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Ein fabelhafter Jahresauftakt: Drachen bitten Feuervögel in die Arena

Ein fabelhafter Jahresauftakt: Drachen bitten Feuervögel in die Arena

Die erste Hürde im Jahr 2012 ist verdammt hoch: Am „Derby-Tag“ der Beko Basketball Bundesliga tritt Phoenix Hagen am ungewohnten Montag beim Tabellendritten Artland Dragons an. Sprungball in der stimmungsvollen Artland Arena ist um 19.30 Uhr.
Das Feuerwerk hatten die Hagener schon einige Tage vor Silvester gezündet. Siege gegen Würzburg, Ludwigsburg und Göttingen brachten Selbstvertrauen und vor allem Zählbares in der Tabelle. In Quakenbrück sind die Feuervögel trotzdem klarer Außenseiter. In dieser Einschätzung fühlte sich Trainer Ingo Freyer am Tag nach Weihnachten noch einmal bestätigt, als er die Dragons beim 97:89-Erfolg über ALBA BERLIN beobachtete: „Das war ein Spiel auf sehr hohem Niveau. Ich war wirklich beeindruckt.“

Die Dragons verfügen über vielseitige Offensivakteure, die aus jeder Distanz sicher punkten können. Das machte sie – zumindest bis kurz vor Jahreswechsel – zur besten Offensive der Liga. Dann kam jener denkwürdige, aber dennoch erfolgreiche Abend in Frankfurt, an dem die Mannschaft von Stefan Koch mit dem „Halbzeitergebnis“ von 49:44 am Ende die Oberhand behielt und sich so den eigenen Schnitt ein wenig vermasselte.

Quakenbrück hat einen der erfahrensten Kader der Beko BBL. Der Kleinste ist dabei der Größte. Aufbauspieler David Holston, gerade einmal 1,70 m groß und 65 kg schwer, spielt bisher eine tolle Saison mit 17,9 Punkten und 5,8 Assists pro Partie. „Er ist ein wirklich bemerkenswerter Spieler, der gegen Berlin sogar DaShaun Wood ausgestochen hat“, so Freyer über den kleinen Amerikaner, der aus dem türkischen Izmir kam.

Die Probleme der Dragons entstammen dann auch eher der Kategorie „Luxus“. Neun Ausländer stehen derzeit im Kader, obwohl inzwischen alle Spieler fit sind und nur sieben davon auflaufen dürfen. Die Verträge mit Goran Jeretin und mit dem erst kürzlich verpflichteten Ex-Braunschweiger Brandon Thomas laufen nach dem Spiel gegen Hagen aus. Thomas soll allerdings bleiben: Die Dragons wollen mit acht Ausländern in den weiteren Saisonverlauf gehen.

Und so liest sich das Aufgebot der Quakenbrücker auch wie das „Who-is-Who“ des deutschen Basketballs. Das wären etwa die Veteranen Adam Hess und Darren Fenn, der zweifache Nationalspieler Johannes Strasser, der Ex-Frankfurter Anthony King oder die Forwards Nathan Peavy (ehemals Paderborn) und Anthony Hilliard (kam aus Belgien). Der wieder genesene „Verteidigungsminister“ Bryan Bailey und Guido Grünheid runden die Rotation ab und geben den Dragons-Kader eine bemerkenswerte Tiefe.

Die wichtigste Aufgabe für Hagens Trainer Ingo Freyer ist es, das zuletzt gewonnene Selbstvertrauen mit ins Artland zu nehmen: „Die Frage wird sein, ob wir die Partie möglichst lange offen gestalten können. Dann hast du am Ende immer eine Chance. Aber es wird natürlich sehr schwer für uns, bis dahin zu kommen.“

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