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Dirk Bauermann im Interview mit DER ZEIT:

Dirk Bauermann im Interview mit DER ZEIT: "Es ist nicht nur ein Vorteil, das Bayern-Trikot zu...

Dirk Bauermann musste diese Saison beim Debüt des FC Bayern München in der Beko BBL auch harte Zeiten überstehen. Oliver Fritsch von der Wochenzeitung DIE ZEIT sprach mit Deutschlands erfolgreichstem Basketballtrainer über eine neue Quote, die Rollen von Jan Jagla und Darius Hall und warum die Finanzkrise dem deutschen Basketball helfen kann.
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ZEIT ONLINE: Herr Bauermann, Bayern München will Titel holen. Sie haben die Liga als Fünfter abgeschlossen, müssen in den Playoffs gegen Quakenbrück zunächst auswärts antreten. Sind Sie sehr enttäuscht über den bisherigen Saisonverlauf?

Dirk Bauermann: Nein. Wir sind zufrieden, es ist unser erstes Jahr in der Ersten Liga. Wir haben uns gesteigert, die Abläufe im Spiel sind stabiler als vor einem halben Jahr. Aber ich weiß auch, der fünfte Platz ist nicht überragend, wir sind sportlich leicht im Soll.

ZEIT ONLINE: Auf Dauer muss mehr drin sein als gehobenes Mittelfeld, alleine schon wegen der finanziellen Voraussetzungen in München.

Bauermann: Das stimmt, und das wird auch so kommen. Zuhause treten wir schon meist dominant auf. Wir begeistern unsere Region, alle Heimspiele sind ausverkauft. Das ist für Basketball in Metropolen nicht immer leicht.

ZEIT ONLINE: Als Uli Hoeneß Jan Jagla im Herbst aus Griechenland holte, hat er ihn als "Rakete" vorgestellt, in Ihrer Nationalmannschaft war lange nur Nowitzki auf Jaglas Position besser. Jetzt soll er nur ein Ersatzspieler sein?

Bauermann: Jagla spürt nun, dass es nicht immer nur ein Vorteil ist, das Bayern-Trikot zu tragen. Mit diesem Verein sind Erwartungen und Medienbeobachtung verbunden. Bayern München hat als Weltmarke Strahlkraft, das gab es im deutschen Basketball noch nicht. Wir sind für viele Gegner das Spiel des Jahres. Die Arena in Berlin war ausverkauft, Bremerhaven wich gegen uns in die große Halle nach Bremen aus. Nicht zufällig verloren wir anfangs oft auswärts. Diese Erfahrungen haben aber einen Vorzug: Wenn sie sich an den Druck gewöhnt haben, werden meine Spieler stärker sein.

ZEIT ONLINE: Zur Liga: Jan Pommer, der Geschäftsführer der Liga, erwartet, dass die Bundesliga im Jahr 2020 die beste Liga Europas sein wird.

Bauermann: Optimismus finde ich gut und angebracht, die Finanzkrise wird der Bundesliga in die Karten spielen. Die großen Basketballnationen Griechenland, Spanien und Italien sind davon deutlich stärker betroffen. Ich erwarte zumindest eine Annäherung an die dortigen Ligen.

Bei ZEIT ONLINE gibt es das gesamte Interview mit Dirk Bauermann!


Aus aktuellem Anlass noch die Pressekonferenz von Bauermann und Stefan Koch als Headcoach der Artland Dragons nach dem Auswärtssieg der Bayern in Quakenbrück:

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