLIN und ratiopharm ulm zum großen und wohl auch entscheidenden Showdown. Einen Vorgeschmack auf die Playoffs gibt es am Mittwoch auch in Bamberg (gegen Würzburg) und in Braunschweig (gegen München). Am Tabellenende wird unterdessen weiter der zweite Absteiger gesucht: Gießen (8-22 Siege) empfängt Trier, Hagen (8-22) muss nach Frankfurt und Ludwigsburg (9-21) empfängt die Artland Dragons.
Mittwoch, 19:30 Uhr:
New Yorker Phantoms Braunschweig (7) – FC Bayern München (6)
Am Osterwochenende nicht bis zur letzten Minute voll gefordert, sollten beide Mannschaften viel Energie für dieses wichtige Duell übrig haben. „Wir haben mit Blick auf die englische Woche einige Spieler schonen können“, sagte Braunschweigs Trainer Sebastian Machowski nach dem Spiel gegen Göttingen mit Hinblick auf die Bayern. Während ein weiterer Heimsieg für die Braunschweiger (16-13 Siege) angesichts eines harten Restprogramms (ausschließlich Gegner von den oberen acht Plätzen) wichtig wäre, um entscheidende Punkte für die Playoff-Teilnahme zu erringen, wäre beim FC Bayern München (19-11) ein Erfolg bei einem Gegner aus der oberen Tabellenhälfte nicht nur Balsam auf die geschundene Auswärtsseele, sondern könnte auch endgültig die Playoff-Teilnahme sichern. Aber bereits das Hinspiel war eine hart umkämpfte Nummer:



Mittwoch, 19:30 Uhr:
Brose Baskets (1) – s.Oliver Baskets (5)
Das Franken-Derby dürfte trotz der Würzburger Pläne für eine neue Arena zu den entspannteren Paarungen des 31. Spieltags zählen. Die Brose Baskets stehen spätestens seit dem Auswärtssieg in Quakenbrück so gut wie sicher als Erster der Punktrunde fest und Würzburg hat seit Ostern das Playoff-Ticket auch rechnerisch in der Tasche. Zwar haben die s.Oliver Baskets sogar noch eine kleine Chance, auf den vierten Platz vorzurücken. Die ist aber wegen des gegen die Artland Dragons verlorenen direkten Vergleichs eher klein, so dass Trainer John Patrick die restlichen Spiele wohl vorrangig zur Vorbereitung auf die Playoffs nutzen wird. Nachdem sein Team in Trier in der Offensive den Ball sehr gut bewegt und mit 18 Assists geglänzt hat, schickt Würzburgs Trainer dabei gleich eine Warnung an die Konkurrenz: „Inzwischen sind wir eine Mannschaft, die nicht nur gut verteidigen kann.“

Mittwoch, 19:30 Uhr:
FRAPORT SKYLINERS (9) – Phoenix Hagen (17)
Haben die beiden Kontrahenten vier Tage nach ihren letzten Schlüsselspielen den Kopf schon wieder frei für das nächste genauso wichtige Spiel? Die FRAPORT SKYLINERS haben erst kürzlich erfahren, wie schwer das sein kann, als sie vier Tage nach ihrem Beinahe-Sieg in Berlin (Niederlage nach Verlängerung) daheim gegen Göttingen verloren. Entsprechend fordert Sportdirektor Kamil Novak seine Mannschaft auf, sich gegen Jacob Burtschis altes Team aus Hagen genauso zu konzentrieren wie gegen Oldenburg. In Hagen muss Trainer Ingo Freyer nach der unglücklichen Niederlage im dramatischen Abstiegs-Derby gegen Ludwigsburg moralische Aufbauarbeit leisten: „Wir haben immer noch vier weitere Spiele, in denen wir es aus eigener Kraft schaffen können.“ Nach dem Spiel in Frankfurt empfangen die Hagener noch Bayreuth und Gießen, spielen auswärts in Göttingen und haben damit nach wie vor das leichteste Restprogramm am Tabellenende.

Mittwoch, 20:00 Uhr:
LTi GIESSEN 46ers (16) – TBB Trier (14)
Beide Kontrahenten trennen nur zwei Siege, aber während die Trierer nur noch einen Sieg benötigen, um bezüglich des Klassenerhalts endgültig auch rechnerisch auf der sicheren Seite zu sein, steht den Gießenern mit dem früheren Trierer Barry Stewart als aktuellem Topscorer (13,5 Punkte im Schnitt) das Wasser bis zum Hals. Die Hessen müssen anschließend noch nach Würzburg und Hagen und empfangen in eigener Halle Bonn. Angesichts einer solch bedrohlichen Lage wird Gießens Trainer auch nach der – sogar ohne den geschonten Elvir Ovcina – gezeigten starken Leistung in Berlin (siehe Video unten) nicht übermütig: „Dort hatten wir nichts zu verlieren. Aber gegen Trier erwartet uns eine ganz andere Ausgangslage. Da spielen wir zu Hause gegen einen ebenbürtigen Gegner.“ Dessen Trainer Henrik Rödl beobachtet unterdessen mit Sorge die offensive Ladehemmung seines Teams: „Wir können im Moment die freien Würfe nicht nutzen.“ Triers Dreierquote aus den vergangenen acht Spielen beträgt magere 17 Prozent!



Mittwoch, 20:00 Uhr:
EnBW Ludwigsburg (15) – Artland Dragons (4)
Die Ludwigsburger können mit einem Sieg einen vielleicht schon entscheidenden Schritt für den Klassenerhalt tun, während Quakenbrück bei einer Niederlage seinen vierten Platz riskiert. Die Ludwigsburger, die am vergangenen Spieltag ausgerechnet im Schicksalsspiel in Hagen ihren ersten Auswärtssieg unter Dach und Fach brachten, präsentierten sich in den letzten fünf Heimspielen bei knappen Niederlagen gegen Berlin und München sowie hohen Siegen über Frankfurt, Göttingen und Bayreuth schon seit längerem nicht mehr wie ein Absteiger. Bei den Artland Dragons können drei Siege aus den vergangenen acht Spielen (gegen Bayreuth sowie in Trier und Göttingen) nicht darüber hinweg täuschen, dass die Norddeutschen ihren verlorenen Faden noch nicht wiedergefunden haben. „Wir müssen aufhören, in kurzer Zeit eigene Fehler anzuhäufen“, fordert Trainer Stefan Koch.

Mittwoch, 20:00 Uhr:
ratiopharm ulm (3) – ALBA BERLIN (2)
Drei Siege Rückstand auf den Ersten und vier Siege Vorsprung auf den Vierten: ALBA BERLIN und ratiopharm ulm steuern im Gleichschritt auf das direkte Duell um den zweiten Tabellenplatz in der Abschlusstabelle der Beko BBL zu. Während ALBA danach noch nach Tübingen und Bamberg muss und daheim Braunschweig empfängt, haben die Ulmer (in Oldenburg sowie gegen Trier und Würzburg) das leichtere Restprogramm und würden sich im Erfolgsfall gegen Berlin den zweiten Platz wohl kaum noch nehmen lassen.
Umgekehrt würden die Hauptstädter sich bei einem Sieg mit dem dann gewonnenen direkten Vergleich aber genauso nachhaltig auf dem zweiten Platz etablieren. „Alles deutet darauf hin, dass dieses Spiel wohl über den zweiten Platz entscheidet“, freut sich ALBA-Trainer Gordon Herbert auf sein erstes Gastspiel in der neuen ratiopharm arena und legt seinen Ärger nach dem knappen Spiel am Sonntag gegen Gießen zu den Akten: „Vielleicht war es ganz gut, dass wir am Ende für den Sieg richtig kämpfen mussten.“ Bis zur letzten Minute kämpfen mussten auch die Ulmer am Samstag im Derby gegen Tübingen, bei dem einmal mehr John Bryant mit 21 Punkten und elf Rebounds den Unterschied ausmachte. Bei der 58:89-Klatsche im Hinspiel in Berlin fehlte der US-Center mit seinem obligatorischen Double-Double noch an allen Ecken und Enden:



Tübingen, Bayreuth und Göttingen als Spielverderber?
Die WALTER Tigers Tübingen und BBC Bayreuth haben seit dem Wochenende auch rechnerisch weder Playoff-Chancen noch Abstiegssorgen, die BG Göttingen steht als erster Absteiger fest. Alle drei spielen am 31. Spieltag folglich allenfalls noch als potenzielle Spielverderber eine Rolle. Die Tübinger treten um 19:30 bei den Telekom Baskets Bonn an, die eine Heimniederlage im Kampf um die Playoff-Tickets weit zurückwerfen würde. Zum Auswärtssieg verdammt sind gar die Eisbären Bremerhaven und die EWE Baskets Oldenburg, die nur noch im Playoff-Rennen bleiben, wenn sie alle restlichen vier Spiele gewinnen und besser platzierte Konkurrenten gleichzeitig patzen. Die Eisbären treten um 19:30 Uhr in Göttingen an, die EWE Baskets zur selben Zeit in Bayreuth.

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