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Eine Ikone kehrt zurück: Sasa Obradovic wird neuer Headcoach bei ALBA BERLIN

Eine Ikone kehrt zurück: Sasa Obradovic wird neuer Headcoach bei ALBA BERLIN

Ein alter Bekannter kehrt zurück in die Hauptstadt: Sasa Obradovic ist unser neuer Cheftrainer. Der Serbe, der zuletzt mit BC Donezk die ukrainische Meisterschaft gewann, hat einen Zweijahresvertrag erhalten. Der Vertrag mit Gordon Herbert wurde per Option beendet.
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Der 43-jährige Obradovic war als Spieler eine prägende Figur für ALBA: Er gehörte sowohl der Mannschaft an, die 1995 den europäischen Korac Cup gewann, als auch dem Team, das 1997 den ersten Meistertitel nach Berlin holte. Der Vertrag mit dem bisherigen Cheftrainer Gordon Herbert, mit dem ALBA in dieser Saison bereits im Playoff-Viertelfinale ausschied, wurde per Option beendet.

ALBA-Geschäftsführer Marco Baldi: „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Letztlich sind wir der Überzeugung, dass Sasa uns die richtigen Impulse geben kann, damit wir das Optimum aus unseren Möglichkeiten heraus holen. Neben seiner Qualifikation als Trainer personifiziert er unser Leitbild „Mit Leib und Seele für Berlin“. Gordon Herbert danken wir für die gemeinsame Zeit. Wir wünschen ihm persönlich und für seine weitere Karriere das Beste.“

Sportdirektor Mithat Demirel: „Sasa hat sich in den letzten Jahren als Coach sehr gut entwickelt. Er kennt unseren Club sowie die Liga. Insbesondere seine Basketballphilosophie passt sehr gut zu der unseren.“

Sasa Obradovic: „Ich hatte in Donetsk eine sehr gute Situation, die ich nicht so ohne weiteres aufgegeben hätte. Aber ein Anruf von ALBA verändert alles. Ich freue mich riesig, zurück zu meiner Vergangenheit zu kommen. Ich liebe diesen Club, die Fans und die Stadt. Und ich habe gerne dafür verzichtet, dass ich nun zurück in Berlin sein kann.“

Vita Sasa Obradovic:

1338738751/img_sasa_korac_cup.jpgSasa Obradovic wurde am 29. Januar 1969 in Belgrad geboren. Er begann seine Karriere als Basketballspieler beim Traditionsclub Roter Stern Belgrad, wo er von 1988 bis 1994 aktiv war. Zur Saison 1994/1995 wechselte der Point Guard zu ALBA BERLIN, wo er sich gleich in seiner ersten Saison ein Denkmal setzte und großen Anteil am ersten europäischen Titelgewinn eines deutschen Teams hatte. Mit einer seiner besten Karriereleistungen (34 Punkte) im Final-Hinspiel in Mailand bereitete er den Weg für den legendären Gewinn des Korac Cups der Albatrosse am 15. März 1995 in der Deutschlandhalle. Obradovic blieb drei Jahre in Berlin und gewann 1997 auch die ersten nationlen Titel (Pokal und Meisteschaft) mit ALBA. Der Aufbauspieler mit dem charakteristischen Stirnband wird bleibt als einer der besten Point Guards der ALBA-Geschichte in Erinnerung. In seinen drei Saisons kletterte er mit 2627 erzielten Punkten in 157 Spielen bis auf Platz acht der ewigen ALBA-Scorerliste.

Nach seiner Zeit in Berlin spielte er noch für Rom, erneut Roter Stern, Podgorica und Köln, wo er nach der Saison 2004/2005 seine Spielerlaufbahn beendete. Obradovic war viele Jahre Teil der jugoslawischen Nationalmannschaft, mit der er 1998 Weltmeister, 1996 Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Spielen und 1995, 1997 und 2001 Europameister wurde.

1338738629/img_sasa_und_meisterteam.jpg2005/2006 begann Obradovic seine Karriere als Head Coach bei RheinEnergie Köln, wo er gleich auf Anhieb deutscher Meister wurde. Nach zwei weiteren Saisons in Köln, während derer er 2007 den deutschen Pokal gewann, wechselte Obradovic zur Spielzeit 2008/2009 zu BC Kiew in die Ukraine. Aufgrund finanzieller Probleme des Clubs konnte er die Saison aber dort nicht zu Ende führen und verließ Kiew im Februar. 2009/2010 stand er für Turow Zgorzelec an der Seitenlinie, wo es aber nicht recht zusammenpasste und sein Vertrag im November in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst wurde. 2010/2011 kehrte er in die Ukraine zurück und wurde Cheftrainer bei BC Donezk, das er bis ins entscheidende siebte Playoff-Finalspiel führte, wo es knapp gegen Budivelnik unterlag. Auch in der vergangenen Saison leitete er die Geschicke in Donezk. Beim Qualifikationsturnier für die Euroleague in Charleroi, bei dem auch ALBA teilnahm, schied er denkbar knapp (59:61) gegen den Gastgeber aus, stieß dafür aber im Eurocup bis ins Viertelfinale vor. Die erfolgreiche Saison krönte er schließlich vor wenigen Tagen mit dem ukrainischen Meistertitel. Im Finale hatte sein Team Azovmash Mariupol glatt 4:0 besiegt.

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