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Die „Stunde der Wahrheit“ in der EuroChallenge: Bonn und Oldenburg benötigen Siege

Die „Stunde der Wahrheit“ in der EuroChallenge: Bonn und Oldenburg benötigen Siege

Für die drei deutschen Vertreter in der EuroChallenge schlägt in dieser Woche am Dienstag (21. Februar) die „Stunde der Wahrheit“. Einzig die Artland Dragons haben ihren Platz im Playoff-Viertelfinale bereits sicher. Mit einem Sieg vor den Toren Moskaus bei Triumph Ljubertsy können sich die Quakenbrücker auch den Gruppensieg in der Gruppe L und damit den Heimvorteil in der Serie „best of three“ sichern.
Für die drei deutschen Vertreter in der EuroChallenge schlägt in dieser Woche am Dienstag (21. Februar) die „Stunde der Wahrheit“. Einzig die Artland Dragons haben ihren Platz im Playoff-Viertelfinale bereits sicher. Mit einem Sieg vor den Toren Moskaus bei Triumph Ljubertsy können sich die Quakenbrücker auch den Gruppensieg in der Gruppe L und damit den Heimvorteil in der Serie „best of three“ sichern.

Einen Sieg, um überhaupt die nächste Runde zu erreichen, benötigen die Telekom Baskets Bonn, die in der Gruppe J am Dienstag beim aktuellen französischen Pokalsieger Chalon antreten. Die EWE Baskets Oldenburg erhalten zur selben Zeit Besuch aus Frankreich und müssen dieses Heimspiel gewinnen, um ihre Chancen auf das Erreichen der nächsten Runde zu wahren.

Im Eurocup spielt ALBA BERLIN unterdessen am Dienstag um 20.00 Uhr (live auf TV Berlin) sein letztes Eurocup-Heimspiel. Mit 0:4 Siegen in der Gruppe L vorzeitig abgeschlagen, spielen die Berliner gegen Benetton Treviso nur noch „um die Ehre“. Ganz anders die Italiener, die noch einen Sieg benötigen, um die nächste Runde zu erreichen oder um sogar Gruppensieger zu werden.

EuroChallenge, Dienstag, 16.30 Uhr:
„Plattes“ Artland zu Gast bei Russlands „Team der Stunde“
Die Artland Dragons stehen in der wahrscheinlich schwersten Gruppe der EuroChallenge ungeschlagen an der Tabellenspitze. Der Preis, den die Quakenbrücker dafür zahlen, ist aber hoch: „Zum ersten Mal in der Saison habe ich das Gefühl, dass wir wirklich müde und ein Stück weit leer sind – sicher auch wegen des vielen Reisens“, klagte Trainer Stefan Koch am Samstag nach der hohen Niederlage in Berlin. Am Montag geht es – direkt von Berlin aus und ohne die angeschlagenen Akteure Darren Fenn und David Holston – auf die nächste Reise nach Russland, wo um 16.30 Uhr das vom früheren russischen Nationalspieler und ehemaligen Berliner Vasili Karasev betreute Triumph Ljubertsy wartet.

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In der Hinrunde ohne Sieg, haben die Russen am vierten Spieltag mit einem 79:77 in Izmir den letzten Strohhalm ergriffen. Vier Siege in Folge, die Ljubertsy in der russischen Liga (Beko PBL) als „Team der Stunde“ bis auf den dritten Platz vorrücken ließen, deuten darauf hin, dass die Artland Dragons im Südosten der Region Moskau auf einen besser aufgestellten Gegner treffen als beim 83:74 im Hinspiel. Am Samstag machte der Klub auch beim 83:99 eine gute Figur: „Hier macht nicht jeder 83 Punkte“, war Vasili Karasev zufrieden. Am besten punkteten US-Forward Davon Jefferson (22), der kanadische Center Kyle Landry (15) und der 18-jährige Trainersohn Sergej Karasev (15). Auch der serbische Neuzugang Lazar Trifunovic bekam seine ersten Minuten.




EuroChallenge, Dienstag, 20.00 Uhr:
Oldenburg vs. Roanne: Wer steckt dicker in der Krise?
Beim vor fünf Wochen in Frankreich von Chorale Roanne mit 86:80 gewonnenen Hinspiel gingen viele Beobachter davon aus, die beiden Gruppenfavoriten zu sehen. Tatsächlich stehen Roanne (3-1) und Oldenburg (2-2) auch vor dem Rückspiel noch an der Spitze der Gruppe I, aber der Lack der Favoriten hat einige Schrammen bekommen. Beide Teams stecken unübersehbar in einer spielerischen Krise, müssen in ihren nationalen Ligen nach zuletzt nur einem Sieg aus den zurückliegenden vier Spielen um ihre Playoff-Teilnahme zittern – und beide Mannschaften haben in der EuroChallenge ihre Spiele gegen Ventspils verloren und damit einen „lachenden Dritten“ aufgebaut. Die EWE Baskets müssen dieses Spiel gewinnen (am besten mit mehr als sechs Punkten Differenz), um ihre Viertelfinalchancen zu wahren.

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Die Franzosen kommen schwer angeschlagen nach Oldenburg, nachdem sie als Gastgeber des französischen Pokalturniers „Semaine d’As“ ein Desaster erlebt haben: Roanne schied gleich im Viertelfinale mit 55:64 gegen Gravelines aus, da man sich in der zweiten Halbzeit von der harten Gangart des Gegners und umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen aus dem Konzept hatte bringen lassen. Trainer Luka Pavicevic, der seinen entnervten neuen Spielmacher Rashad Wright nach sieben Ballverlusten auf die Bank holen musste, kassierte zudem ein technisches Foul; und der erboste Vereinspräsident Emmanuel Brochet erklärte gleich nach dem Spiel seinen Rücktritt aus allen Liga-Gremien und kündigte zudem an, dass er sich am Ende der Saison ganz aus dem Basketballgeschäft zurückziehen werde.

Die Partie wird am Dienstag im Live-Stream unter zu sehen sein. Ein Vorbericht findet sich zudem unter .


EuroChallenge, 20.30 Uhr: Elan Chalon – Telekom Baksets Bonn
Bonns Gegner Chalon: Vom Pokalsieg beflügelt oder erschöpft?
Der Schein in der Gruppe J trügt ein wenig. Zwar stehen die Telekom Baskets mit 3:1 Siegen auf Platz eins, aber die Bonner haben kein Heimspiel mehr in einer Gruppe, in der es bisher nur Heimsiege gab und in der – wenn sich dieser Trend fortsetzt – am Ende alle vier Kandidaten mit 3:3 Siegen dastehen könnten. Dann würde das Korbverhältnis entscheiden. Der bisherige Stand lautet hier: Chalon +25, Bonn +16, Szolnok +8, Aalst –45. Um ohne solche tückischen Rechenspiele die nächste Runde zu erreichen, müssen die Bonner eines ihrer letzten beiden Auswärtsspiele gewinnen, die es aber beide in sich haben. Gegen Chalon war schon der 91:89-Sieg im Hinspiel mehr als glücklich.
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Am Wochenende bewies der Zweite der französische Liga zudem mit dem souveränen Gewinn des französischen Pokalturniers „Semaine d’As“ in Roanne, dass er sich aktuell in bestechender Form und auf Meisterkurs befindet. Nach dem 92:84 im Viertelfinale gegen Paris-Levallois überrollte Chalon im Halbfinale Nancy 106:66 und bewies im Traumfinale der beiden punktgleichen Tabellenführer gegen Gravelines, dass man auch in einer Verteidigungsschlacht bestehen kann. Mit Nationalspieler Steed Tchicamboud (15), Malcolm Delaney (12), den zum „MVP“ des Turniers gekürten US-Forward Blake Schilb (13), den ehemaligen Frankfurter Ilian Evtimov (12) und dem nigerianischen Center Alade Aminu (13) konnte Trainer Greg Beugnot sich beim 73:66 auf eine bärenstarke erste Fünf verlassen.


Eurocup, Dienstag, 20.00 Uhr (live auf TV Berlin):
ALBA BERLIN vs. Benetton Treviso: Pechvogel gegen Glückspilz
Die TOP16-Runde hat ALBA BERLIN in dieser Saison kein Glück gebracht. Ohne Center war in der wahrscheinlich schwersten Gruppe nichts zu holen. Einen besseren Draht zum Schicksal hatte da Benetton Treviso und ihr Trainer Aleksandar Djordjevic, die sich in dieser Saison geradezu darauf spezialisiert haben, Spiele mit dem letzten Wurf zu entscheiden. Man schaue sich nur an, mit welch verrücktem Buzzer Beater die Italiener das Schlüsselspiel der Gruppe L bei Lokomotiv Kuban Krasnodar gewannen:



Im Folgenden ein kleiner Tipp an die Berliner, wie man Treviso schlägt. Ist zwar schon fünf Jahre alt, funktioniert aber vielleicht noch immer:


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