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Eisbären verlieren rassiges Nordderby

Eisbären verlieren rassiges Nordderby

Die Eisbären Bremerhaven haben das Nordduell gegen die EWE Baskets Oldenburg mit 89:97 (47:47) verloren. 4050 Zuschauer in der ausverkauften Bremerhavener Stadthalle sahen ein rassiges Beko BBL-Derby mit vielen Höhepunkten in der Offensive. Bester Werfer in Reihen der Eisbären war Neuzugang Alex Gordon, der 7 Dreier verwandelte und 21 Punkte erzielte.
„Die Niederlage ist ärgerlich, denn die Chance gegen Oldenburg zu gewinnen, war da. In der entscheidenden Phase sind uns einfach zu viele kleine Fehler unterlaufen. Wir haben uns in Einzelaktionen verzettelt und forcierte Würfe genommen. Oldenburg hingegen ist ruhig geblieben und hat eiskalt gepunktet. Das zeichnet eine Spitzenmannschaft aus“, sagte Eisbären-Coach Doug Spradley, der vor allem die Defensivleistung seiner Schützlinge anprangerte.

Die Gäste aus Oldenburg erwischten den besseren Start, spielten schnell einen 11-Punkte-Vorsprung heraus (4:15). Vor allem am offensiven Brett hatten die EWE Baskets zunächst Vorteile, Ronnie Burrell und Adam Chubb nutzten ihre Chancen am Korb hochprozentig. Eisbären-Neuzugang Alex Gordon, der wie schon gegen Würzburg in der Startformation stand, leitete nach 5 Minuten mit 3 Dreiern in Folge die Wende ein. Überhaupt lief es für die Gastgeber aus der Distanz wie geschmiert. 44 Prozent aller Versuche fanden in der ersten Hälfte den Weg ins Ziel. Nach 10 Minuten führte Oldenburg nur noch mit zwei Punkten (22:24).

Den Part von Alex Gordon übernahm nun Rookie Mike Smith. Smith erzielte im zweiten Spielabschnitt 12 Punkte, brachte die Eisbären erstmals in Führung. Erst ein Bodycheck konnte Smith schließlich bremsen. Mit blutender Nase musste der US-Boy kurz vor der Halbzeit vom Feld. Doch Center Chris McNaughton und Namensvetter Anthony Smith sprangen für ihn in die Bresche. Nach 20 Minuten war beim Stand von 47:47 alles wieder offen.

Im dritten Viertel wurde es immer turbulenter. Zunächst kassierte McNaughton sein 4. Foul und musste vorsichtshalber vom Feld. Dann starteten die Oldenburger ein sensationelles Dreierfestival. Aus einem 50:47 machten die EWE Baskets dank ihrer Distanztreffer in Serie ein 57:66. Bobby Brown & Co liefen mächtig heiß, doch die Eisbären konterten ebenfalls von der Dreierlinie. Terrell Everett und Alex Gordon leiteten einen 11:3-Lauf ein. Zum Ende des 3. Viertels hieß es dank eines Buzzerbeaters von Gordon gar 75:75. Die Stadthalle kochte.

Die Zuschauer sahen ein hochklassiges und emotionsgeladenes Nordderby. Offensiv reihte sich ein Höhepunkt an den anderen. Defensiv bekleckerten sich beide Mannschaften allerdings weiterhin nicht mit Ruhm. Beim Stand von 85:85 machten die EWE Baskets den entscheidenden Schritt nach vorn. Ex-Eisbär Adam Chubb, Kenny Hasbrouck und Bobby Brown erhöhten eiskalt auf 87:91. Als Scharfschütze Hasbrouck knapp 90 Sekunden vor Schluss einen Dreier aus der Ecke zum 87:94 traf, war der Drops im Eisbärenkäfig endgültig gelutscht.

Punkteverteilung Eisbären: Everett 14, Gordon 21, McNaughton 10, M. Smith 17, Raffington 2, Peacock 9, A. Smith 10, Cain 6

Beste Werfer Oldenburg: Brown 22, Burrell, Hasbrouck je 20, Chubb 19, Paulding 11

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