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Der 4. Spieltag: Halbfinal-Revival im Artland und Ulm, Erster Bayreuth empfängt den Zweiten...

Der 4. Spieltag: Halbfinal-Revival im Artland und Ulm, Erster Bayreuth empfängt den Zweiten...

Das kommende Wochenende weckt Erinnerungen an das letztjährige Playoff-Halbfinale, denn exakt die beiden Paarungen Ulm - Würzburg sowie Artland Dragons - Brose Baskets erleben am 4. Spieltag der Beko BBL eine Neuauflage. Ende Mai in den Playoffs gewannen Bamberg und Ulm jeweils 3:0. Heute, fünf Monate später, stehen aber ganz andere Mannschaften vorne: Der Tabellenführer BBC Bayreuth empfängt am Samstag den Zweiten Ludwigsburg zum Spitzenspiel. Das TV-Spiel zwischen dem Aufsteiger Mitteldeutscher BC und FC Bayern München rundet den hochinteressanten Spieltag am Montag (20 Uhr, live auf Sport1) ab.

Sa, 19:00 Uhr: ratiopharm ulm (2:1) - s.Oliver Baskets (2:1)


Per Günther wird vor diesem Spiel als MLP („beliebtester Spieler“) der letzten Saison mit dem Pascal-Roller-Award geehrt, was natürlich perfekt passt, denn die letztjährige Halbfinalserie gegen die Würzburger krönte die tolle Saison des Ulmer Spielmachers, der in den drei Spielen gegen die s.Oliver Baskets nicht weniger als 54 Punkte erzielte. Da konnte auch Chester Frazier mit seinem (von den Referees nicht gewerteten) Zauberwurf Per Günther nicht die Show stehlen.



Die Neuauflage am Samstag geschieht unter erschwerten Bedingungen, denn den Ulmern fehlen Sebastian Betz und voraussichtlich auch noch einmal Keaton Nankivil, den Würzburgern Chris McNaughton und Maxi Kleber. Was übrig bleibt, spricht auf dem Papier für die Gastgeber, bei denen der MVP John Bryant als Topscorer, bester Rebounder und Shotblocker der Beko BBL auch in dieser Saison eine Bank ist. Zudem scheint endlich auch bei Allan Ray (31 Punkte in Bremerhaven) der Knoten geplatzt zu sein.

Sa, 19:30 Uhr: BBC Bayreuth (3:0) – Neckar RIESEN Ludwigsburg (2:0)


Dieses Spitzenspiel hatte vor zwei Wochen sicher keiner auf der Rechnung, aber wer wie Ludwigsburg in Ulm gewinnt oder wie Bayreuth in Würzburg und Bonn, steht nicht zufällig an der Tabellenspitze. Wer konnte auch erwarten, dass die Neuzugänge Kammron Taylor (18,5 Punkte pro Spiel) und Lucca Staiger (17,5) bei den Schwaben auf Anhieb so einschlagen? Noch überraschender ist auf der anderen Seite bei den Bayreuthern, wie effektiv die beiden jungen Deutschen Nicolai Simon (am Mittwoch 4/7 Dreier in Bonn) und Simon Schmitz auf den Positionen eins und zwei helfen, die verletzungsbedingten Ausfälle der US-Guards Kevin Hamilton und Nate Rohnert zu kompensieren. Ein Highlight dieses Spitzenspiels dürfte somit das Wiedersehen zwischen Nico Simon und Lucca Staiger sein, die einst als jugendliches Traum-Duo in Ehingen die deutsche Basketball-Gemeinde verzückten.

Sa, 19:30: New Yorker Phantoms Braunschweig (1:2) – Telekom Baskets Bonn (1:1)


„Das verlorene Heimspiel müssen wir am Wochenende gegen Braunschweig wieder reinholen“, forderte Bonns Trainer Michael Koch am Mittwoch nach der Bonner Heimniederlage gegen Bayreuth. Die Braunschweiger haben aber laut Kapitän Nils Mittmann andere Pläne: „Wir werden am Samstag voll angreifen und unseren ersten Heimsieg feiern.“ Nur einer von beiden wird sein Versprechen halten können. Die Serie spricht dabei für die Phantoms: Die Niedersachsen, deren neuer Spielmacher Miah Davis einst für Bonn, aber noch nie im Telekom Dome spielte, haben in der Beko BBL ihre letzten vier Punktspiele gegen die Bonner gewonnen.

Sa, 20:00 Uhr: LTi GIESSEN 46ers (1:2) – Eisbären Bremerhaven (0:3)


Basketball ist ganz einfach: Der Ball muss in den Korb. Geht er regelmäßig nicht rein, steht man am Tabellenende wie die Eisbären mit der aktuell schwächsten Wurfquote der Liga (38,4 Prozent in drei Spielen). Bei den Gießenern flutscht das Leder – vor allem beim Rückkehrer Ryan Brooks (60 Prozent, 6/12 Dreier) und bei LaQuan Prowell (53 Prozent, 8/12 Dreier) mit 46,7 Prozent deutlich besser durch die Reuse.

Sa, 20:00 Uhr: EWE Baskets Oldenburg (1:1) – WALTER Tigers Tübingen (0:2)


Für die Tübinger ist die ohnehin schon schwierige Aufgabe im Norden durch die beiden Auftaktniederlagen gegen Trier und Bayreuth besonders brisant geworden: „Um dort etwas Zählbares mitnehmen zu können, müssen wir eine herausragende Mannschaftsleistung abrufen“, sagt Trainer Igor Perovic, der auf seinen wichtigen US-Guard Vaughn Duggins verzichten muss (Außenbandriss im Sprunggelenk). Nach der letzten Saison, als die Tübinger ihre ersten sechs Spiele verloren, wollte Perovic vor allem einen solchen Fehlstart in die Saison, wie er jetzt schon wieder droht, eigentlich vermeiden.

So, 15:00 Uhr: Artland Dragons (1:2) – Brose Baskets (2:0)


Nach dem von Bryce Taylors Buzzerbeater besiegelten Auswärtscoup in München (siehe Video) sieht die Saison in Quakenbrück schon wieder viel freundlicher aus. Mit der enormen Leistungssteigerung des gesamten Teams gehen die Dragons plötzlich viel optimistischer in die Neuauflage des letztjährigen Halbfinales, obwohl die Bamberger vor einer Woche beim 75:68 in Oldenburg unter schwierigen Umständen (ohne Goldsberry und Ogilvy) ein eindrucksvolles Statement abgegeben haben. Am Sonntag werden die Bamberger erstmals in der Beko BBL auf ihren neuen Center Latavious Williams zählen können. Dabei wird ihnen aber der Euroleague-Trip nach Barcelona vom Freitag noch in den Knochen stecken. Ob Trainer Chris Fleming da überhaupt die Rückkehr „ nach Hause“ genießen kann?



So, 17:00 Uhr: TBB Trier (1:1) – FRAPORT SKYLINERS (1:2)


Für beide Kontrahenten begann die Saison verrückt. Die Spiele, in denen man sich am ehesten etwas ausgerechnet hatte, gingen verloren. Die eher schwierigen Aufgaben (Trier in Tübingen und Frankfurt in Quakenbrück) wurden gewonnen. So wie die Frankfurter bei ihrem Sieg in Quakenbrück mit dem aus der zweiten Mannschaft hoch geholten Larry D. Wright einen überraschenden Matchwinner (5/8 Dreier) präsentierten, explodierte auch auf Seiten der Trierer in den ersten beiden Spielen mit dem jungen Center Andreas Seiferth (17 Punkte gegen Braunschweig und 11+8 in Tübingen) ein bislang noch nicht so häufig im Rampenlicht stehender Akteur.

So, 17:00 Uhr: ALBA BERLIN (1:0) – Phoenix Hagen (2:1)


Obwohl die Hagener an der Spree gewöhnlich böse unter die Räder kommen (-26, -30 und –28 hieß es bisher), besucht Trainer Ingo Freyer seinen ehemaligen Club immer wieder gerne, zumal dort jetzt sein alter Kumpel Sasa Obradovic an der Seitenlinie steht, mit dem zusammen er einst den Korac Cup gewann. Angesichts der zuletzt von den Hagenern gezeigten Leistungen wird die anschließende Niederlage vielleicht auch nicht ganz so hoch ausfallen wie bei den bisherigen drei Gastspielen.

Mo, 20:00 Uhr: Mitteldeutscher BC (1:2) – FC Bayern München (1:2)


Nach dem Auswärtssieg am Mittwoch in Frankfurt kann der Neuling um US-Forward Kelly Beidler (14,7 Punkte und 6,7 Rebounds pro Spiel) viel entspannter in das Spiel gegen den prominenten Gast gehen. Die angeschlagenen Münchener müssen sich jetzt auf einen heißen Tanz im „Wolfsbau“ einstellen – gegen einen schwer auszurechnenden Gegner ohne Stars, der mit seiner unorthodoxen Spielweise immer für eine Überraschung gut ist. Der MBC nimmt viele Dreier (23 pro Spiel). Auch die langen Leute scheuen sich nicht, von außen draufzuhalten. Gerade für die zuletzt kritisierte Münchener Verteidigung wird das ein interessanter Test.

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