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Der 32. Spieltag unter der Lupe: FC Bayern München gegen die Brose Baskets aus Bamberg...

Der 32. Spieltag unter der Lupe: FC Bayern München gegen die Brose Baskets aus Bamberg...

Drei Spieltage vor dem Ende der Punktrunde hat sich mit Bamberg, Ulm, Berlin und Quakenbrück ein Quartett an der Tabellenspitze abgesetzt, welches mit großer Wahrscheinlichkeit in dieser Reihenfolge (mit Heimvorteil) ins Viertelfinale gehen wird. Dahinter hat neben den s.Oliver Baskets nun auch der FC Bayern München sein Playoff-Ticket in der Tasche, so dass das TV-Spiel zwischen den Bayern und dem Meister am Sonntag (ab 16:45 Uhr live auf Sport1) einen echten Vorgeschmack auf die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft gibt, wo die beiden Kontrahenten aber frühestens im Halbfinale aufeinander treffen können.
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Bis zum Ende spannend bleibt unterdessen der Kampf um die letzten beiden noch freien Playoff-Plätze, um die sich vor allem das Trio Braunschweig, Frankfurt und Bonn bewirbt. Auch die Eisbären Bremerhaven haben aber noch eine kleine Chance. Am Tabellenende wird es wohl genauso bis zum letzten Spieltag dauern, bis der zweite Absteiger gefunden ist. Hier sind Hagen, Gießen und Ludwigsburg die heißesten Kandidaten, aber auch TBB Trier ist noch nicht ganz auf der sicheren Seite. Von den Ansetzungen her dürfte der 32. Spieltag die betreffenden Kandidaten auf den Rängen sieben bis zehn wie auch auf den Plätzen 14 bis 17 am Wochenende erst einmal eher näher zusammen als auseinander rücken lassen.

Samstag, 19:00 Uhr:
Phoenix Hagen (17) – BBC Bayreuth (13)
Vor der „englischen Woche“ schien Phoenix Hagen im Abstiegskampf mit einem vergleichsweise leichten Restprogramm die besten Karten zu haben. Aber eine unglückliche Heimniederlage gegen EnBW Ludwigsburg, eine böse 47:92-Klatsche in Frankfurt und nicht zuletzt neue Verletzungssorgen (Zygimantas Jonusas musste am Mittwoch mit einer Rückenverletzung passen) lassen die Sorgenfalten bei Trainer Ingo Freyer größer werden, zumal mit Gießen ein anderer direkter Konkurrent am Mittwoch gepunktet hat. Mit jetzt einem Sieg Rückstand auf die nächsten Konkurrenten Ludwigsburg und Gießen wird auch das leichte Restprogramm (zu Hause gegen Bayreuth und Gießen, auswärts in Göttingen) zu einer Nervensache. Ob die Bayreuther, die am Mittwoch mit einem Heimsieg über Oldenburg den Klassenerhalt auch rechnerisch sichergestellt haben, in dieser Situation wirklich ein leichter Gegner sind?

Samstag, 19:00 Uhr:
s.Oliver Baskets (6) – LTi GIESSEN 46ers (16)
Während die s.Oliver Baskets, für die es nur noch darum geht, ob sie als Fünfter oder Sechster in die Playoffs gehen, entsprechend entspannt in ihr letztes Heimspiel der Punktrunde gehen, steigt bei den LTi GIESSEN 46ers die Spannung. „Wir dürfen uns nicht darauf verlassen, dass die Konkurrenz patzt“, sagt Trainer Björn Harmsen und beurteilt das Restprogramm nicht mehr anhand der Tabelle: „Zum Ende einer Saison hin hat nicht mehr alles den Anschein wie auf dem Papier. Manche Mannschaften sind müde, manche schonen sich etwas.“ Mit anderen Worten: Auch beim Sechsten hat der Abstiegskandidat seine Chance, wenn der größere Erfolgsdruck bei den Gießenern auch zu größerem Siegeswillen und erhöhter Konzentration führt, was sich schon am Mittwoch gegen Trier mit einer Dreierquote von 64 Prozent (14/22) auszahlte. Allerdings müssten die 46ers dann konzentrierter auftreten als im Hinspiel:



Samstag, 20:00 Uhr:
Artland Dragons (4) – New Yorker Phantoms Braunschweig (7)
Die Artland Dragons haben nach dem Sieg im Verlängerungskrimi von Ludwigsburg ihren vierten Platz mehr oder weniger sicher, suchen aber immer noch ihre gute Form, die das Team von Trainer Stefan Koch bis in den Februar hinein auszeichnete. Selbst die Artland Arena ist nicht mehr die Festung, die sie lange war: Von den letzten vier Heimspielen haben die Dragons nur eines (gegen Gießen) gewonnen. Zwar waren die anderen Gegner (Ulm, Frankfurt und Bamberg) alle nicht aus Pappe, aber trotzdem wäre es wichtig, im letzten Heimspiel vor den Playoffs wieder Heimstärke zu beweisen. Die Gäste aus Braunschweig ächzen beim Kampf um einen Platz in der Playoff-Runde weiter unter einem harten Restprogramm. Das wiegt doppelt schwer, weil die Phantoms sich gerade gegen Playoff-Kandidaten schwer tun: Von 15 bisherigen Spielen gegen Teams aus den Top10 hat Braunschweig nur drei gewonnen. Setzt sich dieser Trend fort, müssen die Braunschweiger ihre Playoff-Träume begraben.

Sonntag, 16:00 Uhr:
Eisbären Bremerhaven (10) – EnBW Ludwigsburg (15)
Die Eisbären wollen ihren Traum von den Playoffs nicht zu den Akten legen. „Wir haben erst dann keine Chance mehr, wenn rechnerisch nichts mehr möglich ist,“ spornt Trainer Douglas Spradley sein Team zum Endspurt an, der neben Ludwigsburg noch ein Heimspiel gegen die Artland Dragons und ein Gastspiel in München umfasst. Wenn alle Spiele gewonnen werden und gleichzeitig besser platzierte Kontrahenten patzen, könnte es noch klappen. Unter ähnlichem Erfolgsdruck steht EnBW Ludwigsburg, das es dabei aber immer noch in der eigenen Hand hat, den Klassenerhalt zu schaffen. „Wir dürfen nicht warten, dass uns das Glück in die Hände fällt“, lautet die Marschroute von Trainer Steven Key vor den Spielen in Bremerhaven, gegen Würzburg und in Oldenburg: „Wir müssen uns den Sieg einfach nehmen.“ Wie viele Siege die Ludwigsburger noch benötigen, hängt von den Resultaten der Konkurrenz ab.

Sonntag, 16:45 Uhr (live auf Sport1):
FC Bayern München (5) – Brose Baskets (1)
Die Brose Baskets stehen seit Mittwoch als Gewinner der Punktrunde fest, aber auch in München könnte die Stimmung nicht besser sein, denn der Aufsteiger hat seit Mittwoch das lange ersehnte Playoff-Ticket endlich sicher in der Tasche. Und jetzt kommt der Meister in den Audi-Dome, wo 14:1 Heimsiege der Bayern gegen die Bamberger Auswärtsbilanz von 13:3 Siegen stehen. Schon im Hinspiel in Bamberg zog sich der Aufsteiger am 17. Spieltag achtbar aus der Affäre und unterlag nur 77:89(siehe Video unten). Ähnlich teuer verkauften sich in Bamberg bisher nur Ludwigsburg (84:95) und Ulm (59:64), was die erfolgsverwöhnten Brose Baskets aber offenbar schon als „Majestätsbeleidigung“ empfanden und deshalb in den Rückspielen besonders gnadenlos zur Sache gingen. Bamberg überrollte die Ludwigsburger in deren Halle 101:69 und gewann in Ulm 102:74! Droht dem FC Bayern (mit Dirk Bauermann, Steffen Hamann und Demond Greene als früheren Bambergern) jetzt eine ähnliche Machtdemonstration des Meisters?



Sonntag, 17:00 Uhr:
TBB Trier (15) – FRAPORT SKYLINERS (8)
Seit den Heimsiegen über Bayern, Oldenburg und Tübingen, die das Team von den gröbsten Abstiegsorgen befreiten, ist bei den Moselstädtern die Luft plötzlich raus: 51:73 gegen Quakenbrück, 65:79 in Bonn, 61:75 gegen Würzburg und am Mittwoch 66:80 in Gießen lautet die jüngste Bilanz. Zwar wurde das Hinspiel in Frankfurt gewonnen, aber sollte den zuletzt vier Niederlagen eine fünfte gegen die FRAPORT SKYLINERS folgen, steht das eigentlich schon verjagte Abstiegsgespenst plötzlich auch in Trier wieder vor der Tür. Die Frankfurter haben unterdessen ihre letzten vier Spiele allesamt gewonnen und stehen damit erstmals in der Saison auf einem Playoff-Platz. Ende gut, alles gut? Trainer Muli Katzurin zeigt sich cool: „Ich mache mir keine Gedanken über die Playoffs und denke weiter von Spiel zu Spiel.“ Mit einem Sieg in Trier könnten die FRAPORT SKYLINERS sogar Braunschweig (falls die Phantoms verlieren sollten) vom siebten Platz verdrängen.

Tübinger Schützenhilfe für Ulm? Tigers gegen ALBA, Ulm in Oldenburg und Göttingen in Bonn
Auf Schützenhilfe aus Trier (gegen Frankfurt) und Quakenbrück (gegen Braunschweig) hoffen die Telekom Baskets Bonn, die sich nach ihrer Heimniederlage gegen Tübingen am Sonntag (17 Uhr) gegen die BG Göttingen keinen weiteren Fehltritt in eigener Halle leisten dürfen. Erst vor einer Woche lieferten sich ratiopharm ulm und die WALTER Tigers Tübingen im Schwaben-Derby einen spektakulären Schlagabtausch, aber werden die Tübinger am 32. Spieltag dem Erzrivalen vielleicht sogar unter die Arme greifen? Wenn die Tigers nämlich am Samstag um 19 Uhr gegen ALBA den siebten Heimsieg in Folge landen, dann hat Ulm nach dem Sieg gegen Berlin (siehe Video unten) seinen zweiten Platz endgültig in der Tasche und könnte sich am Sonntag (18 Uhr) in Oldenburg sogar eine Niederlage erlauben, ohne den zweiten Platz noch zu gefährden. Gewinnen hingegen die Berliner, werden sie am Sonntag natürlich Oldenburg die Daumen drücken.

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