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Die Beko BBL gratuliert DBB-Ehrenpräsident Manfred Ströher zu seinem 75. Geburtstag

Die Beko BBL gratuliert DBB-Ehrenpräsident Manfred Ströher zu seinem 75. Geburtstag

Der größte Triumph in der deutschen Basketball-Geschichte fiel in seine Amtszeit: Als die deutsche Nationalmannschaft 1993 in der Münchner Olympia-Halle überraschend Europameister geworden war, stand Manfred Ströher an der Spitze des Deutschen Basketball Bundes (DBB).
Den historischen Erfolg erlebte der gebürtige Bad Kreuznacher vor Ort mit – neun Jahre, nachdem er das Amt des DBB-Präsidenten von Anton Kartak übernommen hatte, war Basketball-Deutschland auf dem europäischen Gipfel angekommen.

1332515179/img_Stroeher_2.jpgEin nicht immer einfacher Weg, denn Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts war die Sportart längst noch nicht so populär wie heute. Deutschland hatte sich zwar für die Olympischen Spiele 1992 in Barcelona und die EM im eigenen Land qualifiziert, aber 1989 und 1991 fanden die Europameisterschaften ohne die DBB-Auswahl statt. Zudem waren unmittelbar vor den kontinentalen Titelkämpfen die Vermittlungskünste von Manfred Ströher gefragt. Weil Christian Welp, dessen Interesse an einer EM-Teilnahme gen Null tendierte, bei dem damaligen Bundestrainer Svetislav Pesic in Ungnade gefallen war und nicht für die EM nominiert werden sollte, schaltete sich der DBB-Boss ein und erklärte den Pesic-Welp-Konflikt zur Chefsache. Das Ende ist bekannt: Welp streifte das Nationaltrikot über und erzielte im Finale gegen Russland die entscheidenden drei Punkte zum 71:70-Endstand.

Nach zehn Jahren an der Spitze des DBB machte Ströher 1994 den Weg frei für seinen mittlerweile verstorbenen Nachfolger Roland Geggus. Doch der Basketball ließ den Unternehmer nicht los. Noch im selben Jahr wurde er beim Weltverband FIBA, dem er seit 1980 in verschiedenen Funktionen (Vorsitzender der Finanzkommission, Mitglied im Central Board) angehörte, zum Schatzmeister berufen. Dieses Amt bekleidet der DBB-Ehrenpräsident und Träger des DBB-Ehrenringes bis heute. Damit ist er einer der einflussreichsten Funktionäre im Weltverband, dem er seit 1964 angehört. Als Mitglied der Technischen Kommission (bis 1980) arbeitete Ströher außerdem federführend die Regeln des Basketballsports aus.

In den frühen 90er Jahren war der Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande erster Ansprechpartner für die damalige AG Basketball Bundesliga. Mit Blick auf eine veränderte, neue Struktur des Spitzen-Basketballs wurde mitunter kontrovers, aber stets sachlich und fair über die Ausrichtung diskutiert – Ströhers „Gegenspieler“ war seinerzeit der heutige DBB-Vizepräsident für den Bereich Leistungssport, Dr. Wolfgang Hilgert.

Heute feiert Manfred Ströher seinen 75. Geburtstag. Das Präsidium, die Geschäftsführung und die Vereine der Beko Basketball Bundesliga gratulieren dem Jubilar ganz herzlich und wünschen ihm und seiner Frau alles Gute – vor allem Gesundheit und noch viele schöne Basketball-Stunden.
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