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Der MVP John Bryant im Zeitungsinterview:

Der MVP John Bryant im Zeitungsinterview: "Ich war zur falschen Zeit am falschen Ort!"

Vergangene Saison wurde der Ulmer Center teilweise noch belächelt, weil er so gar nicht wie ein Profisportler daherkam. Nachm straffem Fitnessprogramm dominierte John Bryant diese Saison und wurde zum wertvollsten Spieler der Saison 2011/12 gekürt. Sebastian Schmid von der Südwest Presse traf ihn zum Interview über seine Leistungsexplosion, seine Wurfwettbewerbe gegen seinen Headcoach Thorsten Leibenath, den Messerangriff auf ihn und die Chancen der Ulmer in den Playoffs.
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Ulm ist Ihre erste Station außerhalb den USA. Haben Sie Heimweh?
BRYANT: Ein wenig vermisse ich meine Familie. Als ich aufs College bin, war es nur eine Stunde von zuhause weg. Aber als ich in der D-League (Nachwuchsliga der nordamerikanischen Profiliga NBA; Anm. d. Red.) gespielt habe, bin ich auf die andere Seite des Landes nach Pennsylvania gezogen. Auch wenn es nur für vier Monate war, war das ein guter Test. Langsam habe ich mich aber an das Leben hier gewöhnt und je länger ich hier bin, desto einfacher fällt es mir.

Ihre Freundin Casey Monteith, eine Fitness-Trainerin, ist mit Ihnen nach Ulm gezogen. Auf dem College hatten Sie massive Gewichtsprobleme, wogen 175 Kilo (bei 2,11 Meter Körpergröße; Anm. d. Red). Hilft Ihnen Ihre Freundin Ihr Gewicht zu halten?
BRYANT: Ja, wir arbeiten das ganze Jahr daran, kochen und ernähren uns gesund mit viel Reis, Hühnchen und Pasta. Das war auch der Schlüssel, um an Gewicht zu verlieren und es nun auf einem konstanten Niveau zu halten. Casey ist zudem meine persönliche Trainerin. Wir trainieren zuhause mit Flexi-Bar-Stäben und machen Core-Training.

Mit dem Verlust der Kilos wurden Ihre Leistungen immer besser. Nun sind Sie der beste Spieler der Bundesliga. Wie fühlt sich das an?
BRYANT: Es fühlt sich großartig an. Es ist eine Ehre der MVP (Most Valuable Player; Anm. d. Red.) dieser großartigen Liga zu sein, in der es so viele gute Spieler gibt. Ich habe mich in meiner Karriere aber noch nie groß um Auszeichnungen gekümmert. Es behindert einen nur, wenn man ins Spiel geht und denkt: "Ich muss so und so viele Punkte machen und so und so viele Rebounds holen." Mit dem Gewichtsverlust und meiner besseren Kondition kann ich nun länger auf dem Spielfeld stehen und alles dafür tun, dass das Team gewinnt. Es macht einfach viel mehr Spaß, wenn man gewinnt. Nichtsdestotrotz ist die Auszeichnung eine große Ehre.

Sie werfen nach dem Training immer noch ein paar Dreier gegen Ihren Trainer Thorsten Leibenath. Wie steht es in dem Wettbewerb?
BRYANT: Ich führe.

Haben Sie um etwas gewettet?
BRYANT: Um nichts Bestimmtes. Wir werden noch was ausmachen, der Verlierer wird irgendwas Lustiges machen müssen.

Das gesamte Interview aus der Südwest Presse gibt es hier!

John Bryant im Video-Portrait:



John Bryant und Per Günther beim ALLSTAR Day 2012:



Und natürlich die drei Teile des legendären Horse-Wettbewerbs zwischen John und Per:





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