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Duell der Point Guards – Scorer mit linker Klinke oder Floor General: Für wen würdest Du Dich...

Duell der Point Guards – Scorer mit linker Klinke oder Floor General: Für wen würdest Du Dich...

Am Sonntag treten die Telekom Baskets Bonn beim FC Bayern München an (ab 13:00 Uhr als Livestream bei www.ran.de. Auf der Eins kommt es dabei zum Duell zwischen Tyrese Rice und Jared Jordan. Welchen der beiden Profis würdet Ihr als Klubverantwortlicher eher holen?
In der Rubrik „Eins-gegen-Eins“ stellen wir in loser Reihenfolge zwei Spieler gegenüber. Wir stellen ihre Stärken und Schwächen kurz heraus und zeigen ein paar Highlights von beiden. Dann kommt die deutsche Basketball-Gemeinde ins Spiel: Wenn Ihr in Personalunion Manager und Headcoach eines Klubs der Beko BBL wärt, zu welchem der beiden Profis würde Euer Pendel dann ausschlagen?

Zum Auftakt vergleichen wir mit Tyrese Rice und Jared Jordan zwei Point Guards, die unterschiedlicher kaum sein können: der eine durch und durch ein Scorer, der andere ein Pass-First-Aufbau. Wen hättet Ihr lieber in Eurem Team?



12,7 Punkte, eine Wurfquote von 40,9 Prozent aus dem Feld (47/115) und 28,9 von Downtown (13/45) sowie 3,5 Assists und 2,0 Rebounds in durchschnittlich 26:28 Minuten pro Partie in dieser Saison - Münchens Rice ist in erster Linie ein Scorer, der aber aktuell bisher nur selten an den überragenden Aufbau erinnert, der vor zwei Jahren in Diensten der Artland Dragons die Liga verzückte. Damals legte der 1,85 Meter große Linkshänder in neun Spielen in der regulären Saison 20 oder mehr Zähler auf (in dieser Saison bisher? Zero, Nada, Niente!). Und in den zehn Playoff-Partien der Drachen rockte die Heißdüse amtliche 19,3 Punkte im Schnitt, traf dabei 47,7 Prozent aus dem Feld sowie 44,2 von außen und schrieb sich zudem 5,1 Assists und 3,2 Brettern pro Spiel in die Boxscores (zu seinen 3,9 Ballverlusten im Schnitt sagen wir mal: Schwamm drunter!). Als Anführer der Dragons trieb Rice den Meister aus Bamberg damals bis ins fünfte Halbfinale. Tenor der Basketball-Gemeinde damals: Der Rice ist heiß! Und diesen Zustand konnte in der Saison 2010/11 kein anderer Spieler der Liga schneller erreichen (Nein, auch nicht Frankfurts DaShaun Wood als MVP!).


Der 1,88 Meter große Jordan ist auf dem Weg seinen Titel als bester Vorlagengeber zu verteidigen, und er liefert im Schnitt mehr als doppelt so viele Assists (7,2 zu 3,5) und Rebounds (4,1 zu 2,0) wie Rice. Zwar erzielt er in 31:25 Minuten pro Spiel zwei Punkte weniger (10,5 PPG), hat dafür aber die bessere Wurfquote aus dem Feld (60,0 gegenüber 40,9 Prozent) und einen besseren Effektivitätsindex (16,9 zu 10,0). Dabei sticht sein zauberschöner Auftritt beim Sieg im TV-Spiel beim Vizemeister in Ulm mit 22 Punkten (9/11 aus dem Feld) und zehn Assists heraus. Er ist einer der Point Guards, die auf dem Court eine halbe Sekunde in die Zukunft schauen können und deshalb noch vor dem Teamkollegen wissen, dass der gleich offen sein wird. Bereits in seiner Collegezeit bei den Marist Red Foxes war Jordan zwei Jahre in Folge bester Assistgeber der NCAA und bekam in dieser Zeit den Spitznamen „The Magician“ verliehen (den er übrigens nicht wirklich mag).

Fazit:


Selbst mit FCB-Brille lässt sich nicht darüber streiten, dass Jordan bisher die bessere Saison der beiden Einser aufs Parkett gezaubert hat. Aber Rice hatte mit den zwei Trainerwechseln bei den Bayern auch wesentlich mehr Unruhe im Team, und bei ihm schwingt halt immer subkutan das Versprechen mit, dass er unter strukturierten Verhältnissen zurück zu gewohnter Bestform findet und dann die Playoffs auf ähnliche Weise dominiert wie vor zwei Jahren.

Welchen der beiden Akteure hättet Ihr lieber im Team? Was sind Eure Argumente? Wo seht ihr die Stärken und Schwächen von Tyrese Rice und Jared Jordan? Unten in den Kommentaren ist der Stuhlkreis zur Diskussionsrunde eröffnet.

Die Partie zwischen den Bayern und Bonn gibt es am Sonntag ab 13:10 Uhr als Livestream auf ran.de. Bis dahin gilt für die Basketball-Gemeinde: Vorfreude ist die beste Freude!
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