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EuroChallenge: Artland, Bonn und Oldenburg eröffnen Last16-Zwischenrunde

EuroChallenge: Artland, Bonn und Oldenburg eröffnen Last16-Zwischenrunde

Langsam, aber sicher geht die Weihnachtspause in den europäischen Wettbewerben zu Ende. Während ALBA BERLIN, der einzige noch im Eurocup (zweithöchster Wettbewerb) vertretene deutsche Vertreter, noch eine Woche Zeit hat, um sich auf die Zwischenrunde ...
1326101021/img_Rickey_Paulding_EWE_Baskets_Oldenburg.jpg... der 16 besten Teams vorzubereiten, wird es für die drei Vertreter der Beko BBL in der „Last16“ der Euro Challenge (dritthöchster Wettbewerb) schon in dieser Woche ernst. Die EWE Baskets Oldenburg starten mit einem Heimspiel in die Zwischenrunde. Für die Telekom Baskets Bonn und die Artland Dragons beginnt die „Last16“ in Belgien – für die Bonner in Aalst, für die Quakenbrücker in Antwerpen.

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In der womöglich letzten EuroChallenge-Saison überhaupt (Euroleague und FIBA-Europa verhandeln über eine Zusammenlegung von Eurocup und EuroChallenge ab der kommenden Saison) sind die Chancen, dass ein deutscher Klub das „Final Four“ dieses dritthöchsten Wettbewerbs erreicht oder wie 2010 die BG Göttingen gar den Titel gewinnt, zumindest nicht unrealistisch. Die EWE Baskets Oldenburg blieben in der Vorrunde neben dem Titelfavoriten Besiktas Istanbul als einziges Team ungeschlagen, die Artland Dragons beendeten die Vorrunde mit 5:1 Siegen als drittbester der 32 Teilnehmer und die Telekom Baskets Bonn wurden in der vielleicht sogar schwersten Gruppe G mit 4:2 Siegen Gruppensieger. Das weckt durchaus Hoffnungen auf mehr.

Dienstag, 20:00 Uhr:
EWE Baskets Oldenburg – BC Ventspils (Lettland)
Die Oldenburger treffen in der Gruppe I auf den lettischen Vizemeister BC Ventspils, Chorale Roanne (in der letzten Saison Sechster der französischen Meisterschaft) und den holländischen Meister Zorg en Zekerheid Leiden, der in der Vorrunde die BG Göttingen daheim und auswärts jeweils mit 80:71 besiegte und in den Niederlanden den dritten Platz belegt. Das seit November vom früheren Berliner Headcoach und neuen montenegrinischen Nationaltrainer Luka Pavicevic trainierte Chorale Roanne belegt mit 6:7 Siegen (3:4 unter Pavicevic) den siebten Platz in Frankreich. BC Ventspils führt die lettische Liga ungeschlagen (8:0) an und belegt mit 6:6 Siegen den vierten Platz in der baltischen Liga, wo die Generalprobe für das Gastspiel in Oldenburg aber mit 63:69 beim Fünften Kalev Tallin am Wochenende verloren wurde.

Überhaupt scheint das Spiel der Letten seit dem Wechsel ihres Spielmachers Janis Strelnieks zu Spartak St. Petersburg mit zuletzt 1:4 Siegen (in allen Wettbewerben) etwas aus den Fugen geraten zu sein. Der Spielaufbau liegt jetzt (offenbar noch etwas unsicher) in den Händen des US-Duos Steven Gray und Todd Abernathy. Die größte Korbgefahr geht von US-Forward Josh Young aus, der Ventspils am Mittwoch mit 27 Punkten zum 82:75 über Tartu führte und auch zwei Tage später gegen Kalev mit 15 Punkten Topscorer der Letten war. Nationalcenter Arturs Berzins und US-Power Forward Sam Willard sind die weiteren Leistungsträger des vom früheren Nationalspieler Gundars Vetra trainierten Teams aus der lettischen Hafenstadt.
image_1288779294890.pngVorbericht EWE Baskets Oldenburg

Dienstag, 20:30 Uhr:
Okapi Aalstar (Belgien) – Telekom Baskets Bonn
1326101079/img_Tony_Gaffney_Telekom_Baskets_Bonn.jpgDie Bonner müssen sich in der Gruppe J mit dem letztjährigen Fünften der französischen Meisterschaft, Elan Chalon/Saone, dem belgischen Vizemeister Okapi Aalstar und dem ungarischen Meister Szolnoki Olaj auseinandersetzen, der in der Vorrundengruppe H den Artland Dragons mit 90:85 in Szolnok die einzige Niederlage beibrachte.

Aktuell belegt Olaj in Ungarn mit 10:3 Siegen den vierten Platz. Elan Chalon ziert hingegen gleichauf mit Gravelines und Nancy mit 11:2 Siegen die Tabellenspitze in Frankreich und will dieses etwas überraschend gute Abschneiden jetzt auch in der EuroChallenge fortsetzen. Aber auch Okapi Aalstar, das einzige noch in einer „Turnhalle“ (das Forum von Aalst fasst nut 2.300 Besucher) agierende belgische Topteam, muss sich mit seinen bisherigen Leistungen in der belgischen Liga nicht verstecken.

Am Wochenende bezwang Okapi in seinem gefürchteten Hexenkessel gar den Meister Charleroi 77:76 und rückte mit nunmehr 8:5 Siegen auf den zweiten Tabellenplatz vor. Insgesamt 19 Ballverluste des Meisters ebneten den Gastgebern um den Ex-Leverkusener Nate Fox und den früheren Trierer Power Forward Chris Copeland (mit 25 Punkten und 8 Rebounds einmal mehr Aalsts Matchwinner gegen Charleroi) den Weg zum Sieg. Aus der wie schon in der gesamten Saison sehr ausgeglichen agierenden Mannschaft des ehemaligen Ulmer und Hagener Trainers Brad Dean ragten gegen Charleroi neben Copeland vor allem Nationalspieler Jorn Steinbach (13 Punkte und 4 Assists), US-Center Chris Young (12) und US-Forward Justin Holiday (11) heraus.
image_1288779294890.pngVorbericht Telekom Baskets Bonn

Dienstag, 20:30 Uhr:
Port of Antwerp Giants (Belgien) – Artland Dragons
1326101133/img_Brandon_Thomas_Artland_Dragons.jpgDie Quakenbrücker haben mit der Gruppe J die unberechenbarste Gruppe erwischt und treffen auf Triumph Ljubertsy (Russland), die Antwerpen Giants (Belgien) und Karsiyaka Izmir, das sich als Zweiter der Bonner Vorrundengruppe G für die „Last 16“ qualifiziert hat. Der Vergleich mit den Telekom Baskets endete für das Team um Center Jovo Stanojevic dabei unentschieden (65:80 in Bonn und 66:65 in Izmir). Aktuell rangiert Karsiyaka mit 9:5 Siegen in der Türkei auf Rang sechs.

Ljubertsy läuft in der russischen Liga mit 2:3 Siegen dem Mittelfeld hinterher, führt aber die baltische Liga mit 9:3 Siegen an. Die Antwerpen Giants, die Quakenbrück am Dienstag in der 5.200 Zuschauer fassenden „Lotto Arena“ empfangen und in der belgischen Liga mit 7:5 Siegen den vierten Platz belegen, kassierten am Wochenende mit 74:78 beim Siebten Lüttich eine bittere Niederlage.

Angeführt vom belgischen Nationalspieler Roel Moors und vom früheren Paderborner Tim Black schickten sich die Antwerpener mit ihrem aggressiven Tempospiel an, Lüttich an die Wand zu spielen und schraubten die Führung im dritten Viertel sogar auf 55:40. US-Forward Michael Roll, mit im Schnitt 20 Punkten drittbester Scorer in der Euro Challenge, kam mit 4/6 Dreiern zu seinen obligatorischen 22 Zählern. Doch als nicht nur Roll, sondern auch der andere US-Forward Darnell Wilson (12 Punkte) mit jeweils fünf Fouls vom Parkett mussten, begann der Vorsprung zu schmelzen. Als 55 Sekunden vor Schluss auch der starke tunesische Nationalcenter Salah Mejri sein fünftes Foul kassierte, kippte das Spiel noch zugunsten der Gastgeber.
image_1288779294890.pngVorbericht Artland Dragons
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