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EnBW Ludwigsburg verpflichtet Matt Howard als prominentes Arbeitstier für den Abstiegskampf

EnBW Ludwigsburg verpflichtet Matt Howard als prominentes Arbeitstier für den Abstiegskampf

Zwei Jahre hintereinander führte er die Butler University ins Finalspiel um die amerikanische College-Meisterschaft in der NCAA, zu Beginn der Saison 2011/12 wechselte er zum europäischen Spitzenteam Olympiakos Piräus und nun verstärkt Power Forward Matt Howard die EnBW Ludwigsburg im Kampf um den Klassenerhalt in der Beko Basketball Bundesliga. Der 23-Jährige ist bereits am Sonntagnachmittag in der Barockstadt angekommen und wird aller Voraussicht nach am Mittwoch im Heimspiel gegen die BG Göttingen sein Debüt im Dress des EnBW-Teams geben.
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Sie waren die Feelgood-Story der vergangenen beiden Jahre in der amerikanischen College-Liga. Die Butler Bulldogs schafften zweimal hintereinander als krasser Außenseiter den Einzug ins Endspiel der „March Madness“ und sicherten sich damit ihren Platz in den Geschichtsbüchern des NCAA Tournaments. Neben den heutigen NBA-Profis Gordon Hayward (Utah Jazz) und Shelvin Mack (Washington Wizards) gehörte dabei der 2,03 Meter große Power Forward Matt Howard zu den Erfolgsgaranten der kleinen Privatschule aus Indianapolis. Der 23-Jährige markierte von 2007 bis 2011 insgesamt 1.939 Punkte für die Bulldogs und wurde in der Horizon League mit zahlreichen Auszeichnungen, unter anderem dem „Player of the Year“-Award 2009, sowie den „Horizon League Tournament MVP“-Awards 2010 und 2011, geehrt. Mit 16,4 Punkten und 7,7 Rebounds reifte Howard in seinem Senior-Jahr endgültig zum Führungsspieler und fügte seinem Offensivspiel dabei mit dem Dreipunktewurf eine gefährliche neue Waffe hinzu. Nachdem er in seinen ersten drei Jahren bei den Bulldogs gerade einmal fünf Distanzwürfe im gegnerischen Korb untergebracht hatte, waren es alleine in der Saison 2010/11 stolze 53 Treffer von Downtown, bei einer respektablen Erfolgsquote von 40 Prozent. In seinen vier Jahren an der Butler Universitiy verpasste er lediglich ein einziges Spiel. Mit 116 Siegen aus 141 Spielen erarbeitete er sich in den USA den Ruf eines Siegertypen. Die NCAA-Experten beeindruckte er vor allem mit seinem Kämpferherz und seinem intensiven Spiel unter den Körben, was zu Szenen wie dieser führte:



Ähnlich wie seine stark blutende Platzwunde im Gesicht nach einem unabsichtlichen Ellenbogencheck, gehört auch sein Buzzerbeater in der zweiten Runde des NCAA-Turniers 2011 gegen Old Dominion zu den Klassikern der jüngeren Geschichte des College-Basketballs:





„Matt Howard bringt für sein junges Alter bereits jede Menge an Erfahrung mit. Er hat sich bei Olympiakos bereits mit dem europäischen Basketball vertraut machen können. Ich bin überzeugt, dass er mit seinen spielerischen, menschlichen und kämpferischen Qualitäten uns in den nächsten Wochen entscheidend weiterhelfen wird“, so Head Coach Steven Key über seinen Neuzugang.

1329235594/img_Matt_Howard_Portrait.jpgSeine Profikarriere begann Matt Howard im August 2011 an der Seite von Kyle Hines (ehemals Brose Baskets) beim griechischen Topclub Olympiakos Piräus. Dort hatte er mit einer starken Konkurrenz auf seiner Position zu kämpfen und kam in der aktuellen Saison auf drei Einsätze in der Euroleague und auf sechs Spiele in der griechischen Liga, in denen er in 10,3 Minuten 4,0 Punkte und 1,5 Rebounds pro Partie markierte. Im Januar wurde sein Vertrag einvernehmlich aufgelöst und Howard kehrt zunächst in seine Heimat zurück. Bei der EnBW Ludwigsburg ersetzt der US-Amerikaner den zu VEF Riga abgewanderten Donatas Zavackas und wird ab künftig an der Seite von Johannes Lischka, Kurt Looby und Ermin Jazvin unter den Brettern aktiv sein. Bei seiner Ankunft ließ er keinen Zweifel daran, dass er darauf brennt, sein Können endlich auch auf dem Spielfeld zeigen zu dürfen.



„Ich bin sehr hungrig darauf für Ludwigsburg zu spielen und werde alles dafür geben mit der Mannschaft so viele Spiele wie möglich zu gewinnen. Ich habe sehr viel Gutes über die Beko BBL gehört und freue mich sehr auf die Möglichkeit hier zu spielen“, so der Neuzugang zu seinem Wechsel in die Barockstadt.

Zum Abschluss noch einige Höhepunkte aus seiner College-Karriere:

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