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Ein Taktgeber, der Basketball lebt: Marco Baldi feiert heute seinen 50. Geburtstag

Ein Taktgeber, der Basketball lebt: Marco Baldi feiert heute seinen 50. Geburtstag

Für Marco Baldi, geboren am 6. Mai 1962 in Schwenningen, ist heute ein ganz normaler Tag. Seine Mannschaft, ALBA BERLIN, steht ab 18.00 Uhr in der Berliner o2 World den s.Oliver Baskets gegenüber. Es ist Playoff-Zeit, und das erste Spiel der Viertelfinalserie gegen Würzburg erfordert volle Konzentration – nicht nur bei den Aktiven und dem Trainerstab. Auch der Geschäftsführer des Klubs (seit 2006) wird hinter der Bande, an der Stirnseite des Feldes, eine Wasserflasche neben sich stehend, das Geschehen intensiv verfolgen – daran ändert auch der 50. Geburtstag nichts.
Dabei hätte Marco Baldi allen Grund, die Sektkorken knallen zu lassen. Acht Meisterschaften, sechs Pokalsiege, einen internationalen Titel, den renommierten Korac-Cup, hat der Klub unter seiner Regie gewonnen – zudem haben die „Albatrosse“ seit ihrer Gründung stets die Playoffs erreicht: 22 Mal in Folge. Eine Erfolgsgeschichte, an der der Familienvater und ehemalige Bundesliga-Spieler, von 1979 bis 1987 stand er für die BG Ludwigsburg und den DTV Charlottenburg auf dem Parkett, sehr großen Anteil hat.

1336152642/img_baldi1.JPG1991, nach dem Einstieg des Recycling-Unternehmens ALBA als Hauptsponsor und Namensgeber, wurde aus der BG Charlottenburg ALBA BERLIN – und Marco Baldi, der zuvor als Marketingleiter bei einem High-Tech-Unternehmen in Süddeutschland gearbeitet hatte, übernahm den Posten den Managers. Der Verein entwickelte eine eigene Identität – und wurde von Jahr zu Jahr größer: wirtschaftlich und sportlich. 1997 gewannen die „Albatrosse“ ihren ersten Meistertitel – und beendeten die Ära des Rekordmeisters Bayer 04 Leverkusen. Längst waren die Berliner von der zu kleinen Sömmering-Halle in die 8.500 Zuschauer fassende Max-Schmeling-Halle umgezogen. Und die Titeljagd ging weiter – sechs weitere Meisterschaften folgten: Erst 2004 endete der Triumphzug der „Albatrosse“ – und die OPEL SKYLINERS lösten die Berliner als Titelträger ab. Wenngleich es bis heute nur noch eine weitere Meisterschaft zu feiern gab: ALBA BERLIN ist nicht nur Basketball-Deutschland ein Begriff.

1336152593/img_baldi.jpgDoch Baldi interessiert sich nicht nur für seinen Verein – auch die Entwicklung der Liga hat der Schwabe mit italienischen Wurzeln stets im Blick. Als Mitglied des Beirats für Spitzensport (von 1993 bis 1998) oder als Mitglied des Präsidiums der AG Basketball Bundesliga, dem er seit 2010 erneut angehört, nimmt er Einfluss auf das Geschehen – mal lauter, mal leiser, stets inhaltsgetrieben, lösungsorientiert. Kurzum: Er ist und bleibt ein wichtiger Takt- und Impulsgeber. Auch in den internationalen Gremien, ob als Aufsichtsratsmitglied der FIBA SuproLeague (von 2000 bis 2001) oder als Vorstandsmitglied der Euroleague (von 2002 bis 2009), hatte seine Stimme Gewicht. 2009 wurde er von der Euroleague zum „CEO of the Year“ gekürt. Eine große Anerkennung seines nimmermüden Einsatzes für den Basketball, für seinen Verein.

Marco Baldi lebt Basketball – insofern verwundert es nicht, dass er heute das Spiel seiner „Albatrosse“ verfolgt.

Das Präsidium, die Geschäftsführung und die Vereine der Beko Basketball Bundesliga gratulieren Marco Baldi ganz herzlich zu seinem 50. Geburtstag und wünschen ihm und seiner Familie weiterhin alles Gute und viel Gesundheit.

Wer noch mehr über Marco Baldi erfahren möchte, dem empfehlen wir diesen Artikel aus dem Berliner Tagesspiegel.
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