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Dragons legen Fokus auf Verteidigung

Dragons legen Fokus auf Verteidigung

In einem sind sich Stefan und Michael Koch nach der Beko Basketball Bundesliga-Partie ihrer beiden Teams vergangenen Sonntag einig gewesen: Die Verteidigung war auf beiden Seiten ausbaufähig. 92:95 hatten die von Stefan Koch trainierten Artland Dragons bei den Telekom Baskets Bonn verloren und blieben dabei deutlich unter ihren normalen statistischen Werten. Doch schon am kommenden Samstag, 14. Januar, (20 Uhr) bietet sich den Dragons die Chance zur Revanche. Dann gastieren die von Stefan Kochs jüngerem Bruder Michael trainierten Baskets in der Artland Arena.
Unter der Woche mussten die Beko BBL-Konkurrenten beide in der EuroChallenge antreten, beide gegen belgische Teams. Doch während die Quakenbrücker sich beim 67:63-Sieg bei den Port of Antwerp Giants in der Verteidigung deutlich verbessert zeigten, kassierten die Rheinländer bei Okapi Aalstar eine 86:98-Niederlage. In Aalst mit von der Partie war wieder Bonns Forward Zvonko Buljan, der vergangenen Sonntag aufgrund einer Sperre pausieren musste, die allerdings nur für die heimische Liga gilt. Zudem ist diese nun abgelaufen, so dass der Kroate am Samstag gegen die Dragons zum Einsatz kommen wird.

Bei der Partie in Bonn bekam die Dragons-Defense nie den starken Benas Veikalas (21 Punkte, 9 Rebounds), sowie den treffsicheren Talor Battle (5 von 8 Dreier) in den Griff. Zudem zogen die Artländer „Drachen“ vor allem bei den Rebounds (32 zu 35) und der Freiwurfquote (57 zu 68) sowie der Anzahl an Freiwürfen (14 zu 31) den Kürzeren. Und: David Holston und Co. zwangen ihren Gegner zu nur fünf Ballverlusten. Dass die Dragons selber auch nur neun Turnover hatten, spielte da keine Rolle mehr.

Der schlechtere Vergleich im Rebound-Duell und bei der Freiwurfquote ist für die Truppe von Stefan Koch ungewöhnlich. Vor der Partie gegen Bonn waren die Dragons zweitbestes Freiwurfteam der Liga (78,4 Prozent) und sind immer noch zweitbestes Rebound-Team der Beko BBL (36,8 pro Partie). Der wichtigste Faktor wird am Samstag aber nicht die eigene Trefferquote sein, sondern die Verteidigung. „Wir haben unseren Spielern gesagt, dass wir uns nur noch über die Verteidigung verbessern können“, sagt Koch. Drei Viertel lang setzte seine Mannschaft die Vorgaben am Dienstag in Belgien um, nur im letzten Abschnitt ließen sie nach. „Es ist normal, dass die Heimmannschaft am Ende des Spiels nochmal einen Lauf starten will“, so Koch. „Wir müssen daran arbeiten, dies zu verhindern. Denn sowohl Antwerpen, als auch Bonn sind diese Läufe gegen uns gelungen.“

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