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Der zweite Spieltag der Beko BBL unter der Lupe: Wer wird neuer Tabellenführer - Oldenburg oder...

Der zweite Spieltag der Beko BBL unter der Lupe: Wer wird neuer Tabellenführer - Oldenburg oder...

Kaum hat sich die Aufregung über einige überraschende Resultate des ersten Spieltags gelegt, da steht schon der zweite Spieltag vor der Tür. Da der Tabellenführer ALBA BERLIN am Wochenende etwas anderes vorhat (Berlin gegen Dallas am Samstag ab 19:45 Uhr live auf Sport1), wird die Beko BBL am Wochenende auf jeden Fall einen neuen Spitzenreiter bekommen. Im Spitzenspiel treffen dabei am Sonntag (16:30 Uhr, live auf Sport1) mit den EWE Baskets Oldenburg und den Brose Baskets zwei Kandidaten aufeinander, die sich mit hohen Siegen am Mittwoch eine gute Basis für einen Sprung an die Tabellenspitze geschaffen haben. Auch in Ulm stehen sich mit ratiopharm ulm und den Neckar RIESEN Ludwigsburg zwei am Mittwoch siegreiche Kontrahenten gegenüber.

Sa, 19:00 Uhr: ratiopharm ulm – Neckar RIESEN Ludwigsburg


Beim Verlängerungssieg in Braunschweig noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen, geht der Vizemeister auch ins Schwaben-Derby mit Verletzungssorgen. Sebastian Betz und Keaton Nankivil werden am Samstag definitiv nicht zur Verfügung stehen. Umso mehr hofft Trainer Thorsten Leibenath, wenigstens wieder auf Dane Watts zurückgreifen zu können, damit John Bryant (23 Punkte + 10 Rebounds in Braunschweig) und Daniel Theis (18 + 10) am Brett etwas entlastet werden. Die Ludwigsburger um Kammron Taylor (20 Punkte am ersten Spieltag) und Nationalspieler Lucca Staiger (elf) hoffen auf eine ähnlich hohe Trefferquote wie am Mittwoch (56,5 Prozent gegen Frankfurt, drittbester Wert des ersten Spieltags).

Sa, 19:30 Uhr: BBC Bayreuth – WALTER Tigers Tübingen


Ein Überraschungssieger (73:67 in Würzburg) trifft auf einen überraschenden Verlierer (66:77 gegen Trier) des ersten Spieltags. Die Tübinger um Josh Young (22 Punkte am Mittwoch), die in den Augen ihres Trainers Igor Perovic beim Heimdebüt an ihrer eigenen Nervosität gescheitert sind, werden diese am Samstag ablegen müssen, wenn sie nicht erneut mit einem kompletten Fehlstart in die Saison gehen wollen. Bei den Bayreuthern will Topscorer Bryan Bailey (19 Punkte in Würzburg) möglichst seinen Spitzenplatz in der Turnover-Statistik (9) an jemand anderen übergeben. Abzuwarten bleibt, ob Headcoach Marco van den Berg wieder mit den beiden deutschen Guards Simon Schmitz und Nico Simon (in der vergangenen Saison noch für Tübingen aktiv) startet?

Sa, 20:00 Uhr: TBB Trier – New Yorker Phantoms Braunschweig


Beide Mannschaften haben mit Nate Linhart (Trier) und Immanuel McElroy (Braunschweig) nur jeweils einen ihrer großen Leistungsträger aus der vergangenen Saison im Team behalten und sind nach einem solchen Umbruch zu diesem frühen Saisonzeitpunkt entsprechend verwundbar. Umso wichtiger wäre es für die Trierer, wenn man im ersten Heimspiel an die gute Leistung vom Mittwoch (77:66 in Tübingen) anknüpfen könnte. Die Braunschweiger um Casey Mitchell (21 Punkte, 4/5 Dreier am Mittwoch) drohen nach der unglücklichen Auftaktniederlage gegen Ulm hingegen bei einer weiteren Niederlage schon früh in eine ungemütliche Position abzustürzen. Mit Triers Sebastian Doreth und Braunschweigs Dennis Schröder treffen zwei deutsche Nachwuchsguards aufeinander, die für ihre Klubs von der Bank kommen.

Sa, 20:00 Uhr: LTi GIESSEN 46ers – FC Bayern München


Nach dem total verpatzten Heimdebüt vom Mittwoch stehen die Münchener in Gießen schon mächtig unter Druck. Sportdirektor Marko Pesic moniert den mangelnden Fitnessstand der Mannschaft, den man aber bis zum Wochenende nicht wird beheben können. Eine Niederlage beim Außenseiter würde die ohnehin schon schlechte Stimmung an der Isar sicher weiter anheizen. Die mit einem Auswärtssieg in Hagen gut in die neue Saison gestarteten Gießener, die mit Ryan Brooks (25 Punkte) den Topscorer und mit Center Ben Ortner den besten Rebounder (15) und den besten Wurfblocker des ersten Spieltags stellen, können auf der anderen Seite umso unbeschwerter in die Partie gehen – wohl wissend, dass die Kulisse in der Sporthalle Ost gegen den FC Bayern noch heißer sein wird als sie das ohnehin schon zu sein pflegt.

So, 16:30 Uhr: EWE Baskets Oldenburg – Brose Baskets


Schon seit Wochen gilt diese Paarung als das Highlight des zweiten Spieltags und der Saisonauftakt am Mittwoch bestätigte diese Einschätzung. So wie die EWE Baskets am Mittwoch mit dem souveränen neuen Spielmacher Dru Joyce (11 Punkte und neun Assists) den FC Bayern zerlegt haben, brauchen sie sich auch nicht vor dem Deutschen Meister zu fürchten. Die Bamberger bewiesen beim 85:68 über Bremerhaven am Mittwoch mit 22 Punkten durch Maik Zirbes, dass sie notfalls auch einen Ausfall wie den des Centers A. J. Ogilvy kompensieren können. In Oldenburg wird neben Ogilvy aber auch John Goldsberry fehlen, der sich am Mittwoch erneut verletzt hat und die Reise in den Norden nicht mitmacht. Auch der neue, von Oklahoma City Thunder ausgeliehene US-Center Latavious Wilson wird am Sonntag noch nicht zur Verfügung stehen.

Verlierer unter sich: Bremerhaven – Würzburg, MBC – Hagen und Artland - Frankfurt


In drei Begegnungen treffen am zweiten Spieltag sechs Mannschaften aufeinander, die am Mittwoch mit einer Niederlage in die neue Saison gestartet sind. Naturgemäß stehen damit vor allem die mit überraschenden Heimniederlagen gestarteten s.Oliver Baskets (am Sonntag um 16 Uhr bei den Eisbären Bremerhaven) und Phoenix Hagen (am Samstag um 19:30 Uhr beim Mitteldeutschen BC) unter Erfolgsdruck. Nicht zu beneiden sind aber auch die FRAPORT SKYLINERS, die erst am dritten Spieltag ihr Heimdebüt geben und vorher am Samstag um 20:00 Uhr bei den Artland Dragons antreten müssen. Die werden sich nach der 62:94-Klatsche in Berlin genötigt sehen, sich vor den eigenen Fans mit einer deutlich besseren Leistung zu rehabilitieren.
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