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EnBW Ludwigsburg: Steven Key bleibt Headcoach, Mario Probst soll Nachwuchsprogramm ausbauen

EnBW Ludwigsburg: Steven Key bleibt Headcoach, Mario Probst soll Nachwuchsprogramm ausbauen

In der wichtigsten Personalie setzt der Beko Basketball Bundesligist EnBW Ludwigsburg auf Kontinuität. Der 44-jährige Amerikaner Steven Key bleibt auch in der kommenden Saison Cheftrainer. Key hatte nach Übernahme des Traineramtes im Dezember 2011 mit der Mannschaft den Klassenerhalt erreicht.
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„Als Steven Key seine Arbeit als Headcoach begann, waren wir in einer äußerst schwierigen Situation. Aus dieser konnten wir uns letztlich erst am vorletzten Spieltag der Saison befreien. Steven Key hat es geschafft, die Intensität und die Arbeitseinstellung für das Thema Abstiegskampf entscheidend zu verbessern und konnte trotz zahlreicher harter Rückschläge, über die gesamte Zeit eine positive Atmosphäre aufrecht erhalten. Dies war in dieser Situation keine Selbstverständlichkeit“, so Alexander Reil, 1. Vorsitzender der EnBW Ludwigsburg.

Wichtig für die Entscheidung zu Gunsten von Steven Key waren auch sehr positive Rückmeldungen der Führungsspieler, sowie eine hohe Anerkennung seiner Arbeit im gesamten Programm. Key freut sich über den Vertrauensbeweis und ist sich der schwierigen Aufgabe bewusst, mit weniger finanziellen Mitteln eine wohl ziemlich neue, aber trotzdem schlagkräftige Mannschaft zusammenzustellen.

In diesem Zusammenhang wird auch die Struktur des sportlichen Bereiches des Vereins weiterentwickelt. Neben einem Assistenz-Trainer wird zudem eine weitere Position geschaffen, deren Aufgabenschwerpunkt im ganzjährigen Scouting von Spielern in den europäischen Ligen, sowie in der NCAA besteht. „Gerade mit einem geringeren Budget halten wir es für sinnvoll, im Bereich Scouting einen noch deutlicheren Schwerpunkt zu setzen“, so Reil.

Dafür wird es die bisherige Funktion des Teammanagers im Sinne eines Sportdirektors nicht mehr geben. Mario Probst, der in den vergangenen fünf Jahren in dieser Funktion tätig war, wird sich zukünftig neben der Schaffung der sportlichen Rahmenbedingungen noch stärker den wichtigen und zunehmenden Aufgaben der Basketball-Akademie (BBA), dem Jugend- und Nachwuchsprogramm des Vereins widmen und dieses weiter ausbauen.

„Gerade aufgrund der steigenden Wichtigkeit von deutschen Spielern und auch vor dem Hintergrund, dass uns die Beko BBL in Sachen Nachwuchs immer mehr abverlangt, halten wir die Stärkung der Basketball-Akademie für einen wichtigen strategischen Schritt. Mario Probst hat durch seine Arbeit in den letzen Jahren hier sehr viel aufgebaut und der Verein kann bereits erste Früchte davon ernten, wie man z. B. anhand der Entwicklungen von Tim Koch oder Besnik Bekteshi sehen kann. Von der Weiterentwicklung der BBA wird der Bundesligabereich entscheidend profitieren“, so die Ausführungen von Alexander Reil.

In diesem Sinne ist auch angestrebt, das Projekt der Basketball-Akademie perspektivisch in eine sinnvolle eigene Rechtsform zu bringen.

„Die Arbeit für unser Nachwuchsprogramm war für mich vom ersten Tag an eine Herzensangelegenheit. Zusammen mit unseren vielen Partnern und aufgrund der vorhandenen Strukturen (z. B. Sportinternat, hauptamtliche Jugendtrainer, Individualtraining, JBBL und NBBL) sehe ich sehr gute Voraussetzungen, Ludwigsburg zu einem herausragenden Ausbildungsstandort in der Beko BBL zu entwickeln. Gerade mit einem kleineren Budget ist es für uns äußerst wichtig, eigene Spieler für die Bundesliga auszubilden und somit für Identifikation und Kontinuität zu sorgen, ohne dass der Verein dem finanziellen Wettbewerb auf dem deutschen Spielermarkt bedingungslos unterliegt. Die neue Struktur bietet aus meiner Sicht große Chancen für den Verein und ich freue mich, dass ich meine Arbeitskraft noch stärker in die Entwicklung des Programms einbringen kann“, so Mario Probst.

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